Der Sommer der Liebe, er fand auch wenn man anderer Meinung ist 1982 statt. Nach Nach Punk und New Wave war es an der Zeit mal wieder richtig romantisch und kitschig zu sein. Neue Bands wie Spandau Ballet, Haircut 100 und natürlich ABC tauchten plötzlich in den Charts und Video-Clips auf. Adrett gekleidet, mit passendem Kurzhaarschnitt sangen sie von der Liebe, den ersten Boy-Meets-Girl-Spielereien.
ABC ein Produkt von Mega-Produzenten Trevor Horn der schon Grace Jones in die Charts beförderte und selbst mit den Buggles und ihrem Monsterhit "Video killed the radio star" einen weltweiten Hit landete, produzierte mit "Lexicon of love" auch wenn er es selbst nicht erahnte das beste Pop-Album aller Zeiten!!!
"Lexicon of love" ist eine Platte, die vor Lebensfreude nur so strotzt, Regen in Sonne verwandelt, Winter zum Sommer macht, ganz einfach die schönste und grandioseste Platte auf diesem Planeten.
Auf "Lexicon of love" werden alle die bisher über Liebe redeten und philosophierten auf einen Nenner gebracht. Der Sound von Motown, Vincent Minnelli, Marc Bolan und Texte Bert Brecht's sind hier zu einer Einheit vereint wie sie besser nie mehr zustande kommen werden.
Nach dieser Platte trennte sich die Band von Trevor Horn und brachte noch unzählige weitere wunderschöne Hits in die Charts.
Sänger Martin Frey und Mark White waren zwar zum Duo geschrumpft
doch die Hits kamen bis Ende der 80er. "Lexicon of love" enthält mit "Look of love" einen noch immer gespielten Pop-Klassiker und 9 weitere Songs die alle das Potentail zum Top-10-Hit hatten. Nach 20 Jahren ist diese Platte noch immer ein Genuß (ich hör' sie mindesten einmal die Woche) und wirkt in keiner Weise alt und angestaubt. Nicht umsonst war Trevor Horn der Prouzent der 80'er, er wußte halt worauf es ankam. Mit "Hipp, hipp, hurrah, yippie aye, yippie aye, yeah!" kommt man eben in den Pophimmel und verdient nicht nur 5 Sterne sondern den sternenklaren Himmel einer romantischen Nacht mit allen darauf sichtbaren Sternen.