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Lexikon der Symbole
 
 
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Lexikon der Symbole [Gebundene Ausgabe]

Bauer Wolfgang , Irmtraud Dümotz , Sergius Golowin
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 580 Seiten
  • Verlag: fourier; Auflage: 19 (1980)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3921695546
  • ISBN-13: 978-3921695548
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,8 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 489.734 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

Großartig recherchiert und sorgfältig deutend führt dieses Buch durch die geheimnisvolle Welt der Symbole. Der inhaltliche Bogen spannt sich von den Ur- und Grundsymbolen über indische, indianische, alchemistische und astrologische Zeichen bis hin zu Symbolen des Alltags und symbolhaften Persönlichkeiten.

Autorenporträt

Wolfgang Bauer, 1941 in Graz geboren und in Graz lebend, entzieht sich seit vielen Jahren erfolgreich allen literaturbetrieblichen und germanistischen Versuchen, mit einem Etikett versehen und einer Schriftsteller-Kategorie zugeordnet zu werden - zu seinem eigenen Schaden. Hauptsächlich als Dramatiker irritierend (seit 1968, Magic Afternoon-Uraufführung), waren doch seine Auftritte als Lyriker, Romancier und Feuilletonist äußerst erfolgreich und populär, im gleichen Ausmaß, in dem sie die Anforderungen der Gattung jeweils nicht erfüllten.
Deutschlands lustigster Trivialautor, Verfasser von Zeitdokumenten, Naturalist, gesellschaftskritischer Neorealist, Autor des absurden Dramas, ordinär, pornografisch, Magic Wolfi - so die Urteile von Kritikern zur Person Wolfgang Bauer.

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76 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
KURZE VERSION:
Nicht kaufen. Nicht als Geschenk annehmen. Ist unbrauchbar.

LANGE VERSION:
Geschrieben von drei Autoren wurde etwas geschaffen, das die Bezeichnung "Lexikon" nicht verdient - passender ist "mittelmäßiger Erzählband".

Großartig recherchiert (wie es angepriesen wird) ist das nicht, sondern eine wilde Aneinanderreihung von Anekdoten und Mythen, zwischen denen ein Bildchen auftaucht. Die Deutung und Einbettung der Symbole in historische Entwicklungen wird von den Autoren wertend vorgenommen (etwa "ritueller Blödsinn") und mit politisch-moralischen Aussagen umgeben.
Wissenschaftlich arbeiten kann man damit nicht.
Hätte man in der Werbung für das Buch einfach geschrieben, was im Vorwort steht (keine "dogmatische Aufbereitung wie in anderen Symbollexika üblich" sondern spielerisches Heranführen, eher einem breiten Publikum zugedacht, das "fachlich nicht verbildet" ist), dann wäre die Zielgruppe gleich klar.

Die unterste Schublade ist das Kapitel "Symbole des Alltags", in dem versucht wird, besonders witzig zu sein (in der Art von R.A. Wilson und Timothy Leary, der zu Beginn des Kapitels zitiert wird), was aber nicht gelingt sondern nur ärgerlich ist. Der Ansatz, kritisch den erlernten und wenig hinterfragten Gebrauch von Symbolen aufzudecken, geschieht ebenfalls im Stil von "Die Speisekarte ist nicht das Essen" und versinkt in Wortspielen, die direkt aus den 70er Jahren kommen könnten. Kommentare etwa unter einem stilisierten, lächelnden Mund "Immer fest die Zähne zusammengebissen und fröhlich gelacht", unter dem Symbol eines Campingwagens "Vorsicht: im Freien herumstehende, eventuell noch bewohnte Schneckenhäuser" u.s.w. machen hoffentlich klar, in welchem Stil das Buch geschrieben wurde.

Wenn ein Diplom-Psychologe und eine Diplom-Heilpädagogin sich mit Symbolik befassen, C.G.Jung für eine ernsthafte Referenz halten, und als dritten Autor jemanden ins Boot holen, der der "modernen mythischen Jugendbewegung" nahesteht, dann kommt etwas heraus wie dieses angebliche Lexikon.

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33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Die Autoren bieten mit diesem Lexikon viel, zum Teil auch tiefergehendes, Wissen an, daß einen auch beim ziellosen Durchblättern fesseln kann. Sucht man gezielt nach Bedeutungsinhalten und Hintergründen eines einzelnen Symbols, ist der Erfolg der Suche sehr stark abhängig davon, aus welchem Themenbereich, Kulturkreis und aus welcher Zeit das Gesuchte stammt. So gibt es z.B. kein eigenes Kapitel über jüdische Symbolik (obwohl der Einband doch darauf hindeutet!). Das Kapitel über Symbole des Alltags ist interessant und rückt einiges vielleicht sogar in neues Licht. In Anbetracht der Tatsache, daß es dieses als auch ein eigenes Kapitel über "Weise Frauen" gibt, erstaunt und verwundert es sehr unangenehm, daß man z.B. weder zu "Doppelaxt" noch zu "Labrys" auch nur eine Erwähnung finden kann. Wer gezielt die Bedeutungen einzelner Symbole untersuchen möchte, muß sich auf herbe Enttäuschungen gefaßt machen. Wer dieses Buch eher zur Hand nimmt, um genüßlich wild darin "hin- und her zu lesen" wird bestimmt auf seine Kosten kommen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Voltigeur VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Das Lexikon des Symbole ist offenbar ein Evergreen, der seit den 1980er Jahren immer wieder mit neuem Cover, sonst aber nahezu unverändert aufgelegt wird. Den Titel "Klassiker" hat sich das Buch alleine deshalb durchaus verdient.

Leider ist der deutlich angestaubte Eindruck jedoch nicht zu übersehen, was sich einerseits inhaltlich zeigt. Speziell bei den Kapiteln '"Symbole des Alltags"' sowie "'Symbolhafte Persönlichkeiten"' wäre sicherlich inzwischen eine Neubewertung oder zumindest eine Erweiterung notwendig. Zum anderen fällt die generelle Antiquiertheit des Bildmaterials sowie die mangelnde Qualität der Reproduktionen ins Auge, was einen weiteren Schwachpunkt ausmacht.

Für Einsteiger in die Welt der Symbole ist das Werk immerhin relativ umfassend und informativ und wird vermutlich deshalb wohl seine Existenzberechtigung behalten.
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