Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Schwache Leistung, 7. Juni 2008
Die Story an sich ist ja gut, aber es hapert gewaltig an der Umsetzung. Die Charaktere bleiben total unpersönlich. Morrell versucht zwar immer wieder deren Gefühle und Gedanken an den Leser heranzutragen, aber es gelingt ihm nicht ein einziges Mal. Alles ist sehr platt ausgedrückt.
Spannung kommt auf, aber immer nur stückchenweise - Morrell kann den Spannungsbogen nicht über die gesamte Handlung hinweg aufrecht erhalten.
Je weiter die Handlung fortschreitet, umso unglaublicher wird das Geschehen - da werden die "Spieler" von einem verrückten "Gamemaster" bedroht und Balenger hat ihm gegenüber ständig die große Klappe - ist ja echt realistisch.
Und die "Spieler" sollen sich durch dieses Hochtal kämpfen, aber trotzdem geht ihnen am Ende alles ziemlich leicht von der Hand und sie kommen natürlich meistens gleich hinter die Lösung der verschiedenen Rätsel.
Und natürlich finden sie zum Schluss auch den "Gamemaster" und sind erst furchtbar wütend, haben dann aber doch irgendwie Verständnis, nachdem sie seine ganze Leidengeschichte erfahren haben.
Und die Auflösung, wie sie es doch noch in die Freiheit schaffen, ist alles andere als logisch.
Ich vergebe 2 Sterne - einen für die Grundidee und einen, weil es an einigen Stellen trotz der ganzen Kritik recht spannend war.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gelungene Fortsetzung des Schockers "Creepers", 26. Oktober 2007
Sie werden sich sicherlich wundern, warum ich jetzt schon eine Rezension schreiben kann, obwohl das Buch erst im März 2008 auf den Markt kommen soll.
Nein, ich habe nicht das englische Original gelesen, geschweige dem, dass ich mir eine Meinung (wie so manche Rezensenten) über ein Buch anmaße, welches ich nicht gelesen habe.
Ganz einfach: Der Weltbild-Verlag hat sich, fragen Sie mich nicht wie, die Rechte für das Buch vorab gesichert und hat deswegen die Möglichkeit dies vorzeitig zu verkaufen.
Und diese Möglichkeit habe ich genutz und es mir bestellt.
Ich kann nur sagen, es hat sich gelohnt.
Wir Leser treffen wieder auf bekannte Gesichter: Frank Balenger und Amanda Evert, die die Schrecken aus dem Paragon Hotel aus "Creepers" gerade erst überwunden haben, müssen sich nun durch das nächste halsbrecherische Abenteuer stürzen und gegen einen gemeingefährlichen und "übermenschlichen" Feind kämpfen.
Nein, der Gegner ist kein Monster, sondern ein Psychopath, der Amanda und vier Weitere gefangen genommen hat und einem irren Spiel aussetzt: Die Fünf müssen innerhalb von 40 Stunden über 9 (Spiel-)Level die "Grabkammer des weltlichen Begehrens" finden. Wenn die "Teilnehmer" dies nicht schaffen, werden sie qualvoll in die Luft gejagt. Nun muss Frank Balenger Amanda finden, ansonsten gibt es für sie nur einen Spielausgang: Den Tod.
Der Erfinder des John Rambo, David Morrell schafft mit seinem 22. deutschen Roman wieder einen action-geladenen Thriller, der vor Explosionen, ausgeklügelten Dialogen und Wendungen nur so strotzt.
Ein Hauptaugenmerk liegt in diesem Buch auf Computerspielen und Zeitkapseln, was eine interessante Kombination ausmacht. Der Leser erfährt viele Informationen, die sich im Nachwort auch alle als wahr herausstellen.
Ich habe "Level9" relativ schnell durchgelesen, weil es mich total gepackt hat und in seine perfide Welt mit hineingerissen und in den Strudel der Grausamkeiten, die der "Gamemaster" den Fünf bzw. Sechs aussetzt, gezogen hat.
David Morrell ist ein spannender und toller Action-Thriller gelungen, der uns Frank Balenger und Amanda ganz neu vorstellt und super zu lesen ist.
Abschließend muss ich aber sagen, dass mir "Creepers" durch seine Atmosphäre, die beängstigender war, besser gefallen hat.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Gute Story - schlecht erzählt, 30. Mai 2008
Die Geschichte ist durchaus gut, ein wahnsinniger Computerfreak zwingt eine Gruppe Menschen, sein ultimatives Reality-Spiel auf Leben und Tod zu spielen, während der traumatisierte Held versucht, dem Spiel ein Ende zu bereiten.
Aber was hat der Autor daraus gemacht?
Da gibt es Sätze wie:
"Die Klinge musste etwas Lebenswichtiges erwischt haben. Der Hund zitterte und starb."
Das ist so platt wie es nur eben sein kann. Da sterben Menschen und Tiere in zwei belanglosen Sätzen. Gefühlsregungen sind nicht nachvollziehbar, die Protagonisten verhalten sich atemberaubend unrealistisch. Selbst der Held Balenger wirkt nur wie eine Marionette.
Das Buch gleicht einem Drehbuch, in dem eine zeitliche Abfolge beschrieben wird, der Leser aber nicht mit den Figuren, die es bevölkern, leiden und mitfühlen kann.
Der Autor ist für meinen Geschmack nicht gut genug, diese wirklich gute Idee lebendig werden zu lassen. Das Buch ist tot, wie die Figuren, die darin mitspielen.
Ich werde mir sein Buch "Creepers" mit Sicherheit nicht antun.
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