Kurzbeschreibung
"Der Müllberg wächst", "Der Wald stirbt", "Wale und Elefanten sterben aus", "Wir steuern auf eine Klimakatastrophe zu". Hinter solchen Schlagzeilen steckt oft ein Konglomerat aus widersprüchlichen und fragwürdigen Zahlen, aus Annahmen und Schätzungen, fehlenden Messungen und unbekannten Zusammenhängen, die bei näherer Betrachtung mehr mit Glauben als mit Wissen zu tun haben. Dirk Maxeiner und Michael Miersch knacken den Katastrophenkonsens, melden Zweifel an und lassen Wissenschaftler zu Wort kommen, die normalerweise vom Kassandra-Kartell plattgewalzt werden. Sie plädieren für einen Neuanfang in Ökobewegung und Umweltpolitik. Statt der Pflege erstarrter Weltbilder empfehlen sie fröhliche Aufklärung und eine konstruktive Veränderungskultur. Sie bringen fundierte Zahlen und Fakten auf den Tisch, die ein erheblich differenzierteres Bild über die Lage des Planeten ermöglichen.
Autorenportrait
Michael Miersch, geboren 1956, ist Buch- und Filmautor. Er hat sich seit langem auf Natur und Ökologie spezialisiert.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
n kleiner Widerspruch, dort kommt leiser Zweifel auf. Dann kratzt man skeptisch - aber immer noch gutwillig - leicht an der grünen Tapete. Doch unversehens fällt einem mitunter die ganze Wand entgegen. Darunter kommt ein Konglomerat aus wdersprüchlichen oder fragwürdigen Zahlen, aus Behauptungen, Annahmen und Schätzungen, aus fehlenden Messungen und unbekannten Zusammenhängen zum Vorschein. Es stellt sich oft rasch heraus, daß die sogenannte Faktenlage keine ist. Unsere Quellen sind - neben eigener Recherche - Vorträge, Fachzeitschriften und Sachbücher, aber häufig auch die ganz normale Tageszeitung. Dieses Buch ist keine wissenschaftliche Abhandlung. Alle Fakten und Argumente, die wir zusammengetragen haben, sind allgemein zugänglich und standen häufig schlicht in der Zeitung. Dort prangten sie freilich nicht auf den Titelseiten, sondern fanden sich weiter hinten, versteckt unter "Wissenschaft" oder "Vermischtem" ..."
Auszug aus Lexikon der Öko- Irrtümer. von Dirk Maxeiner, Michael Miersch. Copyright © 1998. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
"In Stichworte wie Ozon, Klima, Müll oder Energie rupfen sie die kleinen und großen Lebenslügen der apokalyptischen Öko-Sensibilisten, zerlegen umsichtig all die Legenden vom verheerenden Anstieg der Meeresspiegel, von zunehmender Luftverschmutzung oder die Mdr von der stetigen Energieverknappung, die einst der erlauchte Club of Rome in die Welt gesetzt hatte." Der Spiegel Nr. 28/1998
"Ein gut 400seitiges Kompendium, das die bewu_ten Irreführungen, hohlen Phrasen und schlichten Fehlgriffe auflistet, die den oft schrillen Ton der Umweltdebatte hierzulande bestimmen. Zugleich ein Plädoyer für eine Umweltpolitik, die sich nach Fakten und nicht nach Stimmungen richtet." Focus Nr. 28/1998
"Maxeiner und Miersch plädieren für eine konstruktive Veränderungskultur in der Öko-Bewegung." Profil vom 20. 7. 1998
"Vielleicht hätten die Umweltverbände ein Buch dieser Art selber schreiben sollen." Hubert Weinzierl (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) in Die Welt vom 31.7.1998
"Maxeiner und Miersch greifen im Dienst ihrer guten Sache auf ein klassisches Medium der Aufklärung zurück: das Lexikon. Sie wollen mit den Mythen und Phrasen der Ökologisten aufräumen, die eine freie Sicht auf die tatsächlichen Veränderungsmöglichkeiten verstellen. Ihr Buch richtet sich nicht gegen Umweltschutz. Vielmehr wollen sie den Blick auf die echten Probleme der Welt lenken." Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18.12.1998