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Letzte Nacht [Gebundene Ausgabe]

Stewart O'Nan
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

17. September 2007
Ein grauer Winterabend Ende Dezember. Ein riesiger Parkplatz, den der Schnee wie ein weißes Tuch bedeckt, hier und da von Bulldozern zusammengeschoben: Eisberge, die in der Leere treiben. Unweit der Auffahrt zum Highway ein dunkler Kasten mit einer roten Leuchtreklame ein Hummerrestaurant der Red-Lobster-Kette. Morgen wird dieses Restaurant geschlossen. Zum letzten Mal öffnet der Leiter der Filiale die Tür, kontrolliert die Fritteuse, den Grill und die Eismaschine. Zum letzten Mal kommen die Angestellten zur Arbeit und binden sich ihre Schürzen um. Zum letzten Mal geht das Leben der Menschen im Red Lobster seinen gewohnten Gang, bevor es sich für immer verändern wird. Stewart O Nan legt mit Letzte Nacht ein Meisterstück der Erzählkunst vor, in dem ein kleines Restaurant zu einem Universum erloschener Träume und unbesiegbarer Hoffnung wird: «Ein zutiefst bewegender Roman darüber, wie wir arbeiten, wie wir leben und wie wir den nächsten Tag erreichen, ohne den Verstand zu verlieren» (Stephen King).

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: MAREBUCHVERLAG; Auflage: 1 (17. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866480741
  • ISBN-13: 978-3866480742
  • Originaltitel: Last Night at the Lobster
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 361.143 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

«Stewart O'Nan erzählt so leicht, dass man wünscht, Letzte Nacht würde nie zu Ende gehen.» (Brigitte)

«Eine herzbewegende, traurige Liebesgeschichte.» (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

«Ein wahrhaftes Buch.» (Frankfurter Rundschau) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

STEWART O'NAN wurde 1961 in Pittsburgh geboren und wuchs in Boston auf. Er arbeitete als Flugzeugingenieur und studierte in Cornell Literaturwissenschaft. Für sein Romandebüt Engel im Schnee erhielt er 1993 den William-Faulkner-Preis. Auf Deutsch erschienen zuletzt Eine gute Ehefrau und Abschied von Chautauqua «ein Buch, das vordringt ins Herz der Einbildungskraft» (FAZ). Stewart O Nan lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Avon, Connecticut. Übersetzt von THOMAS GUNKEL.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Les Adieux - Nature Morte im Schnee 6. August 2008
Von Roland F.
Format:Gebundene Ausgabe
Viel Handlung wird man bei Stewart O'Nan nie wirklich finden, Speed Queen ist da eher die Ausnahme. Die absolute Stärke seiner Romane und Erzählungen ist seine Beobachtungsgabe, eine bewusst reduzierte, bzw. unspektakuläre Prosa.
So auch "Letzte Nacht". Ein wirklich perfektes Prosabild, ich habe dieses Buch, ein Roman ist es nicht, eine Novelle auch nicht, Stewart O'Nan verzichtet auf eine nähere Bezeichnung, wie ein "im Moment des Betrachtens zum Leben erwachendes Nature Morte empfunden". Es sind die kleinen Dinge, die so faszinieren, Blicke, Gesten, zwischenmenschliche Spannungen, Tristesse und eine große Menschlichkeit, die aus jeder Zeile dieses kleinen Prosajuwels funkelt.
Der letzte Tag im Red Lobster kurz vor Weihnachten, bevor es für immer geschlossen wird. Der Chef Manny, seine Mitarbeiter, von denen er nur wenige zu seiner neuen Arbeitsstätte mitnehmen kann, aber auch die Gäste dieses besonderen Tages, "gerade heute muss alles perfekt sein" und das Wetter, dichter Schneefall und Verwehungen, nur wenige Gäste verirren sich ins Red Lobster. Persönliche Spannungen, verlorene Liebe, Entscheidungen fürs Leben, die Suche nach dem Weihnachtsgeschenk für die schwangere Freundin, während man sich von einer verflossenen Leidenschaft zu lösen versucht. Wer kommt an diesem letzten Tag noch zur Arbeit, wer kommt nicht, wieso erscheint man, wenn man eigentlich nicht müsste?
Stewart O'Nans sympathisch unspektakuläre Helden, bzw. Protagonisten, sind Menschen wie Du und ich, sie machen uns bekannte Fehler, sie treffen uns bekannte Entscheidungen, sie haben Wünsche und Hoffnungen wie wir, sie könnten unser Nachbar, die Kellnerin im Stammbeisel (bzw.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abschiednehmen 2. März 2008
Von suusl
Format:Gebundene Ausgabe
Manny, der Geschäftsführer einer Restaurant-Filiale, wird an diesem kalten Wintertag alle Dinge zum letzten Mal erledigen. Für ihn und seine Angestellten ist es der letzte Arbeitstag, bevor das Restaurant schließt. Die meisten von ihnen, werden danach arbeitslos sein. Manny selbst und vier seiner Kollegen haben bereits einen neuen Job. Wehmut liegt in der Luft, egal ob in der Küche, wo die Köche zum letzten Mal ihre Fisch-Spezialitäten zubereiten, oder bei den Serviererinnen, die auch heute ihre Gäste so zuvorkommend bedienen, als gäbe es ein nächstes Mal. Alles läuft wie immer, und doch ist alles anders. Denn mit dem Ende ihrer Arbeit, enden auch die Beziehungen der Angestellten untereinander. So weiß Manny, dass seine heimliche Affäre mit der Bedingung Jacquie mit dem Ende dieses Tages ebenfalls zu Ende sein wird. Abschiednehmen, das ist das Thema dieses Buches, alle müssen die Melancholie ertragen, die sich über jeden Satz und jeden Handgriff legt, wie eine Staubschicht. Diese Atmosphäre vermittelt O'Nan hervorragend, und so hinterlassen ein paar Stunden in einem kleinen Restaurant einen großen traurigen Eindruck beim Leser.
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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Er wird immer besser 29. Oktober 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Stewart O Nan gehört zu den Autoren, die selten im Rampenlicht und fast genauso selten zu den Bestseller-Gästen gehören. Das ist schade - einerseits. Andererseits dürfen sich alle Leser dieses US-Amerikaners freuen, zu der wachsenden Schar derer gehören, die ihn für sich entdeckt haben. O Nan ist vielen durch die "Speed Queen" ein Begriff geworden; spätesten mit "Halloween" hätte ihm eigentlich der Durchbruch gelingen müssen.

Nun legt er mit "Letzte Nacht" einen schmalen Band vor, der ausnahmsweise nicht bei Rowohlt, sondern bei Mare erscheint. Der Aufmachung tut das durchaus gut, denn der feine Verlag hat sich Mühe gegeben, den - das sei vorweg genommen - tollen Roman in angemessener Aufmachung anzubieten.

Erzählt wird die "letzte Nacht" einer Lobster-Filiale. Dabei geht es zwar oberflächlich um ein Restaurant, viel wichtiger aber sind die Porträts, die O Nan von seinen Charakteren zeichnet. Im Mittelpunkt steht der Filial-Leiter, der in einem spannenden Beziehungsnetz zu seinen Angestellten steht und zumindest in einem Fall auch tief im Herzen berührt ist von dem, was um ihn herum passiert. "Seinem" Lobster steht das Aus unmittelbar bevor, und was alles passiert an diesem finalen Tag, das beschreibt O Nan mit einer solchen Souveränität, dass es einem beim Lesen zuweilen den Atem verschlägt.

Dieses Buch muss man einfach lesen, wenn man a) Lust hat auf eine Neuentdeckung; oder b) sowieso Fan von O Nan und seinem Schaffen ist oder c) sich einfach auf eine gute Geschichte in hervorragendem Stil einlassen mag. Auch bei diesem Buch aus der Feder dieses Autors gilt: Die Vorfreude auf das nächste Werk beginnt schon beim Lesen!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Schnee 13. Februar 2008
Von Polar
Format:Gebundene Ausgabe
Stewart O'Nan ist der Meister der kurzen Form. Wie bei einer Novelle beschränkt er seine Geschichte in Letzte Nacht auf einen Ort, auf einen Tag, auf eine Handvoll Menschen, die im Übergang leben. Das Red Lobster schließt eine seiner Filialen, obwohl zumindest dem Geschäftsführer Manny nicht ganz klar ist, warum. So schlecht waren die Zahlen nicht. Einige seiner Mitarbeiter werden übernommen, für andere ist es der letzte Arbeitstag. Ein Bus Chinesen, denen übel ist, zwei eingeschlagene Windschutzscheiben, ein unartiges Kind und eine ausgestandene Affäre zwischen Manny und einer Angestellten: vielmehr passiert nicht. Und doch wird von dem ganzen Abenteuer erzählt, das die Menschheit abseits der Fernsehgeräte und Werbeversprechungen ausmacht. O’Nan gelingt es meisterhaft, in seinem kleinen Kosmos die Welt zu spiegeln. Seine Menschen funktionieren, obwohl draußen die Stadt im Schnee versinkt, sie warten auf Gäste, bedienen sie, schlagen sich mit eigenen Hoffnungen und Enttäuschungen herum und lassen keinen Zweifel daran, dass es nächste Woche, nächstes Jahr, an einem anderen Ort, in anderer Zusammensetzung nicht genauso ist. Der Held Manny macht sich selbst, als er wehmütig das Restaurant verläßt, noch Gedanken darüber, ob er alles zur Zufriedenheit seines Arbeitgebers erledigt, ob er nicht etwas abzuschalten vergessen hat. Währenddessen schwimmen die Lobster, die er zu viel bestellt hat, mit zugebundenen Scheren im Aquarium. Ein Bild, das auf die Menschen in dieser beeindruckenden Geschichte paßt. Die Lobster werden wohl in einer anderen Filiale verzehrt werden. Und Manny und seine Crew nie merken, dass ihre Scheren längst außer Gefecht gesetzt wurden.
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Veröffentlicht am 9. Dezember 2008 von dailyreader
1.0 von 5 Sternen Langweilig
Dieses Buch muss das langweiligste sein , was Stewart O'Nan je geschrieben hat. Es passiert wirklich 140 Seiten lang nichts . Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. April 2008 von A. Bruhn
4.0 von 5 Sternen Etwas fehlt...
Natürlich schreibt O'Nan wieder in seinem typischen Stil, der einen zum Weiterlesen beinahe zwingt, und sind seine Figuren plastisch vor meinen Augen zu sehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2008 von variety
5.0 von 5 Sternen Nur ein Tag...
.. und der zugehörige letzte Abend von Manny als Betreiber des Restaurants "Red Lobster" werden in diesem Buch beschrieben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Dezember 2007 von Niccoman
1.0 von 5 Sternen Was soll das...?
Bitte... Stuart O'Nan... Ich habe Dich durch "Speed Queen" schätzen gelernt. Und jetzt Das ?!?!
157 Siten lang O'Nans Langeweile lesen - wer's mag. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Dezember 2007 von Thorsten Pohl
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