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Letzter Kirtag. Ein Altaussee-Krimi (HAYMON TASCHENBUCH) Taschenbuch – 23. September 2011

3.9 von 5 Sternen 64 Kundenrezensionen

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Produktinformation


Mehr über den Autor

Geboren am längsten Tag des Jahres 1958 in Schwanenstadt in einem Haus, an das heute nur noch der Parkplatz des Seniorenheims erinnert. Und selbst das soll bald abgerissen werden.
Beschult 13 Jahre lang, unter anderem im Bundesgymnasium Vöcklabruck, dortselbst Matura (Abitur) am 8. Juni 1977, an dem ein gewaltiger Donnerschlag während der letzen Prüfung als göttliches Zeichen aufgefasst werden durfte. Ich bestand.
Studium der Germanistik und Anglistik in Salzburg, Diplomarbeit zum neueren deutschen Kriminalroman der 70er- und 80er-Jahre. Man sieht schon, wohin's geht.
29 Jahre Unterrichtstätigkeit in den Fächern Deutsch und Englisch. Intensiver Kontakt mit der Schulbürokratie ließ es zwingend notwendig erscheinen, Gewaltphantasien in das literarische Schaffen abzuleiten.
Lektüre zahlreicher Kriminalromane, gleichzeitig Vernachlässigung der klassischen wie auch der modernen deutschsprachigen Literatur.
Hinwendung zur anglo-amerikanischen Literatur, wo dieser Gegensatz keiner bzw. jedem wurscht ist.
Keine Vorstrafen, trotz mehrfach begangener literarischer Tötungsdelikte.
Lieblingsautoren Heinrich Steinfest, Leena Lehtolainen, Ian Rankin, Iain Banks, Ian McEwan. Dennoch lege ich Wet auf die Feststellung, dass ich LieblingsautorInnen nicht nach dem Vornamen auswähle.

Veröffentlichungen
2008 Kurzkrimis, Kurzgeschichten
2009 Aus für Santa Claus. In: Aus für Santa Claus. Ausgewählte Kurzkrimis. Federfrei.
2011 Letzter Kirtag. Ein Altausse-Krimi. Haymon Verlag
2012 Heute kommt Erwin. in: Mordszillertal. hrsg. v. Erwin Weidinger und Jeff Maxian. Gmeiner.
2012 Letzter Gipfel. Ein Altausse-Krimi. Haymon Verlag
2013 Letzte Bootsfahrt. Ein Altausse-Krimi. Haymon Verlag

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Herbert Dutzler, geboren 1958, aufgewachsen in Schwanenstadt und Bad Aussee, lebt als Krimiautor, Lehrer und LehrerInnenbildner in Schwanenstadt. Bisher erschienen bei HAYMONtb die ersten beiden Fälle des Altausseer Polizisten Gasperlmaier, Letzter Kirtag (2011) und Letzter Gipfel (2012). https://www.facebook.com/pages/Herbert-Dutzler/183832498352402



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Format: Taschenbuch
Mehr Gasperlmaier möchte man spontan nach der Lektüre des ersten Krimis von Herbert Dutzler rufen. Doch der Reihe nach.
Polizeiinspektor Gasperlmaier ist der Hauptprotagonist in dem Krimierstlingswerk von Herbert Dutzler. Das beschauliche Aussee mit dazugehörigem See ist am letzten Kirtag, einem großen Volksfest zur Kirchweih, der Schauplatz eines Mordes. Und ausgerechnet unser Gasperlmaier ist als erster am Tatort. Eines ist ihm klar, da, wo er die Leiche vorfindet, kann sie nicht bleiben. Sitzt der Tote doch im Festzelt! Haarscharf schließt Gasperlmaier, daß dadurch der Rest des Festes gefährdet ist und damit natürlich auch seine Gemütlichkeit beim Fest! Man merkt schon, es geht etwas anders zu in Aussee. Franz Gasperlmaier, nicht faul, schleppt die Leiche aus dem Zelt, kommt nicht weit, so dass er die Leiche im Pissoir ablegen und den Fund melden muß. Wie diesem Dilemma entgehen? Am besten gar nicht, also schweigt unser Franz Gasperlmaier und begibt sich mit der attraktiven Frau Dr. Kohlross vom Bezirkspolizeikommando auf die Suche nach dem Mörder.
Herrlich tolpatschig ist er, der Franz Gasperlmaier, dennoch sympathisch. Ein auf den ersten Blick tumber Polizist in einem verschlafenen Ort. Dort passiert nicht viel und jetzt ausgerechnet hier: Morde. Gerade den Beteiligten vor Ort, Franz Gasperlmaier und seinem Vorgesetzten, dem Kahlß, Friedrich, merkt man deutlich an: das alles muß nicht sein in unserem schönen Örtchen. Doch das Böse ist immer und überall! Uns so stellt sich schnell heraus, daß viele Zugereiste im Ort leben. Man ist sich gegenüber nicht ganz grün, nimmt aber den anderen dann doch irgendwie an.
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Format: Taschenbuch
Einmal das Buch zur Hand genommen und zu lesen begonnen, fiel es mir nur sehr schwer, dieses wieder wegzulegen.
Über den Inhalt dieses Buches will ich gar nicht viel schreiben bzw. vorwegnehmen, da dies meine Vorrezensenten bereits getan haben.

Ich kann nur soviel sagen, dass der Held" dieser Geschichte - Gasperlmaier - so überaus witzig und lustig ist und man ihn sich bildlich vorstellen kann, wie er von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt und das durchaus auf überaus liebenswerte Weise. Ich musste ein paar Mal lauthals beim Lesen des Krimi's lachen, da einfach so derart komische Situationen entstanden und man mit dem armen Gasperlmaier einfach nur Mitleid haben muss. Auch Gasperlmaier's Frau bzw. auch die Frau Doktor sind zwei Figuren, die einem wirklich im Kopf bleiben und über die man nachdenken muss.
Trotzdem ist das Buch auch sehr, sehr spannend und hat mich wirklich sehr gefesselt bzw. dazu bewogen, es in 24 Stunden auszulesen.

Kurz und gut: Ein toller, kurzweiliger Roman, der die letzten 24 Stunden im Flug vergehen ließ. Einfach nur sehr empfehlenswert!
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Format: Taschenbuch
Jeder Leser, der das innere Salzkammergut und deren Menschen, vor allem deren Mentalität, etwas näher kennt, wird diesen Kriminalroman in vollen Zügen genießen.
Man erfährt viel von der Tradition und Kultur des Ausseer Landes, vor allem, wie man gegenüber dem Fremden, vor allem dem Wienerischen umgeht. ;-)
Gasperlmaier, ein etwas tolpatschiger Gemeindepolizist, sein Chef und die Abgesandte Frau Kommissar ermitteln in einem Mordfall der am Kirtag am frühen Morgen passiert ist. Das Mordopfer: ein bekannter Wiener Rechtanwalt, der sich in Altaussee niedergelassen hat. Zufällig wird die Leiche im Bierzelt von Gasperlmaier gefunden und was tut er: er schleppt sie ins Männerpissoir, in der Hoffnung, dass somit der Kirtag an den folgenden Tagen nicht abgesagt wird. So bedeutend ist das Fest für die Region. Wie wird er mit seinem polizeilichen Vergehen wohl umgehen?
Tipp: Das Buch besorgen und lesen, überraschender Verlauf und es bleibt nicht nur bei der einen Leiche....
Ich freue mich jetzt schon auf weitere Romane von Herbert Dutzler!
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Format: Taschenbuch
Franz Gasperlmaier ist seit vielen Jahren Polizist, und dennoch begeht er einen großen Fehler, als er im Festzelt einen Toten findet. Frühmorgens entdeckt er auf einer der Bänke im ansonsten leeren Festzelt die Leiche des Anwalts Naglreiter mit einer Stichwunde im Bauch. Weil er sich Sorgen um den Kirtag macht, will er die Leiche aus dem Zelt schaffen und zerrt sie bis zum Toilettenwagen. Dort wird sie dann offiziell gefunden. Gasperlmaier bekommt die Frau Doktor Kohlross vorgesetzt, mit der zusammen er den Fall klären soll. Das erweist sich als gar nicht so einfach, denn bei dem einen Toten bleibt es nicht...

*******
Meine Meinung:

Dieses Buch ist anders als andere Krimis. Allein schon der dümmlich- naiv wirkende Gasperlmaier, der sich manchmal ein wenig zu sehr für andere Frauen zu interessieren scheint, ist alles andere als ein typischer Polizist. Auf seine urige Art ist er etwas Besonderes, ein Unikat.

Mir war der österreichische Gasperlmaier aber durchaus sympathisch, und auch die übrigen Figuren sind vom Autoren gut herausgearbeitet worden.

Der Schreibstil ist auch anders als üblich, da nach meinem Empfinden weniger direkte Rede im Roman vorkommt. Trotzdem hat es der Autor aber geschafft, die Geschichte durchweg spannend zu halten. Das Buch läßt sich sehr leicht und flüssig lesen, und bis zum Ende bleibt offen, wer der Täter ist. Man kann das Buch somit kaum aus der Hand legen, weil einfach diese Neugier immer da ist, was da nun wohl passiert sein mag...

Ich kann diesen Roman allen Krimifans wärmstens empfehlen und würde mich freuen, wenn es vielleicht bald einen weiteren Krimi mit dem Franz Gasperlmaier geben sollte!
Kommentar 3 von 3 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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