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Lexikon der Attentate
 
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Lexikon der Attentate [Taschenbuch]

Katja Doubek
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Eichborn (September 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821816066
  • ISBN-13: 978-3821816067
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 16,2 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.318.721 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit Lexika von Katja Doubek hat der Eichborn Verlag kein großes Glück. Über ihr im letzten Jahr vorgelegtes Lexikon merkwürdiger Todesarten kann man nur den Kopf schütteln. Ist doch daran nur merkwürdig, was die Autorin unter dem Begriff merkwürdig versteht -- beispielsweise den Tod in Folge von Aids, eines Genickbruchs oder Herzinfarkts. Gschmack- bis belanglos das Ganze. Und überhaupt nicht komisch, bis auf -- dies sei zugestanden -- die wenigen Seiten über den "Darwin Award". Na ja.

Nun hat man der Autorin also noch eine Chance gegeben. Das war mutig. Aber es bedarf mehr als Mut, bis Katja Doubek ihren Verleger für seine Geduld belohnen wird. Ihr neues Lexikon der Attentate, in dem sie -- wie man das in einem Lexikon eben so macht -- alphabetisch geordnet zusammengetragen hat, was sie über berühmte Verschwörungen, Komplotte und Anschläge so hat finden können, ist abermals eine glatte Enttäuschung. Dabei klingt der Titel ja viel versprechend. Und hätte sich die Autorin auf die lexikalisch-knappe Darstellung der Fakten beschränkt, wäre das dann etwas dünnere Büchlein vielleicht sogar informativ gewesen, wer weiß. Leider aber verschwinden die Fakten unter dem Geplauder der Autorin.

Im Vorwort behauptet Katja Doubek, sie wolle "Ursache, Vollzug und Auswirkung der im Laufe der Jahrhunderte wesentlichen Attentate beschreiben". Warum, so muss die Autorin sich fragen lassen, nimmt sie den Mund so voll, wenn sie dieses Versprechen nicht einlöst? Zwar erfährt man tatsächlich so dies und jenes und auch interessante Details über das ein oder andere Attentat. Eine Ursachen- oder Wirkungsanalyse jedoch wird nirgends geleistet. Und geradezu peinlich berührt der Versuch, im Nachwort prototypisch die psychische Grundstruktur des Attentäters zu entwerfen. Der nämlich, so lesen wir dort, sei "ein Mensch, der keine Möglichkeiten hatte, die Komponenten zu entwickeln, die Reife ausmachen, der meist große Beziehungsschwierigkeiten und -ängste hat, oftmals schüchtern und im Selbstwertgefühl ganz grundsätzlich erschüttert".

Sicher, solche Menschen verüben auch Attentate. Doch so einfach wie Frau Doubek sich die Welt des Attentäters vorstellt, ist sie leider nicht. Darüber ist sich die Fachwelt seit Jahren einig, und das haben nicht zuletzt auch die schon wenige Tage nach den erschütternden Ereignissen des 11. September 2001 verfügbaren, überraschend detaillierten Täterprofile sehr eindringlich bestätigt. --Andreas Vierecke

Kurzbeschreibung

"Auch du, mein Sohn Brutus!" konnte Julius Caesar noch stammeln, bevor er unter den Dolchstößen seiner Mörder zusammenbrach. John Lennon, Martin Luther King oder Mahatma Gandhi, Sissi oder Rudi Dutschke - sie alle fielen brutalen, heimtückischen Attentaten zum Opfer. Doch mancher minutiös geplante Anschlag mißlang auch - und das nicht nur einmal: So wurden auf Charles de Gaulle nicht weniger als 31 Attentate verübt, die er alle überstand. Getrieben werden Attentäter von Ruhm- oder Rachsucht, politischer Intrige oder Eifersucht, Wahnsinn und religiösem Fanatismus. Manche Fälle wurden nie gelöst, der kaltblütige Mord an J.F.K. erhitzt bis heute die Gemüter. Detailliert und faktenreich erzählt Katja Doubek von historischen Momenten, in denen ein menschliches Schicksal die Welt verändert. Sie hat die berühmtesten und grausamsten, die heimtückischsten und mißlungensten Attentate zusammengestellt für alle, die wissen wollen, wie es wirklich war.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Graf Zahl
Heutzutage scheint es Mode zu sein, daß zu jedem beliebigen Thema ein sogenanntes "LEXIKON" auf dem Markt sein muss. Ob das mit der penetranten Ordnungsliebe (Ordnungswut) von uns Deutschen allgemein zusammenhängt oder nur den Verlegern die Taschen füllen soll, sei dahingestellt. Immerhin werden solche Bücher gut verkauft, also muß eine Nachfrage dafür bestehen.

Hier geht es um ein spannendes Thema: Attentate! Spätestens seit Julius Caesar ein Dauerbrenner der Weltgeschichte. Natürlich haben die meisten Attentate nichts miteinander zu tun, da Ursachen und Attentäter doch zu verschieden sind, aber interessant ist eine Übersicht zum Thema allemal, und sei es nur, daß man Arten der Durchführung (nicht Ursachen s.o.) der Attentate vergleicht. Dann sieht man auch, wie oft der Zufall zum Gelingen oder Mißlingen zu Hilfe kam.

Dieser Schnellschuß hier wäre allerdings besser unterblieben! Viel zu oberflächlich werden die einzelnen Ereignisse "abgehakt". Der Stil der 1/2- bis 6seitigen Artikel ist stark schwankend: mal stenografisch, mal episch, mal prägnant, mal schwafelnd - im ganzen aber extrem uneinheitlich. Ein durchgehender "roter Faden" unter dem die Attentate abgehandelt werden (was einen Vergleich erleichtern würde) ist nicht erkennbar.

Vollständigkeit ist nicht angestebt. Trotzdem ufert das Thema aus, da unterschiedslos "Attentate" und "Politische opportune Morde" vermengt werden. Die Tötung Zar Alexanders III. durch Sprengstoffbombe (1881) ist eben doch etwas grundsätzlich anderes als die standrechtliche Erschießung der Zarenfamilie Nikolaus' II. während der Internierung (1918), die hier beide als "Attentat" verstanden werden. (Warum wird dann aber nur Nikolaus II. gebracht, nicht jedoch Ludwig XVI. ?)

Dafür überwiegt der Eindruck von großer Eile, zu häufig sind offensichtliche Flüchtigkeitsfehler. Und dieser Eindruck, das ganze Buch sei hastig während nur einer Woche unter Abgabedruck "runtergeschrieben" worden, will leider auch nach Seite 350 nicht verfliegen.

Glücklicher- und korrekterweise sind nach jedem Artikel die Quellen angegeben. Wer sich nun stichprobenartig die Mühe des Nachprüfens macht, kann sehen, wieviel von dort nicht nur abgeschrieben, sondern auch --- weggelassen wurde!! Daß aus diesen Quellen absatzweise abgeschrieben wurde (z.T. von der Autorin leicht umformuliert), mag auch der Grund für den sehr uneinheitlichen Stil dieses "Lexikons" sein. Und daß die Autorin in diese Quellen nur "reingeschnuppert" hat, wird beim Quellenvergleich leider auch allzu oft deutlich.

Schlimm wird es aber, wenn mitunter absolute Geschichtsverdrehungen als Fakten gebracht werden. Nur ein besonders eklatantes Beispiel: zum Stichwort "Cicero" heißt es auf S.55 : "... und so verbannte Kaiser Claudius den scharfzüngigen Cicero 59 v.Chr." (kein Kommentar!!!) Hier hört die Kurzweiligkeit des Schmökerns auf, und das Ärgernis beginnt.

Wer also ein interessantes Buch zum Thema "Historische Attentate" sucht, und nicht nur zusammenhanglose Extrakte aus diversen Büchern/Zeitungsartikeln bekommen will, bei denen dank falschen Abschreibens und mangels eigener Autorenrecherche selbst das Schmökern keinen rechten Spaß mehr macht, der sollte lieber auf Alexander Demandt oder Jörg von Uthmann zurückgreifen und dieses Schnellschreibsel links liegenlassen.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Muß man lesen 7. Januar 2002
Von U. Hauke
Ein sehr gutes Buch,das in kleinen Anekdoten erzählt.Ich habe schon Lexikon der Serienmörder gelesen und habe es verschlungen,wie dieses auch.
Es erzählt über Menschen die Geschichte machten und deren Anschläge,Namen die jeder kennt.Das macht das Buch so interesant.
Es ist aber nicht für eine Studienarbeit geeignet,kurz und bündig geschrieben wie ich es mag.
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mr. Gsg9
Wenn man sich einen kurzen aber umfangreichen Einblick in verschiedenste Attentate verschaffen will, ist dieses Buch perkfekt.

Angefangen mit ägyptischen Morden über die Attentate des 19. Jahrhunderts, bis in unsere Zeit hinein.

u.a.: Lincoln, Kennendy, Versuche an Hitler, Schleyer, Gandhi, Oklahoma City, Us Botschafts Anschlag, WTC Bomben Attentat...
vieles vieles mehr.

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