Es gibt wohl in der deutschen Literatur kein zweites Buch wie dieses. Es ist ein Reisebericht, aber es ist auch irgendwie ein langes Gedicht. Eine subjektive, poetische Momentaufnahme von Deutschland, Ost und West, sechs Jahre nach der offiziell proklamierten Einheit. 17 Kapitel, von der Oder bis an den Rhein, mit einem unnachahmlichen Stil. Alles sehend, alles registrierend, alle Nuancen der gesprochenen Sprache wiedergebend. Manchmal hoch komisch und manchmal todtraurig. Es ist eins der schönsten Bücher über das neue Deutschland, die richtige Lektüre für den Tag der Einheit. Aber auch für jeden anderen Tag.