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Lexikon der Infektionskrankheiten des Menschen: Erreger, Symptome, Diagnose, Therapie und Prophylaxe
 
 
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Lexikon der Infektionskrankheiten des Menschen: Erreger, Symptome, Diagnose, Therapie und Prophylaxe [Gebundene Ausgabe]

Gholamreza Darai , Michaela Handermann , Hans-Günther Sonntag , Lothar Zöller
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Jetzt auf dem neuesten Stand: Das Lexikon beschreibt in alphabetischer Reihenfolge alle Krankheitserreger des Menschen, einschließlich unkonventionelle Erreger der dritten Art. Die einheitlich strukturierten Beiträge umfassen die Kurzbeschreibung der Erreger, ihre taxonomische Zuordnung, Infektionswege und Verbreitung sowie die Symptome, Diagnose, Therapie und Prophylaxe der durch sie hervorgerufenen Krankheiten. Neu in der 2. Auflage u.a.: Angaben internationaler Referenzzentren für jeden Erreger, Expertenlaboratorien und aktuelle Web-Adressen. Die CD-ROM ermöglicht den schnellen Zugriff auf die Informationen."... eine Bereicherung und nützliche Quelle prägnant zusammengefasster Informationen."Der Internist   -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Buchrückseite

Obwohl bei der Bekämpfung der Infektionskrankheiten einige Erfolge zu verzeichnen sind, erkranken weiterhin weltweit jedes Jahr mehrere Millionen Menschen an Malaria, Hepatitis B oder Tuberkulose. Die Prävalenz der infektiösen Darmerkrankungen ist aufgrund fehlender Verfügbarkeit sauberen Trinkwassers und mangelhafter hygienischer Verhältnisse in vielen Regionen der Erde ungebrochen hoch. Neue Varianten von Influenzaviren oder Enterohämorrhagischen E. coli verursachen schwere Ausbrüche. Darüber hinaus ist die Antibiotikaresistenz bei zahlreichen Erregern auf dem Vormarsch und stellt die Medizin teilweise vor Probleme wie in der präantibiotischen Ära. Aktuelle Kenntnisse über die Infektionskrankheiten sind daher mehr denn je unerlässlich.   Die vierte Auflage des Lexikon der Infektionskrankheiten des Menschen trägt dem mit neuen Kapiteln beziehungsweise aktuell überarbeiteten Beiträgen zu Top-Themen der Infektiologie, wie Bioterrorismus, Hightech in der Infektiologie, Influenzavirus A/H1N1/2009, Nosokomiale Infektionen, Neue Infektionserreger mit pandemischem Potential, Reiseimpfungen oder Neu-Delhi Metallo-Beta-Laktamase-1 (NDM-1) und andere Carbapenemasen Rechnung. Neu sind zudem Übersichtskapitel zu infektionsbedingten Krankheitsbildern, die durch mehrere Erreger verursacht werden können, wie Endokarditis, Meningitis/Enzephalitis, Pneumonie, Harnwegsinfektionen oder Sepsis. Ergänzt wird das Werk durch die neuen geographisch-epidemiologischen Karten zur Verbreitung relevanter Infektionserreger. Ausführliche Angaben über die neueste Schlüsselliteratur, die nationalen Referenzzentren, die Expertenlaboratorien und aktuelle Web-Adressen zu weiterführenden Informationen komplettieren die vierte Auflage. zur Verbreitung relevanter Infektionserreger. Ausführliche Angaben über die neueste Schlüsselliteratur, die nationalen Referenzzentren, die Expertenlaboratorien und aktuelle Web-Adressen zu weiterführenden Informationen komplettieren die vierte Auflage.


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
"Darf's ein bisschen mehr sein? Geschnitten oder am Stück?" fragt Elke Heidenreich alias Else Stratmann in zweien ihrer Bücher den Leser. Nun wendet sich das "Lexikon der Infektionskrankheiten des Menschen" sicher nicht an die deutsche Hausfrau, aber folgt in seiner bereits 3. Auflage rein äußerlich dem immer noch wahrzunehmenden Trend zur Umfangsvermehrung bei Nachschlagewerken: Aktuell sind es 910 gegenüber 767 Seiten in der 2. Auflage mit nunmehr 82 (!) Autoren, die überwiegend Top-Spezialisten auf ihrem Fachgebiet sind. Kann das Werk so vieler Hände auf den Leser noch organisch wirken oder verliert es sich in der Vielfalt dargestellter Einzelmeinungen?
Im Layout Springer-typisch klar und gefällig in Blau gehalten, vom Papier her hochwertiger anmutend als die Vorauflage wendet es sich vorrangig Ärzte und Medizinstudenten, soll aber auch anderen Angehörigen im Gesundheitswesen die benötigten infektiologischen Informationen liefern.
Der genannte Addressatenkreis verlangt sicherlich zuerst einmal stichhaltige Information zu Erregern oder Leitsymptomen. Betrachtet man die lexikalischen Einträge, so fällt auf, dass in der 3. Auflage noch mehr Wert auf Übersichtlichkeit gelegt wurde. Sie gliedern sich jetzt nach Erreger, Erkrankung, Diagnostik, Therapie, Epidemiologie und weiterführenden Informationen wie Referenzzentren, Web-Adressen und Schlüsselliteratur. Angereichert werden diese zu jedem Erreger vorhandenen Informationen im Einzelfall mit zusätzlichen Querverweisen zu Genomanalyse, Abbildungen und Tabellen zur Taxonomie oder Flussdiagrammen bei epidemiologisch relevanten Erkrankungen wie der aviären Influenza. Gerade diese Zusatzinformationen lockern die mitunter leicht schematisch wirkenden Einträge angenehm auf. Die Tiefe der Informationen in den Kapiteln ist bestechend und gibt in allen Einzelpunkten den aktuellen Stand der Wissenschaft auf dem Gebiet wieder. Ein wesentlicher Anteil des Umfangszuwachses dieses Lexikons im Vergleich zur 2. Auflage geht auf die größere Informationstiefe der Einzelbeiträge zurück.
Auf Bilder wurde angesichts des dreifarbigen Layouts glücklicherweise nahezu ganz verzichtet, die verbliebenen wenigen schwarz/weissen Abbildungen von beispielsweise Staphylokokken und Streptokokken in der Blutkultur oder Eiern von Fasciola hepatica haben (die elektronenmikroskopischen Aufnahmen natürlich ausgenommen) ohne Farbdruck ohnehin nur eingeschränkten illustrativen Wert. Hier könnte bei einem vollständigen Verzicht auf Bilder der freiwerdende Platz eventuell für Verbreitungskarten, differentialdiagnostische Tabellen oder weitere Flussdiagramme verwendet werden.
Inhaltlich sind die Artikel durchweg flüssig zu lesen und ergehen sich nur selten in mikrobiologischen Details ohne Praxisrelevanz. Aus wehrmedizinischer Sicht fanden sich bei einigen bioterroristisch relevanten Erregern kleinere Unschärfen in der differentiellen Therapie oder Postexpositionsprohylaxe, die durch Studium der aktuellen Literatur aber präzisiert werden können (z. B. zur Verwendung von Penicillin G bei Bacillus anthracis). Die Länge der Einzelbeiträge im Lexikon gibt leider nicht immer den Stand der infektiologischen Relevanz des betreffenden Erregers wieder. So wurden den tropenmedizinisch hochaktuellen Bunyaviren (z. B. verantwortlich für Rift-Valley-Fieber, Sandfliegenfieber, Hämorrhagisches Krim-Kongo-Fieber) mit fünf Genera und über 60 Erregern acht Seiten, dem wissenschaftlich zwar interessanten aber weniger klinisch relevanten Bornavirus neun Seiten gewidmet. Hier sollte etwas stärker durch die Herausgeber priorisiert werden. Es darf aber der Vollständigkeit halber nicht verschwiegen werden, dass den wichtigen Hantaviren aus der Gruppe der Bunyaviren ein eigenes Kapitel gewidmet wurde.
Besonders gelungen ist die Integration des Index in den lexikalischen Teil. Dem Titel als "Lexikon der Infektionskrankheiten" getreu trifft man die Erkrankungsbezeichnungen nun im lexikalischen Teil an und wird auf den korrespondierenden Erreger verwiesen. Ein zeitraubendes Blättern im Index entfällt, und bei der Stichwortsuche in der Printausgabe ergibt sich für den Nutzer eine echte Arbeitserleichterung mit Zeitersparnis. Im Anhang findet sich darüber hinaus noch ein Verzeichnis der Leitsymptome, bei dem erkennbar stringentere Maßstäbe angelegt wurden als in der Vorauflage. So wurde die wenig praxisnahe Einteilung des Leitsymptoms Fieber von vormals 16 Unterbegriffen auf jetzt vier reduziert. Der Praktiker wird es den Herausgebern danken.
Um dem Leser den Umgang mit der Datenflut in diesem Werk zu erleichtern, haben die Herausgeber wieder eine CD-ROM mit dem Volltext als Adobe-PDF-Datei beigelegt. Diese CD erhöht die Nutzbarkeit des Lexikons nochmal erheblich, da besonders die leicht zugängliche Suchfunktion auch Stichwörter ohne explizite lexikalische Referenzierung ausgibt. Sowohl unter Windows als auch unter Linux kann man problemlos mit der CD arbeiten, sogar die Druckfunktion wurde freigeschaltet. Die Verweise auf Therapieleitlinien und Fachgesellschaften in Form von Hyperlinks lassen sich direkt anklicken, wodurch der Leser die evtl. benötigte Zusatzinformation zeitnah aus dem Internet holen kann. Dem Kliniker wie auch dem Mikrobiologen wurde damit eine leicht zu handhabende, portable Informationsquelle an die Hand gegeben, die die individuelle Arbeitsweise sinnvoll unterstützen kann.
Aktuelle Entwicklungen der Infektiologie und Diagnostik wurden von Experten in acht Essays beleuchtet, die sich allesamt sehr informativ, mitunter sogar spannend ("Hightech im Dienste der Infektiologie" von Joachim Bugert) lesen lassen und in loser Folge zwischen den lexikalischen Einträgen befinden. Weitere zusätzliche Essays zu syndromatischen Komplexen wie Pneumonie, Harnwegsinfekten oder Sepsis könnten die Informationen der einzelnen Erkrankungs- bzw. Erregerkapitel vernetzen und damit besonders im Bereich der Antibiotikatherapie und Resistenzentwicklung aktualisierte und komprimierte Empfehlungen zur empirischen Intialtherapie geben, die man sonst nur über das Internet in Form von Leitlinien und Therapiestandards findet.
Zum Fazit: Dieses Mal durfte es also ein bisschen mehr sein und das sogar am Stück. Es ist den Herausgebern gelungen, die Praxistauglichkeit des Lexikons in der 3. Auflage durch die eingearbeiteten Neuerungen nochmals zu erhöhen und sich damit von Konkurrenten abzuheben, die lediglich erregerbezogene Informationen liefern, dabei aber den Krankheitsaspekt vernachlässigen. Das Buch erscheint in der aktuellen Auflage stringenter auf die Nutzer zugeschnitten, die Informationen werden durchgängig praxisnah präsentiert und sind - besonders in Verbindung mit der leicht zu verwendenden CD-ROM - schnell abrufbar. Beide Hauptnutzerkreise, die klinisch tätigen Ärzte und die Mikrobiologen, werden somit gleichermaßen ihren Gewinn beim Gebrauch des Lexikons haben, ihnen kann ich den Kauf dieses Werkes unter den oben genannten geringfügigen Einschränkungen empfehlen. Einzig der Farbdruck wäre noch eine signifikante Verbesserungsoption, aber der dürfte den bereits für eine Privatperson grenzwertigen Verkaufspreis in wenig nutzerfreundliche Regionen anheben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Infektionen fast komplett 19. Dezember 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Infektionen fast komplett

Das Lexikon der Infektionskrankheiten des Menschen" von Darai et al. ist 11 Jahre nach der ersten Auflage in der 3. Auflage erschienen und hat als lexikalisches Standardwerk im deutschsprachigen Raum keine aktuelle Konkurrenz. Das schwere Buch mit 921 Seiten gefällt dem Bibliophilen durch hochwertige Ausstattung, gut leserliches zweifarbiges Schriftbild und vor allem graphisch klare und übersichtliche Gliederung in kurze, gut überschaubare Kapitel. Tabellen finden sich dagegen eher selten, Abbildungen sind sehr rar, da hatte schone der Pschyrembel der 60er Jahre mehr zu bieten. Das muss man aber als berechtigtes Konzept der Hausgeber ansehen, das Buch nicht ausufern zu lassen. Dafür zeichnen sich alle Texte durch hohe sprachliche Qualität aus, sind kurz und gut verständlich formuliert, so daß man Grafiken und Bilder nur selten vermisst.
Die einzelnen Kapitel sind nach einem logischen und konsequent durchgehaltenen Schema aufgebaut, das den Zugriff auf die gewünschten Informationen von Anfang an erleichtert und mit zunehmender Vertrautheit mit dem Werk weiter beschleunigt.
Der lexikalische Aufbau an sich ist Geschmackssache. Ein Standardwerk der Infektiologie mit einem guten Register würde m. E. den gleichen Zweck erfüllen und möglicherweise manche Redundanz und manche Querverweise, die ein Hin- und Herblättern erfordern, vermeiden.
Dieses Buch hat ein hilfreiches Verzeichnis der Leitsymptome mit Auflistung der Differentialdiagnosen, aber kein Register.
Dafür liegt der neuen Auflage eine CD bei, die eine Suchfunktion aufweist. Schon beim Starten beginnen allerdings die Probleme: unter Autoplay (Windows XP) öffnet sich nur ein schwarzes DOS-Eingabefenster, und man muss erst einmal drauf kommen, daß man durch einfaches Drücken der Entertaste zum Inhalt kommt. Auch die Nutzung der Suchfunktion erweist sich als etwas kryptisch und gelingt nicht auf den ersten Versuch - von guter Software erwartet man heute intuitive Bedienbarkeit.
Das beeindruckende Autorenverzeichnis liest sich wie ein who is who" der Infektiologie, die Beiträge sind von unstrittig hoher Qualität und Aktualität, allen Kapiteln schließen sich Angaben zu Schlüsselliteratur und weblinks an.
Ein Test der Vollständigkeit erweist aber, daß es zum humanen Metapneumonievirus (hMPV) keinerlei Eintrag gibt, obwohl dieser Erreger seit 2001 bekannt ist und eine ähnliche Prävalenz aufweist wie z. B. RSV. Dem Chikungunya-Fieber, das sich seit 2005 in einer großen Epidemie von Afrika ausgehend über Asien ausbreitet hätte man in Zeiten der Globalisierung und des weltweiten Reiseverkehrs ein eigenes Kapitel statt einem Querverweis widmen können.
Doch dies sind nur unwesentliche Schwachpunkte die den insgesamt sehr hohen Nutzwert des Buches nicht ernsthaft trüben können, eher wäre die CD verbesserungswürdig.

Fazit: Ein Standardwerk der Infektiologie das bei hohem Preis hohe inhaltliche und haptische Qualitäten bietet, vor allem aber durch gut verständliche Texte und schnell erfassbare graphische Gestaltung einen hohen Gebrauchswert aufweist. Es kann vor allen Allgemeinmedizinern und Allgemeininternisten in Zeiten eines globalen Reiseverkehrs gute Dienste leisten. Die beiliegende, grundsätzlich brauchbare CD weist typische Schwächen eines Opus primum in Bezug auf die intuitive Bedienbarkeit auf.

Dr. med. Peter Pommer, Oberammergau
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Fundgrube! 9. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Hier wurde ein wirklich dickes Brett gebohrt! Erreger, Krankheiten, hier findet man einfach alles, was man über Infektionskrankheiten wissen muß. Und der Aktualitäts-Check ergibt: sogar SARS ist drin. Nur ein paar schöne Bilder hätte ich mir gewünscht (muß aber nicht sein).
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