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Letzte Zuflucht Schanghai: Die Liebesgeschichte von Robert Reuven Sokal und Julie Chenchu Yang: Die Liebesgeschichte von Julie Chenchu Yang und Robert Reuven Sokal
 
 
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Letzte Zuflucht Schanghai: Die Liebesgeschichte von Robert Reuven Sokal und Julie Chenchu Yang: Die Liebesgeschichte von Julie Chenchu Yang und Robert Reuven Sokal [Gebundene Ausgabe]

Stefan Schomann
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (17. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453152603
  • ISBN-13: 978-3453152601
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 502.536 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Stefan Schomann
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine Liebe gegen alle Wahrscheinlichkeit

Schanghai: ein Moloch am anderen Ende der Welt, Gangsterstadt und Sündenpfuhl, geprägt von einem mörderischen Klima, einer kaum begreiflichen Kultur – und Exil für 18 000 jüdische Emigranten. Es ist Ende der 30er-Jahre, und entgegen aller Wahrscheinlichkeit lernen der Wiener Jude Robert und die christlich getaufte Chinesin Julie sich kennen und lieben ... Die Geschichte ihres Lebens klingt wie ein Roman.

Wenn den Bewohnern von Ningpo etwas ausgesprochen Seltenes und Kostbares begegnet, dann nennen sie das einen großen gelben Fisch. Die Liebesgeschichte zwischen Julie Chenchu Yang und Robert Reuven Sokal ist so ein großer gelber Fisch. Etwas ganz Ungewöhnliches, eine Singularität. In einer fernen Stadt, in der das Unwahrscheinliche die Regel ist. Kaum einer der jüdischen Flüchtlinge hat sich bis zu diesem Zeitpunkt jemals mit China befasst. Chinas wahre Mauer zu überwinden – die Sprache –, gelingt nur wenigen Emigranten. Einer von ihnen ist Robert Sokal. Der Sohn eines Wiener Farbenfabrikanten ist mit seinen Eltern 1939 in letzter Minute ausgereist. An der Universität in Schanghai lernt er Julie kennen, deren Vater, ein angesehener chinesischer Arzt, so gar nichts von der Freundschaft seiner Tochter zu einem europäischen »Bettelstudenten« hält. Doch allen Widerständen zum Trotz werden die beiden ein Paar. Dem Autor gelingt es meisterhaft, zwei völlig verschiedene Kulturen unvoreingenommen aufeinandertreffen zu lassen und den Leser in einen faszinierend fremden Kosmos zu entführen.

Über den Autor

Stefan Schomann, 1962 in München geboren, studierte Germanistik in München und Berlin. Seit zwanzig Jahren arbeitet er als freier Journalist und schreibt vor allem für „Geo“, „Stern“, „Merian“, „DIE ZEIT“ und die „Frankfurter Rundschau“. Eine Immigrantin machte ihn mit Professor Robert Sokal bekannt, und schnell entstand die Idee zu einem gemeinsamen Buch. Stefan Schomann lebt mit seiner chinesischen Lebensgefährtin in Berlin und Peking.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Mit "Letzte Zuflucht Schanghai" ist Stefan Schomann ein gelungenes Buch über Juden in Shanghai geglückt. Das Buch ist kein Roman --- aber atmosphärisch, detailreich und sprachlich brillant geschrieben.

Das Buch erzählt nicht nur die Geschichte zweier Liebenden. Man erfährt viel über die unruhige Zeit in Wien, in Ningpo und über das Leben in Shanghai. Dies sicherlich auch dank des glücklichen Umstandes, daß Herr Sokal und Frau Yang beide noch am Leben sind und sich über ein dreiviertel Jahr mit dem Autoren intensiv ausgetauscht haben.

Der Leser braucht kein spezielles Wissen über China oder die Juden in China zu haben, um in dieses ungewöhnliche Buch eintauchen zu können. Ich, geboren in Shanghai, bin jedenfalls auf meine Kosten gekommen.Ich erfahre nicht nur vieles über Juden in Shanghai. In diesem Buch war das Shanghai der 1930/40er lebendig. Lese ich das Buch, bin ich wieder in meiner geliebten Heimatstadt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Der Autor - der seinen zweiten Wohnsitz in China hat - ist durch Zufall auf die ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen dem Wiener Juden Robert Reuven Sokal und der Chinesin Julie Chenchu Yang gestoßen - der einzigen jüdisch-chinesischen Liebe zu der Zeit, als Shanghai für zehntausende europäische Juden eine letzte Zuflucht war. "Als sich nach dem sogenannten Anschluss Österreichs und den Novemberprogromen beinahe alle in Frage kommenden Staaten hinter bürokratischen Barrikaden verschanzen, bleibt als letzter Ausweg nur die ferne Hafenstadt im Jangtse-Delta." Man brauchte kein Visum, um dort einzureisen und zu leben. Noch heute kann man das jüdische Viertel in Schanghai mit seiner Synagoge besichtigen. Schomann entfaltet die private Geschichte dieser beiden jungen Menschen vor dem Hintergrund von Emigration, Krieg, Flucht und Zerstörung und lässt ein bei uns bis heute fast unbekanntes Kapitel Geschichte vor uns auferstehen. Ein spannend zu lesendes, brillant geschriebenes Buch, in dem die beinahe romanhaft erzählte Liebesgeschichte durch eine sorgfältig recherchierte historische "Erzählung" angereichert wird. Sehr zu empfehlen. Übrigens leben die beiden Protagonisten heute noch: in einer Seniorenresidenz in Long Island.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Faszinierend! 26. Mai 2008
Format:Gebundene Ausgabe
ein wirklich bemerkenswertes Buch, geschrieben mit grossem Einfühlungsvermögen, über das außergewöhnliche Schicksal von 2 außergewöhnlichen Leuten.
Ein Stück Zeitgeschichte das sich liest wie ein Roman,
faszinierend von Anfang bis Ende.
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