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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Fakten statt Meinung?, 19. Januar 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der Öko-Irrtümer (Gebundene Ausgabe)
Das Buch trägt sicherlich zu einer mehr rationalen und weniger emotionalen Beschäftigung mit im weitesten Sinne ökologischen Themen bei. Die erklärte Absicht der Autoren ist es, die vielfältig verbreiteten Dogmen durch "harte" Fakten zu ersetzen. Gerade hier aber liegt eine Schwäche des Werks: Als Journalisten haben sich die Verfasser in den meisten Fällen nicht an die Fachliteratur gehalten, sondern zitieren selbst Sekundärliteratur (Spiegel, Welt, Natur etc.). Damit übernehmen sie jedoch häufig keine Fakten, sondern eine jeweils bereits durch andere Journalisten gefilterte Sicht: Bestimmte Daten werden präsentiert, andere fallen unter den Tisch. Dem Leser, der sich ein eigenes Bild von der Lage machen will, bleibt somit der Blick auf die Daten selbst verborgen. Der größte Verdienst des Buches liegt sicher im oft provokanten Widerspruch zur immer noch geltenden grünen Ideologie.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein Buch für Öko-Liberale und ein Problem für Öko-Fundis, 10. September 2000
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der Öko-Irrtümer (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist ein Schatz und eine Fundgrube für den liberalen, ökologisch ambitionierten Leser. Das Buch ist ein Problem für den Scheuklappen tragenden Öko-Fundi. Ich persönlich habe das Buch als sehr interessant empfunden. Und ich bin froh, daß es ein Buch gibt, das auf so kompakte Weise so viele Themen anreißt. Für den Leser gibt es während und nach der Lektüre viele Möglichkeiten, die Tatsachen näher zu beleuchten, dann auch mit Informationen aus 1. und 2. Hand. Nun sind die Fundis aufgerufen, eine Gegendarstellung zu diesem Buch zu bringen, ich freue mich wirklich ehrlich drauf. Ich denke nicht, daß die Leser nach der Lektüre der Meinung sind: alles in Butter und die Anderen regeln das schon. Ich habe herausgelesen, daß es weiter wichtig ist am "Öko-Ball" zu bleiben. Übrigens maße ich es mir nicht an wie Herr/Frau Stefan@MindQuest.de aus NRW zu behaupten, der Buchinhalt bestünde nur aus Halbwahrheiten. Wenn der Schreibstil weniger polemisch gewesen wäre, hätte das Buch von mir glatt 5 Sterne bekommen.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Aufklärung pur, 16. Januar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der Öko-Irrtümer (Gebundene Ausgabe)
Statt apokalyptischer Panikmache bietet dieses Buch eine ziemlich klare und umfassende Darstellung der Umweltprobleme unserer Tage. Dabei werden zahlreiche Mythen, Vereinfachungen und Scheinprobleme entlarvt, Lösungsansätze diskutiert und Halbwahrheiten verbreitende Organisationen abgestraft. Das Fazit der Autoren: Wir haben Umweltprobleme, aber es sind oft andere als gemeinhin geglaubt wird, und: sie sind lösbar. Vor allem sind gezielte Maßnahmen und oft auch seriöse Forschungen gefragt, nicht Untergangsprophetentum und blinder Aktionismus. Leider sind die Belege und Argumentationen der Autoren (beide Journalisten und keine Fachwissenschaftler) teils schwach: Wer genaue Informationen zu einzelnen Themen sucht, wird um Fachliteratur nicht umhinkommen.
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