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Jan Drees
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 138 Seiten
  • Verlag: Eichborn; Auflage: 1., Aufl. (Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821857773
  • ISBN-13: 978-3821857770
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 805.133 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Wäre Jan Drees eine Band, ich würde in der ersten Reihe stehen und seine Lieder laut mitsingen." Mathias Hielscher, Virginia Jetzt! "Ich glaube nicht mehr an uns. Es geht mir (jetzt, bloß) darum, ein Leben zu bekommen, irgendeines. Ich will vergessen und wünsche mir gleichzeitig doch, dass alles ein bisschen wie früher wird, dass alles wie früher werden kann. Wie damals, als es anfing. Im April, Mai, Juni. Wir waren schrecklich jung und flüsterten nachts von Springbrunnenrändern im Park über Zitronenkerzen hinweg. Inzwischen geht alles vorbei, im Junimond. Ich weiß, dass wir uns nicht mehr wirklich lieben können, wenn draußen kein Sommer werden will und drinnen kein bisschen Wärme, wenn wir insgeheim fragen, was in drei langen Jahren alles verlernt werden kann." Jan Drees' melancholischer Roman über die große Liebe ist das ernüchternde Psychogramm einer Generation, die Utopie suchend in den Tag hinein lebt, dabei aber unfähig ist, wenigstens ein kleines Glück festzuhalten.

Über den Autor

Jan Drees studierte Germanistik und Medienwissenschaften und war 1996 Junioren-Europacupsieger über 800 Meter. Heute arbeitet er für den Radiosender 1LIVE und schreibt für FAZ, Literarische WELT, Rolling Stone, raveline und Musikexpress.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M. Baart
Format:Gebundene Ausgabe
Der Autor macht auf 138 Seiten nichts anderes als Wörter und Song- als auch Filmzitate sinnlos aneinander zu reihen, nach Laune mit ein zwei schmucken Metaphern zu versehen, und das ganze mit ein paar Wörtern des deutschen Grundwortschatzes zu einem Satz zusammen zu packen. Es kommt einem vor, als ob Jan Drees das ganze ein paar tausend mal gemacht, alle Sätze in die Winmap Playlist eingetragen, auf sort > randomize list geklickt, und anschließend die Liste gedruckt hat. Zeitliche Sprünge gibts zuhauf, die alle wirr aneinander gereiht sind. Man weiß oft nicht ob man im Jetzt in der Zukunft oder im Vergangenen liest. Diese Sprünge kombiniert mit dem eh schon wirren und nicht aussagekräftigem Schreibstil verunsichern einen als Leser. Statt anspruchsvoller Gedankengänge, oder lebhaften Diskussionen findet der Leser ein wirres hin und her an Gedankenbrei, zu jeglichen Themen, bis auf die Beziehung der beiden Hauptdarsteller selbst. Wortkarge Gespräche im Frage Antwort Stil runden das grauenhafte Bild ab.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von sawupp
Format:Gebundene Ausgabe
Doch fernab von einer nachträglich zurechtgelegten Trennungschronologie oder konstruierten Erklärungsversuchen verschwimmen diese letzten Beziehungsmomente im Erleben der Erzählerin. Dabei sind es Erinnerungen an scheinbar nichtige Details, wie Gesten, Kleidungsstücke, Gerüche, geteilte Musik oder gemeinsame Abend, die eine Idee der gelebten Beziehung entstehen lassen und ihr doch keine Entscheidungssicherheit geben: Verlasse ich ihn, oder bleibe ich? Es ist eben dieses Durcheinander und die damit verbundenen Verunsicherung, die den Text für mich besonders glaubwürdig macht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Abheben 4. November 2010
Von silvia p
Format:Gebundene Ausgabe
Vielleicht ist es manchmal nicht notwendig, jedes Wort und jeden Satz zu analysieren, dechiffrieren und auseinanderzunehmen, um sofort einen tiefgründigen Sinn zu entdecken, vielleicht kann man auch einfach im Lesen treiben lassen, dahinschweben und manchmal abheben, weil Worte berühren, einem ein Gefühl geben, das man kennt, auch wenn man nicht genau weiß, es es ist. Vielleicht ist es manchmal belanglos, vielleicht ist es manchmal kitschig, aber so ist das Leben eben und die Liebe auch und davon schreibt Jan Drees eben. Nicht mehr und nicht weniger. Und einem Autor Eitelkeit zu bescheinigen ' wo gibt es welche, die es nicht sind?
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