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Letzter Gruß: Thriller
 
 
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Letzter Gruß: Thriller [Gebundene Ausgabe]

James Patterson , Liza Marklund , Anne Bubenzer , Dagmar Lendt
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Limes Verlag (15. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3809025852
  • ISBN-13: 978-3809025856
  • Originaltitel: The Postcard Killers
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 267.970 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

James Patterson ist ein Phänomen des Buchmarkts. Mit einer Gesamtauflage von 130 Millionen Exemplaren ist er einer der erfolgreichsten Autoren weltweit, angeblich hat er es mit seinen Büchern zum Dollar-Milliardär gebracht, und von seinem Fließband rollen seit Jahren mindestens fünf Neuerscheinungen jährlich: 2009 waren es neun neue Romane, also alle sechs Wochen einer. Was treibt diese Bestsellermaschine zu einer Zusammenarbeit mit der schwedischen Krimiautorin Liza Marklund, die in ihrer Heimat und einigen europäischen Märkten (auch dem deutschen) zwar – auf der Schwedenkrimiwelle reitend – veritable Erfolge feiert, in den USA aber einigermaßen unbekannt ist? Man weiß es nicht, aber vermutet werden darf, dass genau das der Grund ist: Es geht wohl darum, dass der jeweils eine mithilfe des Namens des jeweils anderen auf dessen Markt punkten will. Ein Joint-Venture, so nennt man das wohl.

Und worum geht es? Um ein junges Verbrecher-Pärchen, das kreuz und quer durch Europa reist und scheinbar wahllos andere junge Pärchen – meist auf Hochzeitsreise – tötet. Dann arrangiert es die Opfer wie ein berühmtes Gemälde und schickt anstelle eines Bekennerbriefes eine Kunstpostkarte an einen Journalisten der örtlichen Tageszeitung. Solch eine Postkarte bekommt auch die bei der Stockholmer „Aftonposten“ tätige Journalistin Dessie Larsson. Als die entsprechenden Mordopfer gefunden werden, steckt Dessie mitten in den Ermittlungen – und dann steht auch noch der bei der New Yorker Mordkommission arbeitende Polizist Jacob Kanon vor ihrer Tür, dessen Tochter den „Postcard Killers“ zum Opfer gefallen ist und der sie seitdem als rächender Vater durch halb Europa verfolgt. Die schwedische Polizei – behäbig und offenbar unfähig, mehr als den im eigenen Land begangenen Mordfall zu untersuchen – kommt nicht vom Fleck, und so heften sich Dessie und Jacob, die selbstredend auch ein Paar werden, auf eigene Faust an die Fersen der Täter.

Bekommt man von diesem Buch, was man erwartet, oder wird man enttäuscht? Das hängt extrem davon ab, von welcher Seite man sich nähert. Wenn man als James-Patterson-Leser daherkommt, liefert einem dieser Thriller genau das, was einem die Marke Patterson verspricht: solide Spannung, einen temporeichen Plot, gewürzt mit der unvermeidlichen Prise Love & Sex, weitgehender Verzicht auf Psychologisierung oder tiefergehende Charakterisierung, einen einfachen, unausgeschmückten Satzbau sowie – das ist das Auffälligste – die Patterson-typischen Minikapitel, für die man maximal zwei Minuten braucht (die 350 Seiten dieses Buches sind in rund 120 Kapitel unterteilt, die auch noch immer auf einer neuen Seite beginnen und zudem extrem großzügig gesetzt sind).

Kommt man hingegen von der Liza-Marklund-Seite, die ja auch nicht gerade tiefschürfende große Literatur schreibt, aber als Vertreterin der Schwedenkrimi-Schule doch zumindest für psychologisch ausgearbeitete Charaktere und eine Verankerung ihrer Romane in einer gesellschaftlichen Realität steht, so ist die Enttäuschung unvermeidlich: zu flach, zu oberflächlich, zu dahingeschludert. Und, wenn man es im Nachhinein betrachtet, auch katastrophal unrealistisch (was einem, zugegeben, während der Lektüre gar nicht so auffällt). Daher kann man nur das Fazit ziehen: Herr Patterson, schreiben Sie bitte weiterhin James-Patterson-Romane, und Frau Marklund, schreiben Sie bitte weiterhin Liza-Marklund-Romane. Dann weiß jeder, was er hat, und alle sind zufrieden. -- Christoph Nettersheim

kulturnews.de

Auch zwei Vollprofis können ein gemeinsames Projekt vermurksen. Den Beweis treten Liza Marklund und James Patterson mit ihrem transatlantischen Gemeinschaftsthriller "Letzer Gruß" an. Ein amerikanisches Serienmörderpaar reist durch Europa und schneidet frisch Verheirateten die Kehlen durch, um die toten Körper anschließend nach dem Vorbild bekannter Kunstwerke zu arrangieren. Zudem schicken sie anonyme Postkarten und ein Foto der Leichen an Tageszeitungsjournalisten. Ihre Verfolger: eine bisexuelle schwedische Reporterin und ein amerikanischer Cop, dessen Tochter auf ihrer Hochzeitsreise zum Opfer der Killer wurde. In ultrakurzen Kapiteln lassen Marklund und Patterson als allwissende Erzähler ihr Duo den ziemlich abstrusen Fall lösen, dichten den beiden noch fix eine Liebes- und den Verbrechern eine Inzestgeschichte an. Das Ganze ist zwar schnell zu lesen und kurzweilig, strotzt aber vor logischen Lücken und Oberflächlichkeiten. Nach 350 Seiten werden die Mörder von dem besessenen Vater und Polizisten in Schwarzenegger-Manier zur Strecke gebracht; Fall gelöst, alles gut. Einzeln sind Marklund mit ihren Annika-Bengtzon-Krimis und Patterson mit der Alex-Cross-Reihe definitiv besser. (jul)

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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Arglistige Täuschung" 30. März 2010
Von Helmut Cremers VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Hochspannung aus der Feder zweier weltberühmter Thrillerautoren. Die kreative Kooperation von schwedens Krimistar Liza Marklund und dem amerikanischen Großmeister der Spannung James Patterson vereint das Beste aus amerikanischen Action- und europäischem Suspense-Elementen und garantiert einen Thriller der Extraklasse.

So steht es im Klappentext.

Und in der Tat, Linda Michaelis hat zwei Superautoren des Kriminalromans zusammengebracht. Immerhin hat James Patterson über 100 Millionen Bücher verkauft. Er wurde 40 Sprachen übersetzt. Allein seine Alex Cross Serie ist ein Riesenerfolg. Der 14. Fall erscheint als Taschenbuch im Juni 2010 Fire: Thriller. Man darf gespannt sein.

Mit ihren Annika Bengtzon-Krimis wurde Liza Marklund zu einer der bekanntesten Autoren Schwedens. Ihre Krimis sind auch in Deutschland sehr beliebt. Ihr neuster Bengtzon-Fall ist gerade als Taschenbuch erschienen Lebenslänglich: Ein Fall für Annika Bengtzon. Darauf darf man sich freuen.

Ich habe die größte Hochachtung vor diesen beiden Autoren.

Was sie aber mit diesem Buch: "Letzter Gruß" abgeliefert haben, das ist in quantitativer und qualitativer Hinsicht noch flacher als die Norddeutsche Tiefebene. Das Buch ist 350 Seiten stark, wovon tatsächlich rund 250 Seiten wirklich bedruckt sind, weil zwischen den kurzen Kapiteln viel Platz gelassen wurde. Die Seiten selbst sind "sehr großzügig" gedruckt. Im Bastei Verlag hätte man daraus ein Heft mit einem Umfang von 64 Seiten gemacht, vielleicht mit dem Titel (ähnlich wie G-man Jerry Cotton): "Jacob Kanon - Der Jäger".
Das wäre in Aufmachung und Preis (1,60 Euro) angemessen gewesen.

Vom Inhalt ganz zu schweigen.

Paar, aussehend wie Brad Pitt und Angelina Jolie ("Können Sie den Mann beschreiben?" "Ja, blond, sieht aus wie Brad Pitt!"), reisen mordend durch Europa. Sie bringen junge Ehepaare um und drapieren sie als Kunstwerk. Nach 18 oder mehr Morden werden sie endlich in Schweden von dem New Yorker Ermittler Jacob Kanon und der Zeitungsreporterin Dessie Larsson zur Strecke gebracht.

Warum der Titel: "Letzter Gruß"? Die Morde werden durch Postkarten angekündigt. Mehr ist zum Inhalt nicht zu schreiben. Es lohnt nicht. Die handelnden Personen sind so blutleer wie die Leichen, die man in den Hotelzimmern findet. Das Motiv der Täter? Das ist noch unglaubwürdiger als die Story selbst. Der Schreibstil? Hier eine kleine Leseprobe; "Die Auflagenzahlen gingen nach unten, weshalb die Werbekunden weniger Anzeigen schalteten, wodurch die Einnahmen zurückgingen, was Einsparungen in der Redaktion zur Folge hatte, wodurch die Einnahmen nur noch weiter sanken."

Dieses Buch ist eine Mogelpackung, mehr noch: Dieses Buch ist eine arglistige Täuschung.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Abklatsch 28. März 2010
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Wer die Krimis der beiden Schriftsteller mag...und aus dem Grund zu diesem Roman greift, wird bitter enttäuscht.
So gut wie die beiden alleine schreiben, so schlecht ist es Ihnen hier gemeinsam gelungen. Der Plot ist ziemlich
an den Haaren herbeigezogen, die Protagonisten werden nur sehr oberflächlich gezeichnet und bestimmte Aspekte der
Persönlichkeiten en passent abgehandelt. Kleiner gedruckt würde das Buch auch als Groschenheft durchgehen...

Kurz: die Geschichte und die Menschen ergreifen den Leser nicht. Ich habe das Buch einfach so heruntergelesen wie
man mal eben schnell einen Hot-Dog verspeist. Eben wie Fastfood!!
Das nächste gemeinsame Werk werde ich mir auf jeden Fall entgehen lassen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gähn. 30. August 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe dieses Buch wegen Liza Marklund gekauft, deren Arbeit ich durch die Annika-Bengtzon-Serie sehr schätze. Von Patterson hatte ich vorher noch nichts gelesen und werde das auch nicht noch einmal tun. Ich kann nicht glauben, dass man mit so plattem Stil "No. 1 Thriller Author in the World" nennen darf!
Dieser Krimi versagt leider in jeder Hinsicht. Es fängt schon beim Formalen an: jedes Kapitel ist nur etwa 2-3 Seiten lang, was den Lesefluss extrem stört. Es ist lächerlich, wenn eine Szene in zwei oder gar mehrere Kapitel aufgeteilt wird. So gibt es sage und schreibe 140 Stück davon! Außerdem will ich nicht wissen, wer sich den deutschen Titel "Letzter Gruß" ausgedacht hat. Die Mörder melden sich schließlich auch nach ihren Taten bei Presse und Polizei.
Das Buch ist voll von Sätzen wie "Er raufte sich durch die Haare", "Die Postcard Killers, dachte er, wo zum Teufel sind sie?" und "Gabriella hatte alles über Dessies Hände mitgehört. Es war offensichtlich, dass er in Notwehr geschossen hatte." So eindimensional sind auch die Charaktere. Jacob Kanon ist ein Polizist, der offensichtlich nicht versteht, dass man schon Beweise braucht, um Leute in den Knast zu schicken. Außer Dessie findet er sowieso alle Schweden doof, dieses Ami-Klischee durfte nicht fehlen. Selbstverständlich hat Jacob ein höchst persönliches Interesse daran, dass die Mörder gefasst werden und selbstverständlich geht am Ende alles gut aus. Dessie Larsson ist da schon sympathischer. Ich bin sicher, dass sich Liza Marklund bemüht hat, aber sie durfte einfach keine Annika Bengtzon aus ihr machen. Denn sonst geht es bei ihr um Details, um genaue psychologische Beobachtung, die sie bei Pattersons Man-muss-das-runterlesen-können-Vorgabe gar nicht verwirklichen konnte.
Beide mögen in Zukunft wieder allein schreiben.
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Veröffentlicht am 17. Mai 2010 von A. Jendges
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