Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr unterhaltsam, steht aber leicht im Schatten des Vorgängers., 22. Mai 2009
Im Sommerurlaub 2008 war ich auf der Suche nach etwas Kurzweiligem zum Lesen und habe David Morrell und seinen Thriller "Creepers" für mich entdeckt.
Was habe ich dieses Buch verschlungen! Es hat so ziemlich alle Zutaten, die ein Werk dieses Genres braucht: Originell, schnell, düster, spannend und und und...
Für mich war es perfekt und ehrlich gesagt habe ich auch keine Fortsetzung erwartet.
Vor ein paar Wochen bin ich dann auf "Level 9" gestossen. Ich hielt es im ersten Moment für eigenständig, bis ich den Namen Frank Balenger gelesen habe.
Er ist zurück! Natürlich habe ich nicht lange überlegt und es sofort gekauft.
Und schon auf den ersten Seiten findet man einen sehr guten (aber diesmal gemächlicheren) Einstieg. Auf viele Erinnerungen an die Erlebnisse im Paragon Hotel wird angespielt ("Deng..Deng..Deng") und man bekommt leicht das Gefühl, dass man den erweiterten Abspann vom Vorgänger liest. Alles scheint in Ordnung. Doch dieser trügerische Frieden endet relativ abrupt, nämlich mit der Entführung Amandas. Ab dann nimmt das Spiel seinen Lauf...
Während im Vorgänger noch alles auf Klaustrophobie und die Angst vor der Dunkelheit und das Unbekannte zugeschnitten war, ist es hierbei etwas anders.
Das große Thema lautet: Computerspiele. Der Buchtitel ist Programm. Es gibt keine Kapitel, sondern 9 Level. Es gibt einen gebrochenen, starken Helden; den dazugehörigen, weiblichen Part; einen Endgegner; ein großes Rätsel, dass erst im Finale gelöst wird und auch sonst viele zeitgemäße Anspielungen auf das Gaming-Zeitalter mitsamt einiger ethischer Fragen.
Wie Morrell das ganze Thema angegangen ist und umgesetzt hat, fand ich (als leidenschaftlicher Zocker) persönlich sehr gelungen. Auch fehlt hier absolut keine Spannung oder Tempo.
Was mir allerdings gefehlt hat, waren oft die Logik und die bekannte finstere Atmosphäre aus "Creepers". Natürlich sollte eine Fortsetzung kein Abklatsch sein, aber ein wenig davon wäre bestimmt nicht schlecht gewesen.
Mein Fazit: Zeitkapseln, Ego-Shooter und Geocoaching. Wen diese Begriffe neugierig machen und wer vom Vorgänger so begeistert wie ich war, darf bei diesem Adventure-Thriller ruhig zugreifen!
Lieblingszitat: Die Wirklichkeit ist etwas, dass nur in unserem Gehirn existiert.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gelungene Fortsetzung des Schockers "Creepers", 26. Oktober 2007
Sie werden sich sicherlich wundern, warum ich jetzt schon eine Rezension schreiben kann, obwohl das Buch erst im März 2008 auf den Markt kommen soll.
Nein, ich habe nicht das englische Original gelesen, geschweige dem, dass ich mir eine Meinung (wie so manche Rezensenten) über ein Buch anmaße, welches ich nicht gelesen habe.
Ganz einfach: Der Weltbild-Verlag hat sich, fragen Sie mich nicht wie, die Rechte für das Buch vorab gesichert und hat deswegen die Möglichkeit dies vorzeitig zu verkaufen.
Und diese Möglichkeit habe ich genutz und es mir bestellt.
Ich kann nur sagen, es hat sich gelohnt.
Wir Leser treffen wieder auf bekannte Gesichter: Frank Balenger und Amanda Evert, die die Schrecken aus dem Paragon Hotel aus "Creepers" gerade erst überwunden haben, müssen sich nun durch das nächste halsbrecherische Abenteuer stürzen und gegen einen gemeingefährlichen und "übermenschlichen" Feind kämpfen.
Nein, der Gegner ist kein Monster, sondern ein Psychopath, der Amanda und vier Weitere gefangen genommen hat und einem irren Spiel aussetzt: Die Fünf müssen innerhalb von 40 Stunden über 9 (Spiel-)Level die "Grabkammer des weltlichen Begehrens" finden. Wenn die "Teilnehmer" dies nicht schaffen, werden sie qualvoll in die Luft gejagt. Nun muss Frank Balenger Amanda finden, ansonsten gibt es für sie nur einen Spielausgang: Den Tod.
Der Erfinder des John Rambo, David Morrell schafft mit seinem 22. deutschen Roman wieder einen action-geladenen Thriller, der vor Explosionen, ausgeklügelten Dialogen und Wendungen nur so strotzt.
Ein Hauptaugenmerk liegt in diesem Buch auf Computerspielen und Zeitkapseln, was eine interessante Kombination ausmacht. Der Leser erfährt viele Informationen, die sich im Nachwort auch alle als wahr herausstellen.
Ich habe "Level9" relativ schnell durchgelesen, weil es mich total gepackt hat und in seine perfide Welt mit hineingerissen und in den Strudel der Grausamkeiten, die der "Gamemaster" den Fünf bzw. Sechs aussetzt, gezogen hat.
David Morrell ist ein spannender und toller Action-Thriller gelungen, der uns Frank Balenger und Amanda ganz neu vorstellt und super zu lesen ist.
Abschließend muss ich aber sagen, dass mir "Creepers" durch seine Atmosphäre, die beängstigender war, besser gefallen hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Eine tödliche Schatzsuche, 11. November 2009
Nach den traumatischen Ereignissen im Paragon Hotel ist Frank Balanger anscheinend keine Chance gegönnt sich von den Strapazen zu erholen. Nachdem er mit Amanda aus dem Hotel entkommen ist, sind die beiden zusammengezogen und haben für eine der geretteten Goldmünzen sogar 2 Millionen Dollar Finderlohn erhalten. Doch ein Vortrag des Manhattan Historian Club über Zeitkapseln entpuppt sich für die beiden als hinterlistige Falle, denn während Balanger an der Strandpromenade des Asbury Parks wieder zu sich kommt findet sich Amanda mit anderen Entführten in einem abgelegenen Haus wieder. Noch während Balanger beginnt sich ein Bild über die Lage zu machen, müssen die Entführten mit Handnavis ausgestattet zu einer tödlichen Schatzsuche nach einer Zeitkapsel der besonderen Art aufmachen. Scavenger hat begonnen und auch Balangers Suche nach Amanda ist Teil des Spiels...
David Morrell hat sich also entschieden Creepers gleich ein Prequel nachzusetzen, das von der Konzeption her durchaus interessant wirkt. Doch es gelingt ihm nicht recht diese Atmosphäre aufzubauen die man in Creepers spüren konnte, denn Level 9 hält sich an die Regeln. Wusste man in Creepers nicht recht ob das ganze doch in Richtung Horror umschlagen könnte, in Level 9 stellt sich diese Frage nicht mehr und Frank Balangers Hintergrundgeschichte ist längst enthüllt, womit ein weiterer Spannungsfaktor weg gefallen ist. Zwar ist Level 9 umso tödlicher, doch der Tod der Protagonisten erfolgt mit höherer Gewissheit und ist somit wenn man ähnliche Filme kennt vorhersehbar, denn in der einen oder anderen Form könnte man dem Plot schon begegnet sein. Dennoch versteht es Morrell den Leser auf eine spannende Schnitzeljagd zu entführen, deren einzig wirkliches Highlight allerdings im Finale liegt. Bis dahin ist es allerdings ein längerer Weg, auf dem die meisten Hindernisse doch etwas zu wenig originell und vorhersehbar wirken.
Fazit:
Ähnliches kennt man trotz interessanter Ideen meist schon zur Genüge. Aber immerhin noch guter Durchschnitt.
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