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Leviathan [Kindle Edition]

Paul Auster , Werner Schmitz
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Schriftsteller Peter Aaron setzt sich hin, um die Lebensgeschichte seines Freundes Ben Sachs aufzuschreiben. Aber wo anfangen? Er könnte mit dem Mord beginnen. Oder besser damit, dass ein Terrorist Anschläge auf Freiheitsstatuen überall im Land verübt? Dass eine Frau ein Adressbuch findet und sich eine neue Identität zulegt? Egal: Aaron will die Wahrheit ans Licht bringen, bevor das FBI seine eigenen Schlüsse zieht.

«Sie können den Auster aufschlagen, wo Sie wollen, und er ist immer interessant. Ein geistreicher Schriftsteller, der mit großem Können erzählt.» (Marcel Reich-Ranicki)

«So ein wunderbar geschriebenes Buch, so eine Mischung aus Thriller, Unterhaltung und Nachdenklichkeit findet man in unseren Breiten nur äußerst selten.» (Spiegel special)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

wurde am 3. 2.1947 als Nachkomme eingewanderter österreichischer Juden in Newark, New Jersey geboren. Er studierte Anglistik und vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University New York (B.A. und M.A.) und fuhr danach als Matrose auf einem Öltanker zur See. 1971-74 lebte er in Frankreich, hauptsächlich in Paris. Nach seiner Rückkehr in den USA nahm er einen Lehrauftrag an der Columbia University an und arbeitete zusätzlich als Übersetzer französischer Autoren (Blanchot, Bouchet, Dupin, Joubert, Mallarmé, Sartre) sowie als Herausgeber französischer Literatur in amerikanischen Verlagen. Paul Auster lebt in Brooklyn, New York, ist mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt verheiratet und hat zwei Kinder. Er erhielt Stipendien der National Endowment for the Arts (1977 für Lyrik, 1983 für Prosa), den France Culture Prix Etranger (1988) und den Morton Dauwen Zabel Award (1990).

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 490 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 320 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B007ZVDOAU
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #13.720 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Mehr über den Autor

Den ersten Entwurf eines Romans schreibt Paul Auster noch immer mit der Hand, ein echtes Manuskript also. Die Arbeitsweise passt zu dem Autor, der mit seiner Frau zurückgezogen in Brooklyn lebt und nicht gern über seine literarische Arbeit spricht. Geboren wurde Auster 1947 in Newark, New Jersey. Seine Vorfahren waren jüdische Einwanderer aus Österreich. Nach dem Studium fuhr er als Matrose auf einem Öltanker zur See. Von 1971-74 lebte Auster in Frankreich. Danach hatte er einen Lehrauftrag an der Columbia University und war Übersetzer und Herausgeber französischer Autoren. Mit Romanen wie "Mond über Manhattan", "Die Brooklyn Revue" und "Unsichtbar" sowie seiner klaren, bildreichen Sprache avancierte er zu einem der erfolgreichsten US-amerikanischen Autoren.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Zufall als Bestie 13. Juni 2008
Von W.Th.H. TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Vor sechs Tagen hat sich im nördlichen Wisconsin ein Mann am Rand einer Straße in die Luft gesprengt. Zeugen gab es keine, doch offenbar saß er im Gras neben seinem geparkten Wagen, als die Bombe, an der er bastelte, plötzlich hochging. Dem soeben veröffentlichten gerichtsmedizinischen Gutachten zufolge war der Mann auf der Stelle tot. Sein Körper wurde in winzige Stücke gerissen, und noch fünfzehn Meter vom Explosionsort entfernt wurden Leichenteile gefunden. Bis heute (4. Juli 1990) scheint niemand zu wissen, um wen es sich bei dem Toten handelt."

Auch sonst: keine Hinweise auf die Identität. Das Auto gestohlen und verkohlt, Pass und Kreditkarten zwar gerettet, aber gefälscht, Fingerabdrücke angesichts der zerfetzten Hände nicht vorhanden. Allein die Zähne bieten eine Spur.

Nur der fiktive Erzähler erkennt, wer der Tote ist - und er hofft, dass das mit den Zähnen noch etwas dauert. Denn er will die Lebensgeschichte seines Freundes zuerst selber erzählen, dem FBI zuvorkommend. Und was er uns enträtseln wird, das ist eine Ungeheuerlichkeit, und lesend geraten wir in den unerbittlichen Sog der Ereignisse ...

Dramatisch beginnt der Roman, dramatisch fesselt der Roman bis zur letzten Seite. Das Besondere aber ist, dass das alles mit geradezu philosophischem, ja vielleicht sogar religiösem (Titel!) Tiefgang daher kommt, allerdings nie aufdringlich mit einer Botschaft an die werten und von irgendeiner Moral der Geschichte letztlich genervten Leser. Sondern da ist reine Freude und Lust am Fabulieren. Deshalb auch keine diffizilisierten und fein ziselierten Handlungs- und Satzkonstruktionen, sondern klare und wohltuende Lesbarkeit und immer gute Unterhaltung.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paul Auster at his best! 27. Juni 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wer Paul Auster den Vorwurf macht, er schreibe irgendwie immer das Gleiche, hat voll und ganz recht. Trotzdem oder vielleicht deshalb wird Buch für Buch von ihm umso lesenswerter. "Leviathan" ist für mich der Gipfel seiner Erzählungen von Menschen und Rätseln. Selten hat mich ein Buch so bewegt wie dieses über einen Mann, der einfach nur die Welt verändern will und zu den letzten Mitteln greift. Auster springt in "Leviathan" über seinen Schatten, über die Selbstgrübelei seiner früheren Bücher. Und es ist als ob er selbst schon lange darauf gewartet hat -- als ob er sie endlich aus ihrem Käfig wild hinausflattern läßt. Es ist ein Erlebnis, ihnen dabei zuzusehen! Meiner Meinung nach bisher das größte von Austers Büchern.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jeder muß doch irgendwo sein 3. Mai 2005
Format:Taschenbuch
Peter Aaron, der Ich-Erzählers des gut 300 Seiten starken Romans, erzählt uns die Geschichte von seinem Freund Benjamin Sachs, von dem Moment, wo sie sich kennen lernen bis zum Tod von Sachs.
Das Buch ist in fünf Teile eingeteilt, die jeweils einen Abschnitt im Leben der beiden Männer, ihrer Familien und auch in der amerikanischen Wirklichkeit wiedergeben.
Beide sind Schriftsteller, Winter/Frühjahr 1975, als sie sich auf einer im Schnee untergegangenen Lesung kennen lernen. Sachs hat einen Roman veröffentlicht und schreibt zur Zeit Essais und Artikel, Aaron ist noch in den Anfängen und hat einige Kurzgeschichten untergebracht. Sachs ist verheiratet mit Fanny, einer ehemaligen Studienkollegin von Peter Aaron, in die dieser damals unerwidert verliebt war. Auch Aaron ist verheiratet mit Delia und die Freundschaft der beiden Männer erweitert sich auf die Familien, auch wenn das Verhältnis zwischen Peter und Fanny nie ganz spannungsarm ist. man kann sich oft sehen, da man nah zueinander wohnt.
Nach anderthalb Jahren verlassen Peter and Delia die Stadt. Delia ist schwanger und bekommt ein Kind, die beiden übernehmen sich finanziell, Peter verliert seinen Roman aus den Augen, da er sehen muß, wie er Geld verdient und am Ende trennen sie sich. Peter zieht zurück nach New York, in die Nähe von Sachs und Fanny. Plötzlich beginnt er ersten Erfolg zu haben, er bekommt 2 Stipendien und hat wieder Zeit zu schreiben. Durch die beiden lernt er Maria kennen. Fanny rettet ihn davor zu Delia zurückzukehren und schließlich lernt er seine neue Frau, Iris, kennen.
Der dritte Teil beginnt zu Anfang der Reagan-Ära.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der Mann weiß, wie man Spannung aufbaut. Und wie man sie hält, über 300 Roman-Seiten. Leicht zu lesen ist das, vergnüglich zu lesen, spannend außerdem, was will man mehr? Wenn es denn eine Erfolgsmischung gibt für leichte Publikums-Literatur, Auster beherrscht sie virtuos: pseudointellektueller Thriller mit einem satten Schuss Psycho und einer Leiche (gleich zu Beginn), um die sich allerhand Rätsel aufbauen. Jede Menge Sex, Erotik und verworrene Beziehungsfragen, die allein für sich schon Unterhaltung genug sind, und die durch brillante Beobachtungs- und Erzählgabe dem Belanglosen, Seichten oder Obszönen enthoben werden. Dazu die Erlebniswelt zweier Schriftsteller als Romanfiguren, die beide ganz sicher ein Teil Autobiografisches verarbeiten. Ein perfektes Rezept. Trotzdem wirkte das Ganze stellenweise doch sehr konstruiert, zusammengesteckt. Zu abstrus, zu unwahrscheinlich, zu irrwitzig. Stellen, an denen es um die Glaubwürdigkeit für das Gesamtwerk geht, nicht ausreichend ausgearbeitet. Sobald die Zusammenhänge klar werden, fällt die Spannung schlagartig ab. Das große Geheimnis entpuppt sich als ein leicht flaues „ach, leider doch nicht mehr dahinter", und so bleibt der letzte Eindruck trotz aller erzählerischen Brillanz ein wenig enttäuschend. Mir sind Bücher lieber, die verhalten loslegen und dann in einem furiosen Grande Finale enden. Wer wissen möchte, wie ich das meine, der lese zum Vergleich eine Geschichte, die von ganz ähnlichen Zutaten zehrt (Liebe, Beziehungen, Niedertracht, Ehre, zwei Männern, Tod, Lüge, Mut usw.) aber in ihrer Intensität ganz anders endet: „Das kurze aber glückliche Leben des Mr. Francis Macomber" von Ernest Hemingway.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen 4-5 Sterne
Dieses Buch zeigt keine Schwächen und ist zu jedem Zeitpunkt interessant, hat aber dafür auch keine Höhepunkte. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Schurke veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Modell Amerika
Paul Auster schreibt stilsicher und gut lesbar die Geschichte einer Freundschaft und ein Porträt Amerikas. Sehr gute Urlaubslektüre vielleicht etwas zu lang geraten.
Vor 3 Monaten von fossiebär veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein geistreicher Erzähler
Mein erster Roman von Paul Auster, aber mit Sicherheit nicht mein letzter. Für "Nachschub" habe ich gleich gesorgt. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von MiMa veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein in sich konträres Werk mit Klasse. Interessant, aber...
Der Leviathan ist eigentlich ein Ungeheuer aus der Mythologie des Zweistromslandes, eine riesige Wasserschlange, mit biblischer Zerstörungskraft. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Timo Brandt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein ausgezeichnetes Buch: Leviathan von Paul Auster
Dieses Buch ist das beste, das ich in den letzen 3 Jahren (mehr als 120 Bücher), auch mehrere von P. Auster) gelesen habe.
Ich habe es bereits mehrfach verschenkt
Vor 23 Monaten von Hans Wolff veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Überwiegend langweilig
'Leviathan' von Paul Auster ist kein schlechtes Buch, ein gutes aber auch nicht.

Zwar gibt es ein paar raffiniert geschriebene Stellen, die die Begeisterung einiger... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. November 2011 von Niklas Schröder
5.0 von 5 Sternen Unausweichliches Schicksal
Der Schriftsteller Peter Aaron will herausfinden warum sich sein alter Freund und Schriftstellerkollege Ben Sachs das Leben genommen hat und was zu diesem Selbstmord geführt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2008 von Hyronimus van der Heyden
5.0 von 5 Sternen Ein Angriff auf die Freiheitsstatue
Nachdem ich bereits die New York-Trilogie gelesen hatte, nahm ich mir nun den Leviathan vor. Und auch wie beim ersten Mal durchlebte ich eine wunderbare Reise durch das Leben eines... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. September 2006 von Robert Kopitsch
5.0 von 5 Sternen Die Rolle des Zufalls
"Leviathan" von Paul Auster ist beides: ein unglaublich spannen-
der Krimi an der Oberfläche und ein philosophisches Buch über das Problem der Identität. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juli 2006 von Bernd Giehl
4.0 von 5 Sternen Etwas schwierig, aber ganz hervorragend
Mir hat das Buch insofern Schwierigkeiten bereitet, dass ich Probleme hatte, mich einzulesen. Als ich dann mal über die ersten 20 Seiten hinweg war, konnte ich kaum noch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. April 2005 von Nina Translator
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