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Lexikon der überflüssigen Dinge
 
 
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Lexikon der überflüssigen Dinge [Gebundene Ausgabe]

Alexander von Schönburg
2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Rowohlt, Berlin; Auflage: EA, (21. Juli 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3871345431
  • ISBN-13: 978-3871345432
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 617.744 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Alexander von Schönburg
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der größte Witz bei Alexander von Schönburgs Bestseller Die Kunst des stilvollen Verarmens war, dass hier ein Adliger über sozialen Abstieg schrieb, dessen Schwestern Gloria in eine der reichsten Familien Deutschlands -- Turn und Taxis – eingeheiratet hatte und dann mit schrillen Frisuren zum Medienereignis wurde. Die Kunst der Selbstdarstellung beherrscht auch ihr Bruder, benutzt dafür aber bevorzugt seine äußerst spitze Feder. In seinem neuesten Buch spießt er damit Dinge, Angewohnheiten und Geisteshaltungen auf, die ihm überflüssig und damit in ihrer Existenz ärgerlich bis lächerlich erscheinen. Mit vielem rennt er da bei manchem Leser wohl offene Türen ein, aber das immerhin auf unterhaltsame Weise: Weihnachtskarten, Weblogs, synchronisierte Filme, Geländewagen, Stadtmobiliar, vegetarische Schnitzel, Schönheitsoperationen, Polit-Talkshows, Neureiche, Kreuzfahrten, Krawattenklammern. Das sind ja wirklich Phänomene, über die von Schönburg sich sehr herrlich und zurecht ereifern kann.

Dabei gelingen ihm immer wieder pointierte Sätze: "Reichtum ist schon deshalb nicht begehrenswert, weil er wahnsinnig teuer ist" -- "Wie man auf Polstermöbeln sitzen soll, ist nie wirklich geklärt worden." -- "Nachdem die Kamera ausgeschaltet ist, soll es übrigens gelegentlich zu recht interessanten Unterhaltungen kommen." (über Polit-Talkshows) -- "Cremes, Salben, Öle verströmen Düfte, zu deren Beschreibung die Farben der persischen Liebeslyrik erforderlich wären. Und tatsächlich scheint sich diese Art der Poesie heute in die Kosmetikwerbung geflüchtet zu haben, wo sie ungestraft vom Zauber des Moschus, des Sandelholzes und seltener Würzelchen raunen darf." (über Herrenkosmetik).

An solchen Lexika, die ganz von der Subjektivität des Autors leben, scheiden sich naturgemäß die Geschmäcker. Kurzweilig ist dieses Lexikon der überflüssigen Dinge allemal. Und hin und wieder entfährt dem Leser tatsächlich ein dankbares "Endlich!" -- weil hier einer etwas formuliert, worüber man sich selbst schon geärgert hat. So zum Beispiel die allseits beobachtbare Kaffee-Manie: "Wann hat eigentlich dieser Wahnsinn mit dem Kaffee begonnen? Man kann es nicht mehr hören, dieses 'Jetzt brauch ich erst mal einen Kaffee' oder dieses elendige 'Wenn ich morgens keinen Kaffee kriege, ist mit mir nichts anzufangen'. Wie kann sich nur eine ganze Zivilisation derart abhängig von einem Rohstoff machen?“ --Christian Stahl

Kurzbeschreibung

Unser Alltag ist überfrachtet mit Dingen, die wir nicht wirklich brauchen, die Zeit, Geld und Lebensqualität stehlen. Ein Handy muss heute fotografieren, mailen, im Internet surfen, waschen und bügeln, Filmclips abspielen und MP3-Musikdateien wiedergeben können. Vor jeder Ampel drängen sich Geländewagen, mit denen man Sibirien durchqueren könnte, und bevor wir uns zum Frühstück niedersetzen, bedienen wir ein Dutzend Küchengeräte. Mit Witz und Ironie lichtet Alexander von Schönburg das Dickicht, das uns ständig umgibt. Sein Lexikon reicht von A (wie 'Anrufbeantworter') bis Z (wie 'Zigarette danach'). Dazwischen finden sich so überflüssige Dinge wie 'Beziehungskrisen', 'Dekotomate', 'Horoskop', 'Lavalampe', 'Pikkolöchen' oder 'Zahnbürste, elektrische', auf dem Prüfstand stehen Verhaltensweisen (z. B. nachts, zu Fuß, allein an einer roten Ampel warten), Geisteshaltungen (z. B. sich unnötig Sorgen machen) und Redewendungen (z. B. 'Ich sag mal so'). Eine Gebrauchsanweisung für den modernen, urbanen Menschen, die hilft, mit Anstand und Würde durchs Leben zu kommen.

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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wirklich Schade 14. September 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Lexikon von A bis Z über die überflüssigen Dinge des Alltags hatte ich mir erhofft, eine Art Konsumkritik, welche ja durchaus zu seinem letzten Buch passen würde, satirisch kommentiert, durchaus auch etwas blasiert, aber ich wurde arg enttäuscht. Das Buch ist reichlich langweilig, die Texte wirken wie nebenbei geschrieben, lustlos, uninformiert, wie aus ein paar Lifestylemagazinen abgeschrieben; nicht wenige wurden auch unverändert aus "Die Kunst des stilvollen Verarmens" übernommen. Nicht nur die Glaubwürdigkeit des Autors leidet stark unter diesem billig gemachten Buch, da es dem Autor offenbar nur um schnell und leicht verdientes Geld ging, auch bekommt man den Eindruck, daß er es mit dem Müßiggang vielleicht etwas übertreibt, da einige Dinge extrem oberflächlich abgehandelt werden, inhaltlich eher Stammtischniveau, lediglich in versnobter Weise übersetzt. Wer darüber sinniert was dieser Autor wohl von seinen Lesern halten mag der könnte Übles ahnen...

In "Die Kunst des stilvollen Verarmens" schimpft er noch auf das Fernsehen, hier findet er es plötzlich toll, da lobte er noch das Mineralwasser als Getränk der Zukunft, hier ist es plötzlich umweltschädlich (was ja durchaus nicht falsch ist) und überflüssig. Da schmipft er über die Pessimisten die sich am Mißerfolg erfreuen und erst gar nichts wagen, da besingt er die Müßigen, die wenigstens keine Genforschung betreiben und so nicht das kommende große Unheil zu verantworten hätten. Etwas mehr Recherche, etwas differenziertere Stellungsnahmen würden dem Autor gut stehen. Generell etwas mehr Inhalt und weniger Verpackung wäre wünschenswert. Einem gebildeten Mann wie Herrn von Schönburg sollte derartiges doch nicht sonderlich schwer fallen. Aber so wirkt er auf mich wie der beschworene, affektierte Kellner im Ritz, ein langweiliger Snob der eigentlich nichts zu sagen hat und sich lediglich in selbstverliebter Geschwätzigkeit ergeht. Wirklich schade. Es gibt so viele Dinge im Leben die man als überflüssig erkennen kann, deren Absurdität man durchaus unterhaltsam darstellen könnte. Leider gelingt dies dem Autor nur bei wenigen seiner kurz gehaltenen Texte. Das Buch zu kaufen ist leider nicht empfehlenswert. Man kann es sich ausleihen, einige Male lachen, es dann aber auch schnell wieder zurückbringen und sich freuen für dieses überflüssige, inhaltsleere "Werk" keinen Euro ausgegeben zu haben.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Muss nicht sein 26. Dezember 2007
Format:Taschenbuch
Dieses Buch hatte ich mir selbst zu Weihnachten geschenkt, weil ich glaubte, damit ein paar amüsante Stunden unter dem Weihnachtsbaum zu verbringen.
Weit gefehlt! Da ich seinerzeit von "Die Kunst des stilvollen Verarmens" so sehr angetan war, dachte ich, auch dieses Buch sei lesenswert. Ich finde es aber ausgesprochen langweilig, einfach so dahin geschrieben, überhaupt nicht geistreich - bis auf wenige Ausnahmen. Und das soll ein Beststeller sein - dieses Schild klebt jedenfalls auf der Titelseite......
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
überflüssig! 14. November 2007
Von Beatrice Berger TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Gut, wahrscheinlich ist auch diese Rezension überflüssig, ebenso wie das rezensierte Buch. Wobei das so nicht stimmt: schwierig ist nur die Warte, von der aus der Autor seine Einschätzung vornimmt. Für jemanden, der sich einen Fahrer leisten kann (wer kann das schon???), ist ein Führerschein sicher überflüssig, für Otto Normalverbraucher gilt das nicht. Das gleiche gilt für Cocktailpartys, Arbeitsfrühstücke und das gesellschaftliche Parkett in Berlin. Ein etwas bodenständigerer Autor hätte vielleicht erkennen können, daß seine Attitüde den einen oder anderen Leser leicht vor den Kopf stoßen: Takt ist mit Sicherheit nicht überflüssig.

Im übrigen: wenn der Autor schon die Notwendigkeit sieht, Frau Gsell mindestens drei Mal (und das explizit) zu erwähnen, hätte er auch gleich den Mut aufbringen können, das entsprechende Phänomen mit einem eigenen Artikel zu bedenken.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Nur mittelmäßig unterhaltsam, fast auch...
Alexander von Schönburg hat mit diesem Buch eine nette Zusammenstellung von Dingen verfasst, die für unseren Alltag eigentlich überflüssig sind. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Melli veröffentlicht
Sehr empfehlenswert
Unser Alltag ist überfrachtet mit Dingen, die wir nicht wirklich brauchen, die nur Zeit, Geld und Lebensqualität stehlen. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Wolf Books veröffentlicht
Flüssig geschrieben und überflüssig wie ein Kropf
Das Buch braucht man nicht, genauso wie das ebenfalls großartige Vorgängerwerk "Die Kunst des stilvollen Verarmens", das lediglich ein Jahr zuvor erschien. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von ARIF veröffentlicht
Regt zum Nachdenken an
Vielleicht ist das "Lexikon der überflüssigen Dinge" nicht gerade DER Gassenhauer, aber es regt definitiv zum Nachdenken an. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von catmaniac veröffentlicht
Überflüssig!!
Ich möchte dem "Lexikon der überflüssigen Dinge" noch etwas hinzufügen: dieses Buch.
Langweilig, wirklichkeitsfremd und lustlos geschrieben.
Vor 23 Monaten von Jasmin veröffentlicht
Sind wir wirklich so schlimm?
Ich finde es klasse, wie dieses buch mit unserem "abrechnet", von klatsch bis trasch und von SUV's bis zum Hummer. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juni 2009 von Luca Casanova
"Stadt-Traktoren" erobern den Straßenraum!
Alexander von Schönburg hätte 2006, als dieser Titel als Hardcover erschien, wahrscheinlich nicht vermutet, dass das Buch 2 Jahre später noch aktueller sein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Februar 2008 von Mag Wolfgang Neubacher
lustloser Abklatsch
Das dieses Buch ähnlich wie "Die Kunst des stilvollen Verarmens" sein würde, war schon aus der Einbandgestaltung ersichtlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Januar 2008 von oyibo
Sicher keine Antwort auf den Untertitel "Wie man ohne Luxus reich...
Da Alexander von Schönburg ein schönes Buch über die "Kunst des stilvollen Verarmens" geschrieben hat, dachte man wohl beim Verlag (oder er selbst? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Dezember 2007 von A. Hummel
Nett und naja
Alexander von Schönburg liefert kleine Gedankenschnipsel rund um die überflüssigen Dinge des Lebens. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. April 2007 von Dubvader
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