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Lexikon der Lebensmittel-Etiketten. Der Mensch is(s)t misstrauisch
 
 
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Lexikon der Lebensmittel-Etiketten. Der Mensch is(s)t misstrauisch [Taschenbuch]

Erich Lück
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Broschiert EUR 7,90  
Taschenbuch, 23. Juni 2003 --  

Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Humboldt; Auflage: 1., Aufl. (23. Juni 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899940091
  • ISBN-13: 978-3899940091
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 12,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 980.135 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Erich Lück
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Produktbeschreibungen

oekosmos.de, 14. Juli2003

Außer den "exotischen" Bezeichnungen auf den Lebensmittelverpackungen, werden zudem viele Begriffe erklärt, deren Bedeutung man vielleicht als selbstverständlich erachtet, deren Definition in Bezug auf die Herstellung und Verwendung im Lebensmittelbereich aber oft etwas anders ausfällt. Was ist "Wein" oder "Reis"? Was bedeutet "alkoholfrei" wirklich? Zudem werden zu Lebensmittelbezeichnungen wie "Eier" oder "Gemüse" die handelsüblichen Güte-, Maß- und Gewichtsklassen erklärt. Interessant zu lesen sind ebenfalls die Erläuterungen zu verwandten Themen wie "Allergien" oder "Gentechnik", oder auch die Definition von Begrifflichkeiten wie "natürlich", "leicht" oder "herb". Abgerundet wird das Buch durch einen Anhang, mit einer Liste der "gefürchteten" E-Nummern und den zugehörigen Zusatzstoffnamen. Auch hier warten Überraschungen auf den Leser, was sich so alles hinter diesen Nummern verbirgt. Wer wusste denn schon, dass E 175 auf einer Verpackung für den Zusatzstoff "Gold" steht? Fazit: Dr. Lücks Buch ist eine kompakte und spannende Informationsquelle für alle, die sich für das interessieren, was wir täglich mit unserer Nahrung zu uns nehmen. Durch den alphabetischen Aufbau und die kurzen informativen Erläuterungen, ist die gewünschte Informationen schnell auffindbar, wodurch sich das Buch auch als schnelles Nachschlagewerk eignet. Der Preis ist angemessen.

Bernhard Rais, Herausgeber und leitender Redakteur von VerbraucherNews.de. Ausgabe vom 23. Juni 2003

"VerbraucherNews.de erhält viele Buchempfehlungen und meistens lehnen wir diese ab. Eine Ausnahme ist das Lexikon der Lebensmittel-Etiketten "Der Mensch is(s)t misstrauisch". Sie finden in Zukunft in unregelmäßigen Abständen den einen oder anderen Tipp aus diesem Buch am Ende des Newsletters. Wir empfehlen Ihnen dieses Buch zu kaufen; denn es beantwortet viele Fragen, auf die Sie schon immer eine Antwort wissen wollten.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
59 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Der Buchtitel ist sehr irreführend. Das Buch ist mehr ein Nachschlagewerk für Lebensmittel-Zusammensetzungen als eine wirkliche Hilfe bei Lebensmittel-Inhaltsstoffen.
Der Autor kommt aus der Lebensmittel-Branche und ist v.a. kritisch zu sehenden Zusatzstoffen gegenüber entsprechend positiv eingestellt (anders kann ich mir die verharmlosenden Erklärungen selbiger nicht erklären).
Man erfährt bspw. etwas über die Zusammensetzung von Käse (Fett i.Tr.) oder Schokolade. Das ist sicher gut zu wissen, paßt aber nicht zum Titel, denn dieser suggeriert dem Konsumenten Aufklärung über unbekannte Inhaltsstoffe etc.
Das Buch erklärt eine große Anzahl an gängigen Zusatzstoffen in Lebensmitteln, das aber so verharmlosend, daß jeder, der schon einmal bspw. die E-Nummern-Liste der Zeitschrift Öko-Test in der Hand gehalten hat (bekomme für diese Nennung kein Geld und stehe in keiner Verbindung mit dieser Zeitschrift), sich glatt verschaukelt fühlen muß.

Beispiel 1: Die Erklärung von Natürlichen Aromastoffen (S. 22) ist so trocken mit chemischen Fachwörtern in einem langen Satz dargestellt, daß der unkundige Leser gar nicht auf die Idee kommen kann, daß sich dahinter u.a. die Verarbeitung von Holz oder (ungiftigen) Schimmelpilzen zu Lebensmittel-Bestandteilen verbirgt. Das genannte Beispiel mit der echten Vanille stellt diese Stoffe praktisch als ein echtes Naturerlebnis dar.

Beispiel 2: Benzoesäure. Der Autor verweist bei der Erklärung auf die Sorbinsäure, welche verschiedene „gesundheitliche und technologische Vorteile" gegenüber der Benzoesäure aufweise (S. 28). Die weiter Erklärung dieser Substanz stellt diese nicht korrekt dar, denn was dem Leser nicht erklärt wird: Benzoesäure ist bspw. in Katzenfutter verboten, weil sie in Verbindung mit anderen Substanzen (Zitronensäure) u.a. zu Benzol reagiert und Katzen schon von sehr geringen Mengen an Benzol sterben können. In menschlicher Nahrung ist Benzoesäure weiterhin erlaubt. Die Umschreibung dieser, dem Autor sicher bekannter Eigenschaften und Nachteile dieses Stoffes mit dem o.a. Zitat halte ich für eine Täuschung am Leser, der sich Aufklärung über Inhaltsstoffe erhofft.
In der Einleitung des Buches wird über die richtige Dosierung von Substanzen gesprochen und es wird versucht über Zahlenspielereien mit z.B. Mikrogramm eine Verharmlosung zu erzielen. Über frucht- oder erbgutschädigende Wirkungen von Substanzen, und hier kann in der Tat schon 1 Mikrogramm zu viel sein, schweigt der Autor.

Diese Beispiele liesen sich beliebig fortsetzen. Weiterhin schreibt der Autor auch daß Allergien entgegen der landläufigen Meinung nicht von Zusatzstoffen ausgelöst werden (ohne einen Nachweis dafür zu erbringen) und der mündige Verbraucher sollte mit den derzeitigen Deklarationen im Großen und Ganzen mehr als zufrieden sein (S. 12).
Dieser letzte Satz zeigt, daß dem Autor an wirklicher Aufklärung über die Eigenschaften der Substanzen nicht gelegen sein kann, denn es stellt sich die grundlegende Frage nach der Verwendung der allermeisten Substanzen in diesem Buch bzw. der Kennzeichnung genetisch veränderter Lebensmittel sowie nach der Motivation des Autors (oder einer Industrie) ein solches Buch, das den Verbraucher in trügerischer Sicherheit wiegt, zu veröffentlichen.

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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Leicht verdaulich 21. Januar 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ehrlich gesagt, war ich etwas enttäuscht, da ich mir von dieser Publikation etwas mehr versprochen habe. Viele Ausführungen bleiben einfach zu oberflächlich. Wen ich zum Beispiel erfahren möchte, was sich unter E 110 verbirgt, erfahre ich lediglich, dass es sich um einen orangeroten Farbstoff für Süßwaren und Getränke handelt. Woraus dieser aber besteht und wie er hergestellt wird, bleibt verborgen. Für jemanden, der sich wirklich dafür interessiert, welche genauen Stoffe sich hinter manchen Bezeichnungen verstecken, ist dieses Buch leider ziemlich uninteressant. Falls man sich aber nur einen groben Überblick verschaffen will und das Büchlein direkt mit zum Einkaufen nehmen möchte, ist es durchaus geeignet (schon wegen des kompakten, leicht zu verstauenden Formats).
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5 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Danach hatte ich lange gesucht: Ein verständliches Buch, das mir das Kleingedruckte (und vieles mehr) auf unseren Lebensmitteln erläutert. Der Zusatz z.B. "Garantiert ohne Rind" bedeutet doch tatsächlich nicht das was man meint! Dieses und noch viel mehr habe ich gelernt und kaufe nun meine Lebensmittel bewusster ein.
Dass es mit dem Verbraucherschutz nicht weit her ist beweisst ja der aktuelle Vorstoss des EU-Kommissars. Dr. Lück sei Dank!

Sarah Schneider

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