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Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 21.03.2001
Mit einigen Einschränkungen lobt Konrad Lischka das Buch der britischen Journalistin Bella Bathurst. Nüchtern wie eine Chronik erzähle sie die Geschichte der Familie Stevenson, die zwischen 1786 und 1940 an der schottischen Küste knapp 100 Leuchttürme baute und deren berühmtester Vertreter der Schriftsteller Robert Louis Stevenson ist der einzige in der Familie, der sich weigerte, Leuchttürme zu bauen. Dabei zitiert Bathurst aus den Briefen und Tagebüchern der Stevensons, denen sie auch die Dramatik überlässt, so der Rezensent. Manchmal gehe über diesem Verfahren aber die Erkenntnis verloren, klagt der Rezensent, da sich aus den "detaillierten Fakten" kein Bild, sondern nur eine Skizze vom Leben der Stevensons ergebe.
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Kurzbeschreibung
Balla Bathurst erzählt von der Entstehung der Leuchttürme an der schottischen Küste im 18./ 19. Jahrhundert, von den Gefahren der Seefahrt, den technischen Neuerungen, die den Leuchtturm-Bau erst möglich machten, vom Alltag an der Küste. Gleichzeitig erzählt sie die Geschichte jener Familie, die über vier Generationen hinweg den Leuchtturm-Bau entscheidend geprägt hat: Die Ingenieurs- und Unternehmerfamilie der Stevensons, deren schwarzes Schaf der Schriftsteller Robert Louis Stevenson ("Die Schatzinsel") war.
Dieses Buch verbindet auf fesselnde Weise Technik- und Seefahrt-Geschichte mit einer Familiensaga vor dem Hintergrund der faszienierenden Leuchttürme, die bis heute an der schottischen Küste zu bewundern sind.