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"Leuchttürme für Kinder erzählt" beantwortet alle Fragen. Seit wann gab es Leuchttürme, wo stehen besonders prächtige Exemplare, was mussten die Wärter tun, was haben sie gegessen, wie tauschten sie ihre Zeichen und Nachrichten mit den Schiffen aus? Francis Dreyer erklärt alles in einer klaren, kindgerechten Sprache; Erwachsene, die den Film "Die Frau des Leuchtturmwärters" gesehen haben, erkennen vieles wieder. Jede Seite ist mit herrlichen, großen Bildern des Meeresfotografen Philip Plisson geschmückt, der schon etwa 500 Leuchttürme besucht hat. Sie machen Lust, das Buch auch als Reiseführer zu verstehen. Denn wie mühsam auch immer das Leben der Wärter war: die Türme auf ihren Klippen, Inseln, Felsen und Küsten sind wunderschön.
Philip Plisson ist fasziniert vom Meer und von allem, was mit dem Meer in Verbindung steht. So hat er viele Teile der Welt bereist, um Leuchttürme zu fotografieren und von ihnen zu erzählen. Den ältesten, von den Römern erbauten Leuchtturm namens Herkules fotografierte er an der Küste Nordspaniens, einen der abgelegensten fand er auf einer Felsinsel im Südwesten Irlands.
Neben tollen Fotos gibt es viel Wissenswertes zu erfahren. Etwa wann und warum die ersten Leuchttürme erbaut wurden, welche Arten es gibt, wie sie funktionieren und woher die Schiffe wissen, um welchen Leuchtturm es sich handelt, wenn sie sich nachts einer Küste nähern. Alles ist sehr anschaulich und verständlich geschrieben, so dass Kinder es leicht lesen können. Doch da Leuchttürme eben mehr sind als technische Bauwerke, sind es besonders die Photos, die Sehnsucht, Fernweh und ihren Charme vermitteln.
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