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Lexikon der Fitness-Irrtümer: Mißverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung
 
 
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Lexikon der Fitness-Irrtümer: Mißverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung [Gebundene Ausgabe]

Gunter Frank , Udo Pollmer , Susanne Warmuth
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Fitnesswelle rollt und rollt. Nichts und niemand kann sie aufhalten? Ein wackeres Autorentrio versucht es wenigstens. Nach dem Lexikon der populären Ernährungsirrtümer sagen Udo Pollmer und Susanne Warmuth diesmal gemeinsam mit Gunter Frank den Lügen, Mythen und Halbwahrheiten zum Thema Fitness den Kampf an. Nach Prüfung der einschlägigen Untersuchungen kommen die Autoren zu einem klaren Urteil: "Die Versuche, den Beweis zu führen, dass länger oder gesünder lebt, wer sich 'bewusst' ernährt und Schweiß vergießt, sind kläglich gescheitert." Mehr noch: Die Nebenwirkungen des Sports wie Langzeitschäden oder Produktionsausfälle durch Sportverletzungen scheinen die möglichen positiven Wirkungen volkswirtschaftlich zu übertreffen.

Wenn hier von "Bewegungs-Terror", Muskel- und Schlankheitswahn oder "Wellness-Hysterie" die Rede ist, dann zielt die reichlich eingesetzte Polemik auf das milliardenschwere Geschäft mit dem Sport. Nahrungsergänzungsmittel, Hormontherapie, teure Spezialausrüstung, isotonische Getränke oder Energydrinks -- alles ebenso kostspielig wie nutzlos. Die präsentierten Belege und wie hier argumentiert wird: alles durchaus überzeugend. Und doch ist man sich bei der Lektüre nie ganz sicher, ob nicht nur vor allem solche Untersuchungen zitiert werden, die ins eigene Konzept passen. Und wie beim Lexikon der populären Ernährungsirrtümer besteht auch diesmal die Gefahr, dass das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird. Aus berechtigter Kritik wird fast so etwas wie eine Generalverdammung des Sport.

Gesundheit oder Lebenserwartung werden von so vielen Faktoren beeinflusst, dass ein wissenschaftlicher Nachweis der Wirkung des Sports naturgemäß sehr schwer fällt. Ausschlaggebend beim Sporttreiben müsste deshalb das eigene Wohlbefinden sein. Niemand sollte sich deshalb von dem skeptischen Grundton dieses Lexikons davon abhalten lassen, das selbst auszuprobieren. --Christian Stahl

manager magazin (11/2003)

Mythen und Missverständnisse

Der neueste Band aus der Reihe "Lexikon der Irrtümer" widerlegt die gängigsten Versprechen der Fitnesstheorie.

Hätten Sie's gewusst? Dass Sport nicht das Leben verlängert ­ und Bewegungsmangel nicht das Leben verkürzt? Dass es beim Joggen nicht auf das richtige Schuhwerk ankommt, wie der weit verbreitete Mythos besagt?

Udo Pollmer und Susanne Warmuth, Autoren des gleichfalls höchst lesenswerten "Lexikons der populären Ernährungsirrtümer", räumen in ihrem neuen Buch gemeinsam mit dem Mediziner Gunter Frank Missverständnisse zum Thema Fitness aus, enttarnen Täuschungen und decken falsche Versprechen auf. Die 96 Beiträge über Stichworte wie "Rückenschule", "Waldlauf" oder "Anti-Aging" sind kurzweilig zu lesen und dennoch fachlich fundiert. Die Kapitel über "Ausdauersport, "Bewegungsstudien" oder "Psyche" dürften auch eingefleischten Fitnessfans die Augen öffnen.

© manager magazin - Vervielfältigung nur mit Genehmigung

Pressestimmen

»Pollmer, Frank und Warmuth schreiben ebenso witzig wie provokativ und lassen nichts unversucht, die Propagandisten des Fitneß- und Jugendlichkeitskults als Scharlatane zu entlarven.« (Frankfurter Rundschau)

Kurzbeschreibung

Wer Sport treibt, lebt gesünder und nimmt man ab. Energy-Drinks bringen die verbrauchte Energie zurück. Sport verhindert Drogensucht, wer regelmäßig trainiert verringert das Herzinfarkt-Risiko. Der Mensch braucht Sonne, um gesund zu bleiben Und gegen die UV-Strahlen helfen ihm Sonnenschutzcremes. Alles wahr? Nein! Udo Pollmer, Susanne Warmuth und Gunter Frank sind zahllosen populären Irrtümern und raffiniert von der Industrie oder mächtigen Verbänden (wie etwa dem Internationalen Olympischen Komitee oder dem Deutschen Sportlerbund) in die Welt gesetzten Legenden nachgegangen. Ihre aufrüttelnde Erkenntnis: Die meisten der propagierten Verhaltensweisen, Ernährungstips und Wundermittel kann man sich sparen, ja vieles ist sogar dem körperlichen Wohlbefinden und einem langen Leben eher abträglich. Das Lexikon der Fitness-Irrtümer ist ein wohltuendes Plädoyer für einen pfleglichen Umgang mit dem eigenen Körper, eine Warnung vor Bewegungs-Terror und Wellness-Hysterie. Es macht immun gegen vollmundige (und meist kostspielige!) Versprechungen der Gesundheitsindustrie und zeigt auf, wer an dem Körper-Kult Milliarden verdient.

Über den Autor

Udo Pollmer, geb. 1954, arbeitet seit seinem Staatsexamen für Lebensmittelchemie 1981 als freiberuflicher Dozent und Publizist und als Unternehmensberater im In- und Ausland. Er publiziert u.a. Kolumnen im Catering Management Magazin sowie Sendungen für Hörfunk und Fernsehen. 1994 übernahm er die wissenschaftliche Leitung des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften e.V. (EU.L.E.).
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