Der Autor hat eine Menge Fürstenhäuser vom Altertum bis in die Gegenwart im Stil eines Lexikons besprochen. Das Werk eignet sich daher, einen schnellen Überblick über europäische Fürstenhäuser und Dynastien zu erhalten. Dass das Werk nicht vollständig ist (kann man das überhaupt erreichen?) wird ausgeglichen durch weitere Dynastien aus Asien und Afrika, die man in einem Standardlexikon nicht mehr findet.
Der Teil III (Kronen und abermals Kronen) hat für mich keinen Nachschlagewert mehr, da man diesem Bereich lediglich entnehmen kann, wieviele Könige und Kaiser ein Haus gestellt hat, aber nicht, wer diese waren. Dazu muß man wieder aufwendig im lexikalen Teil blättern, erhält aber nur zum Teil Antwort auf die Fragen.
Ich hätte dem Werk sicher mehr Sterne verliehen, wenn dem nicht der horrende Preis gegenüber stünde.
Zwar kann ich den großen Aufwand an Nachforschungsarbeit nachvollziehen, bin aber dennoch der Meinung, daß ein Buch mit 152 Seiten im Format DIN A 5 mit Taschenbuch-Einband auch zu diesem Thema nicht mehr als 15 Euro kosten darf.