Kurzbeschreibung
Wir sehen sie oft, über Portalen, auf Denkmälern und Fassaden, in Kirchen, Galerien und in den Werken der Kunstgeschichte, in Stein gemeißelt oder in Öl gemalt, aus Holz, Marmor oder Gips, in Zeichnungen, Kupfern und Holzschnitten. Wir stoßen durch unsere Namens- und Festtage auf sie und allenthalben in der Historie: Als Apostel, als Märtyrer im alten Rom, als Gründer bedeutender und einflußreicher Mönchsorden, als Schutzpatrone von Städten ¦ die Rede ist von den Heiligen. Ihre Lebensgeschichten, ihre Bedeutung und ihr Wirken sind uns allerdings längst nicht mehr präsent, nicht nur, weil wir in sehr glaubensfernen Zeiten leben, sondern auch wegen der verwirrenden Vielfalt männlicher und weiblicher Heiliger; selbst die katholische Kirche tat sich mit der »Kanonisierung«, d.h. der Aufnahme frommer Anwärter in das Verzeichnis (Kanon) der »Abgesegneten« immer wieder schwer; dazu waren seit dem Mittelalter stets umfangreiche und eingehende Untersuchungen notwendig. Das Thema ist facettenreich und faszinierend, seine Verästelungen reichen in Religion, Philosophie, Metaphysik, Historie, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft, Psychologie, Volkskunde und Soziologie. Das ¦Lexikon der Heiligen¦ von Erhard Gorys gehört daher als Nachschlagewerk in jede gut sortierte Bibliothek. Sachkundig und unterhaltsam schildert der Autor das Leben und Leiden von katholischen und russisch- oder griechisch-orthodoxen Heiligen. Aus solchen Lebensbeschreibungen ist im 17. Jahrhundert das Genre der Biographie hervorgegangen. Die Abbildungen zeigen eindrucksvoll, welche herausragende Rolle der Heiligenkult in der christlichen Kunst spielt - und dank der Aufschlüsselung der speziellen Attribute jedes Heiligen bleibt die Identifikation nun nicht länger Spezialisten vorbehalten. Nebenbei bietet das Buch spannende Geschichten; die Heiligenlegenden erzählen von Gottsuche und Selbstüberwindung, von Askese, Martyrien und Todesqualen, von Zuversicht und Glauben. Inspirationsquellen unzähliger Künstler und nicht selten auch Vorwände für Sensationsgier und die Lust am Grauen. So manche Vita wird Zartbesaitete erschauern lassen. Ein Lexikon für Eingeweihte und Uneingeweihte und zugleich unterhaltsame Lektüre - unentbehrlich für kunsthistorisch Interessierte, für Museums- und Kirchenbesucher, Zeitreisende, Fromme und auch weniger Fromme.FTZ
Der Verlag über das Buch
»Das Wissen um Heilige und ihre Legenden ist Teil der Allgemeinbildung, und da ist es ungemein nützlich, ein Buch wie das Lexikon der Heiligen zur Hand zu haben.« Norddeutscher Rundfunk
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gehört in jede gut sortierte Bibliothek. Die Abbildungen zeigen eindrucksvoll, welche herausragende Rolle der Heiligenkult in der christlichen Kunst spielt und dank der Aufschlüsselung der speziellen Attribute jedes Heiligen bleibt die Identifikation nun nicht länger Spezialisten vorbehalten. Nebenbei bietet das Buch spannende Geschichten. Ein Lexikon für Eingeweihte und Uneingeweihte und zugleich unterhaltsame Lektüre unentbehrlich für kunsthistorisch Interessierte, für Museums- und Kirchenbesucher, Zeitreisende, Fromme und auch weniger Fromme.« FTZ (Leserstimme bei amazon)
»Als handliches Nachschlagewerk und ikonographischer Reisebegleiter, als Lese- und Vorlesebuch auch kleinen Bibliotheken empfohlen.«Der evangelische Buchberater
"Ein solches Lexikon bietet uns ausführlich und komplett erzählte Heiligen-Viten, die oft weit über das hinausgehen, was wir nur bruchstückhaft erinnern oder was die biblischen Texte nur in versteckten Hinweisen andeuten."Die Welt
"Für religions- und kunstgeschichtlich Interessierte unentbehrlich." zeitzeichen
"Ein faszinierender Schlüssel zum Verständnis der Heiligen und ihrer Darstellung - und damit zu einem großen Teil auch unserer Kirchengeschichte."Infoservice Vereinte Evangelische Mission
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Taschenbuch
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Über den Autor
Erhard Gorys , geboren 1926, studierte Jura und Kunstgeschichte in Cambridge und Göttingen. Er lebte zuletzt als freier Autor in Bünde. Erhard Gorys verstarb am 13. Dezember 2004.