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Lexikon der Entdeckungsreisen, 2 Bde.
 
 
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Lexikon der Entdeckungsreisen, 2 Bde. [Gebundene Ausgabe]

Heinrich Pleticha , Hermann Schreiber
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Edition Erdmann (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3522600002
  • ISBN-13: 978-3522600002
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,2 x 9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 858.766 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.03.2000
In einer Sammelrezension bespricht der Rezensent mit dem Kürzel „F. L.“ drei Bände, die sich mit den Themen „Entdecker und Reiseabenteuer“ befassen.
1) Burton/Cavendish: "Atlas der großen Entdecker"
Der Rezensent beurteilt dieses Buch als ein „kurzweiliges Lesebuch“ von großem Unterhaltungswert und ansprechender Vielfalt. Von Alexander dem Großen bis hin zu Flügen ins All reiche die Bandbreite dieses Buches, das sich seiner Ansicht nach in mancher Hinsicht von den üblichen Büchern dieser Art (mit Stichen, Landkarten und „bombastischen Gemälden“) abhebt. Stellvertretend dafür erwähnt er die Farbigkeit des Bandes und das „viel- und kleinteilige Zeitschriften-Lay-Out“. Schwächen macht er allerdings dort aus, wo es um Psychologisches geht und die Eigenschaften und Charakterzüge der Entdecker beschrieben werden. Diese Schilderungen scheinen dem Rezensenten recht klischeelastig und oberflächlich ausgefallen zu sein. Überhaupt bleiben die Autoren seiner Ansicht nach „in ihrem Duktus bisweilen arg naiv“, so dass er die Vermutung äußert, dass hier wohl eher eine jugendliche Leserschaft angesprochen werden soll.
2) Pleticha/Schreiber: "Lexikon der Entdeckungsreisen"
Das „Lexikon der Entdeckungsreisen“ schneidet in dieser Rezension nicht besonders gut ab. „Ein trockenes Nachschlagewerk“ ist dieser Band, so der Rezensent. Zwar weiß er die umfangreiche Zusammenstellung von Namen von Forschungsreisenden sehr zu schätzen, er bemängelt allerdings die oftmals fehlenden Literatur- und Quellenhinweise sowie die seiner Ansicht nach knappen und „lückenhaften“ Biografien. „F. L.“ führt zahlreiche Personen auf, die eine ausführlicherere Beachtung verdient hätten und äußert die Vermutung, dass ein größeres Autorenteam bei der Recherche möglicherweise hilfreich gewesen wäre.
3) Pleticha/Augustin: "Lexikon der Abenteuer- und Reiseliteratur"
Dieser Band wird vom Rezensenten nur mit wenigen Worten besprochen, allerdings schneidet es in mancher Hinsicht besser ab, als das „Lexikon der Entdeckungsreisen“, bei dem Heinrich Pleticha ebenfalls beteiligt war. Er macht darauf aufmerksam, dass viele Forscher ihre Reisen und Erlebnisse selbst dokumentiert haben und dass in diesem Band sowohl „prominente“, wie auch weniger bekannte Romanautoren zu Wort kommen. Diese sieht er „oft umfangreicher und liebevoller behandelt“ als im „Lexikon der Entdeckungsreisen“.

© Perlentaucher Medien GmbH

Pressestimmen

"Mehr als 2000 Jahre Entdeckungsgeschichte brilliant und punktgenau dokumentiert." (Rheinischer Merkur)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Die Entdeckung der Erde ist von Anbeginn die Hauptantriebskraft des Menschen. Durch sie hat er sein Wissen vermehrt, seine Intelligenz, seine geistigen und handwerklichen Fähigkeiten.
In nur 2 Bänden werden die wichtigsten Entdeckungsreisen beschrieben, ihr Zustandekommen, ihre Bedeutung und ihre Auswirkungen. Ihre Menschen werden geschildert und der Zeitgeist, unter dem sie durchgeführt wurden, und welche Zufälle im Spiel waren bei allen Planungen. Höchst interessant und leicht zu lesen. Auch wenn dem Wissenschaftler manche Angaben fehlen mögen, der Laie findet viele Anregungen und kommt bestimmt auf seine Kosten.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Man verliert dann keine Zeit mit Rückblicken, wo es schon genug Mühe macht, die Augen nach vorn zu richten."
( Zitat: Fridtjof Nansen, Polarporscher (1861 - 1930))

Im Lexikon der Entdeckungsreisen lernt man all die Personen näher kennen, die jene Gebiete der Erde aufgefunden und erschlossen haben, die dem entdeckenden Kulturkreis zuvor unbekannt waren. Es ging dabei in erster Linie um Territorien, die bereits andere Kulturkreise besiedelt hatten. Schon im Altertum erfolgten einsetzende Erkundungen fremder Gebiete, wie die beiden Bücher verdeutlichen, zunächst vor allem im Zusammenhang mit Kriegszügen und der Ausdehnung des Handels, später kam die überseeische Expansion der europäischen Seefahrernation , Abenteurertum, wie etwa die Suche der Konquistadoren nach dem legendären El Dorado, Missionierung und zunehmend auch wissenschaftlicher Forscherdrang hinzu.

Die älteste überlieferte schriftliche Entdeckungsreise ging übrigens auf den weibliche Pharao Hatschepsut ( 1504-1483 v. Chr.) zurück. Sie veranlasste eine Expedition in das Land Punt.

Im Buch werden Entdeckungsreisen aus zwei Jahrtausenden vorgestellt.
Die Entdecker sind alphabetisch aufgeführt, wobei es sich bei ihren Entdeckungen nicht immer um geplante Forschungsreisen handelte, sondern auch um Zufallsentdeckungen durch Walfänger, Pelzhändler und Missionare.

Unmöglich an dieser Stelle über alle Entdecker zu schreiben. Dass man Alexander von Humboldt beinahe zwei Seiten gewidmet hat, finde ich lobenswert. Sein Leben und Wirken sind bemerkenswert gut zusammengefasst.
Ebenfalls lobenswert ist die mehrseitige Lebensbeschreibung von Hernando Cortés, der wohl mehr Eroberer als Entdecker war. Das allerdings wird nicht vergessen hervorzuheben.
In diesem Zusammenhang hat mir gefallen, dass man auch den Bischof von Chiapas Bartolomé Las Casas erwähnt, der sich damals - nach Spanien zurückgekehrt - für die Besserstellung der Eingeborenen eingesetzt hat. Er erkannte, dass die Indianer der Plantagenarbeit nicht gewachsen sein würden und sah die Entvölkerung der Antillen voraus. Für die Beurteilung der spanischen Kolonialpolitik und ihre unheilvollen Folgen hatten seine kritischen Schriften große Bedeutung.

Das Buch beinhaltet eine Fülle von Namen und Fakten. Sich in diese immer mal wieder zu vertiefen, ist überaus kurzweilig und sehr spannend.

Ein beeindruckender Mann, den man gottlob nicht vergessen hat, ist der norwegische Entdecker, Naturwissenschaftler und Politiker Fridtjof Nansen, der sehr berühmte Expedition unternahm und u.a. die massive Bedeckung Grönlands durch Inlandeis bewies, sich allerdings nach 1905 im wachsenden Maße für politische und humanitäre Ziele engagierte. Er wirkte für die Lostrennung Norwegens von Schweden und wurde Norwegens erster Botschafter in London. Seit 1920 leitete er als Mitglied der norwegischen Völkerbunddelegation die Repatriierung einer halben Million Kriegsgefangener und Verschleppter und schuf in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz den Nansen-Pass, woran sich weltweite Konferenzen zur Linderung der Hungersnot in dem vom Bürgerkrieg geschwächten Russland anschlossen. Nansen erhielt 1922 den Friedennobelpreis.

Zwei Bücher, die man stets auf dem Nachtisch liegen haben sollte.
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