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Leucocyte
 
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Leucocyte

29. August 2008 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 29. August 2008
  • Label: ACT Music
  • Copyright: 2008 ACT Music+Vision GmbH+CO.KG
  • Gesamtlänge: 1:08:09
  • Genres:
  • ASIN: B00308HHSC
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 57.994 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marcel Frick auf 19. Juli 2009
Format: Audio CD
Dieses Album ist für mich wie Miles Davis "Bitches Brew". Anfangs von wenigen verstanden da es seiner Zeit voraus ist. Keine leichte Kost. Aber wenn man sich darauf einlassen kann Wunderschön. Wenn man das nicht kann einfach nur Furchtbar.

Es ist aber auch das was ich an E.S.T. so mag. Die haben immer eigene Ideen verfolgt auch wenn es nicht jedem gefällt. Erneuerung (was ich aus Leucocyte deute) stößt immer erst auf Ablehnung. Den eigentlich möchten ja die wenigsten wirklich neues hören.

Egal. Man muss das Album nicht mögen (Ich habe keine Probleme damit wenn es jemand nicht mag). Ich liebe es !. Ich finde wenn es nun jedem gefallen würde hätte E.S.T das Ziel verfehlt :-). Ich bin mir aber sicher das es auch in 20-30 Jahren noch Bedeutung hat. Wahrscheinlich mehr als jetzt.

Von mir 5 Sterne. Und jedem der sich mit dem Album beschäftigt empfehle ich sich Zeit zu lassen mit dem Urteilen. Dann hört man auch ganz andere (sehr schöne) Dinge die man Anfangs nicht wahrgenommen hat. Und deshalb finde ich das Album auch so faszinierend.

Alle die keine Geduld dafür haben sollten es sich besser nicht kaufen. Den dann enttäuscht das Album.
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40 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von musicpeterpan TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER auf 30. August 2008
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Das ist also das Vermächtnis des hoffnungsvollsten Trios der letzten Jahre. Was dem Hörer geboten wird, ist eine Darbietung vom Feinsten, so wie es jeder erwartete (oder auch nicht ). Allerdings mit einer Intensität und manchmal geradezu roher Kraft, wie sie es sonst nur live auf der Bühne zustande brachten. Vor allem das dreiteilige Titelstück verlangt vom Hörer hohe Aufmerksamkeit und starke Nehmerqualitäten. Doch wer sich darauf einlässt, wird großzügig belohnt. Das ist Musik die uns auf eine ausschweifende Reise in neue Klangdimensionen entführt die süchtig/glücklich machen. Musik wie ein Malstrom, je länger man zuhört um so tiefer zieht es einen hinein. ( Laut hören! ) Es gibt kein Entrinnen und das ist auch gut so ! Das ist nichts für zartbesaitete Zeitgenossen, nein, diese Musik fordert Aufmerksamkeit/Konzentration ! Allerweltsmusik war noch nie eine Sache von E.S.T. Leucocyte ist die logische Weiterentwicklung ihres bisherigen Schaffens. Vielleicht haben sie mit diesem Werk den einen oder anderen Fan verloren, doch ich denke mal, auch viele neue hinzu gewonnen. Gut ist, dass es keinen Stillstand gab, schlimm, dass es nicht mehr weiter geht. Mein Gott was hätten uns diese drei Jungs noch für Freuden bereiten können. Wir können nur spekulieren wie es weiter gegangen wäre, wo sie uns hingeführt hätten. Doch das Fest ist aus und wir alle müssen mit dem was bisher war glücklich sein.
Die Tränen der Trauer sind noch nicht getrocknet, doch durch dieses unglaubliche Vermächtnis können sie sich mit den Tränen der Freude vermischen. Wir müssen danke sagen, dass wir diese außergewöhnlichen Musiker bis hierhin begleiten durften!!
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sebastian Knight auf 5. September 2008
Format: Audio CD
Beim ersten Anhören dieser letzten CD von e.s.t habe ich erst einmal gestutzt: Im Vergleich zu den Vorgängern ist sie so anders, noch viel elektronischer, experimenteller, progressiver, zunächst auch sperriger. Keine Chance, bei dieser Musik gleichzeitig etwas anderes zu tun als zuhören, lauschen, wundern. Beim 2. Hören mit noch offeneren Ohren (Kopfhörer oder LAUT!) öffnen sich neue Welten, und mit jedem neuen Hören wird deutlich, was uns Esbjörn Svensson für ein Meisterwerk hinterlassen hat. Nur schade, daß wir diese Musik niemals in einem Livekonzert erleben werden. Wir können erst beginnen zu erahnen, was da noch alles gekommen wäre, wieviel Kreativität und Musikalität in ihm steckte. Danke!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von siggi auf 27. Oktober 2008
Format: Audio CD
Nachdem ich bereits einige CDs von E.S.T. (z.B. Strange place for snow, Seven days of falling, Viaticum) gehört habe und die Band auch bereits zweimal live erleben durfte, war ich sehr bestürzt, von tragischen frühen Tod des Pianisten Esbjörn Svensson aus der Zeitung zu erfahren. Vor diesem Hintergrund stellt das Album Leucocyte wirklich so etwas wie eine düstere Vorahnung dieses Tauchunfalls und damit auch ein Vermächtnis dar. Um dies zu erfahren und ganz in den Strom der Musik eintauchen zu können, sollte man die CD laut hören und sich ganz darauf konzentrieren. Nur wenige Passagen erinnern noch an die melodiösen Klavieläufe Esbjörns der vergangenen Alben und wirken dort, wo sie noch vorkommen, eher wie Zitate aus alten Zeiten. Die Musiker wollten das alte zumindest auf Leucocyte hinter sich lassen, etwas ganz neues wagen. Die Instrumente wirken extrem übersteuert und verfremdet, zum Teil so, als wären sie in ein dichtes Medium wie Watte oder auch Wasser eingebettet. Alles kulminiert dann am Ende in der 28 Minuten dauernden Suite "Leucocyte" . Hier scheint Esbjörns Klavierspiel im Wasser zu ertrinken: mühsam wird das einfache (hilflos und unschuldig wirkende) Motiv immer aufs neue wiederholt, ohne dass es eine Aussicht auf Rettung gibt (interessanterweise klingt dieses Motiv bereits auf der Vorgänger-CD Viaticum an). Gerade diese Passage der CD ist sehr berührend, da hier die Ausweglosigkeit gegenüber dem drohenden Untergang sofort klar wird, dennoch das Motiv in einfacher, aber immer schwächer werdender Intensität fortgeführt wird. Zwischenzeitlich hört man sogar aus der Ferne sehr deutlich so etwas wie Martinshörner.Lesen Sie weiter... ›
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