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2.0 von 5 Sternen
Christliches Brauchtum ohne weitere Hintergründe, 16. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der Bräuche und Feste (Gebundene Ausgabe)
Meine Meinung zu diesem Buch ist sehr zweigeteilt.
Einerseits ist es tatsächlich ein sehr komplettes Werk für christliche Bräuche und stellt diese auch sehr umfassend dar, ebenso deren geschichtlich Entwicklung innerhalb des Christentums, was wirklich sehr interessant und auch in einer großen Fülle dargestellt ist.
Andererseits gibt es allerdings mehrere Kritikpunkte, weshalb ich diesem Buch nur 2 Sterne gebe.
1. Titel und Klappentext:
Das ist kein Lexikon der Bräuche und Feste, sondern ein Lexikon der christlichen Bräuche und Feste. Darauf gibt es jedoch weder beim Titel noch beim Klappentext Hinweise, so dass man eigentlich ein allgemeines Buch über Feste und Bräuche erwarten kann, was nicht der Fall ist. Man kauft also nicht wirklich das, was einem versprochen wurde.
2. Vorchristliche Ursprünge:
Sehr viele Bräuche haben deutliche und auch gesicherte vorchristliche Ursprünge. Diese werden einfach unterschlagen, oder ansonsten mit Worten wie "Aberglaube" und "närrisch" versehen. Nach meiner Meinung ist der geschichtliche Hintergrund der Bräuche somit nicht vollständig erläutert worden, so dass man fast sagen kann: "Die Hälfte fehlt". Das ist sehr schade, da vor allem der christliche Teil sehr gut ist, wäre es schön gewesen, wenn die Bräuche komplett dargestellt worden wären - oder man hätte einfach einen anderen Titel und anderen Klappentext setzen sollen. Auch für Christen kann das Wissen um die vorchristliche Auffassung der Bräuche tiefere Erkenntnis bringen.
3. Von einem studierten Dr. Theol. erwarte ich einfach, dass er sich über die christliche Geschichte hinaus mit dem Brauchtum befasst hat und eine etwas differenziertere Sichtweise als "närrisch" und "Aberblaube" vertritt.
Das Buch eignet sich dennoch sicherlich gut für Leute, die sich nur für den christlichen Hintergrund der Bräuche interessieren, für Leute, die eine komplette Sichtweise haben möchten, ist es nur bedingt brauchbar.
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Eine profunde Fundgrube, 5. Mai 2007
Dieses Lexikon vom ausgewiesenen Brauchtumsfachmann Becker-Huberti sollte in jedem Bücherschrank eines Menschen stehen, der sich für das interessiert, was um ihn herum passiert. Ob alles, was das kirchliche Brauchtum umfasst, in das Lexikon eingeflossen ist, bleibt natürlich offen. Als Leser hat man jedoch den Eindruck, in diesem Lexikon findet man bei einer Frage immer etwas. Dabei ist Becker-Huberti nicht populärwissenschaftlich vorgegangen, die Artikel sind seriös, theologisch abgesichert und dennoch amüsant zu lesen. Als Leser merkt man zudem, dass der Autor aus einer ungeheuren Fülle schöpft und Spaß an den Dingen hat, über die er schreibt. Becker-Huberti hat es auch nicht nötig auf dieser Papstwelle zu schwimmen und schnell etwas zu schreiben. Dieses Lexikon ist so wichtig wie das LThK und der Nikolaus zusammen.
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5.0 von 5 Sternen
Lexikon der Bräuche und Feste, 20. November 2010
Lebendiges Brauchtum pflegen und verstehen!
Welche Bedeutung hat die Fronleichnamsprozession? Was ist ein Aprilscherz? Wie funktioniert das Zwiebelorakel? Was ist der Zemperstag?
In über 3.000 Stichwörtern informiert dieses Lexikon über Bräuche und Rituale rund ums Jahr. Mit vielen Tipps, Anregungen und Hintergrundwissen über Feste, Feiertage und Brauchtum.
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