Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Letzte Inventur vor dem Ausverkauf Taschenbuch – Restexemplar, 2004


Alle 3 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch, Restexemplar
"Bitte wiederholen"
EUR 0,01
23 gebraucht ab EUR 0,01

Hinweise und Aktionen

  • Reduzierte Bestseller und Neuheiten: Entdecken Sie unsere vielseitige Auswahl an reduzierten Hörbüchern und englischen Büchern. Klicken Sie hier, um direkt zur Aktion zu gelangen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Reduzierte Bestseller und Neuheiten
Entdecken Sie unsere vielseitige Auswahl an reduzierten Hörbüchern und englischen Büchern. Klicken Sie hier, um direkt zur Aktion zu gelangen.

Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb. (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499232863
  • ISBN-13: 978-3499232862
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 715.993 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Letzte Inventur vor dem Ausverkauf ist eine Mogelpackung. Denn entgegen der Aussage des Klappentextes, demzufolge die Auswahl der hier in Kurzessays vorgestellten "fünfzig besten Bücher des 20. Jahrhunderts" vom französischen Kult- und Skandalautor Frédéric Beigbeder (39,90) besorgt worden sei, geht sie auf einen 1999 unter anderem von Le Monde verteilten Fragebogen zurück. Das zumindest mag die willkürliche Liste, auf der von Musil, Hamsun oder Pessoa nichts zu finden ist und auf deren erstem Platz Camus' Der Fremde firmiert, erklären.

Nicht erklären allerdings lässt sich so manche Merkwürdigkeit der Beurteilung des Kritikers, der in Frankreich inzwischen sogar zu einer eigenen Fernsehshow gekommen ist. Denn auch Beigbeder, der die versammelten Bücher laut Klappentext zumindest gelesen haben will, glänzt durch verkürzende Flapsigkeit (etwa zu Bretons Nadja: "Wenn das nicht realistisch ist, dann ist es wohl ...surrealistisch? Bingo!") oder durch merkwürdige Schlussfolgerungen: "Der große Gatsby ist eine Satire auf die amerikanische Highsociety (manche werfen dem Buch sogar unterschwelligen Antisemitismus vor)." An Nabokovs Lolita interessiert den Autor einzig der Skandal -- als sei dies das einzig Bemerkenswerte des Jahrhundert-Romans. Dino Buzzati, wird auf Grund seines grandiosen Romans Die Tartarenwüste einmal mehr ungerechtfertigter Weise mit Kafka verglichen. Ganz zu schweigen von den belanglosen, bemüht witzigen Einführungen am Beginn der ohnehin schon schmalbrüstigen Kapitel ("Nummer 23 bin immer noch nicht ich, sondern Asterix der Gallier. Aber das ist normal, der ist ja auch mit Zaubertrank gedopt!").

Im Vorwort gibt Beigbeder dann doch noch seine persönliche Top 50 zum besten: Aragon, Cendrars, Kerouac, Parker, Pavese, Tzara, Vailland, etc. "Aber das wird Gegenstand eines weiteren Bandes sein." Eines Bandes vermutlich, der in den Kanon der Literaturkritik wohl ebenfalls keinen Eingang finden wird. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT am 17. Januar 2005
Format: Taschenbuch
Frédéric Beigbeder, in Deutschland bekannt geworden durch seinen Roman „Neundunddreißigneunzig" hat in Frankreich nicht nur als Schriftsteller einen Namen, sondern auch als Literaturkritiker. Eine Wahl der Zeitschrift „Le monde" aus dem Jahr 1999 hat er zum Anlass genommen, die dort von den Lesers gewählten fünfzig besten Bücher des 20. Jahrhunderts zu kommentieren.
Er macht das nicht wie die den meisten gut bekannten üblichen Verdächtigten aus dem Literaturkritikgenre, sondern auf eine sehr vergnügliche, respektlose, manchmal sogar als schnodderig zu bezeichnende Art und Weise. Kein Werk ist ihm so heilig, als dass er darüber nicht seine Späße macht.
In der Liste tauchen Romane und andere Werke auf, die uns allen bestens bekannt und vertraut sind: Kafkas „Prozess", Hemingways „Wem die Stunde schlägt", Becketts „Warten auf Godot", Joyces „Ulysses", Orwells „1984" oder Thomas Manns „Zauberberg". Ja, auch Goscinnys und Uderzos „Asterix der Gallier" ist dabei. (Was man, so toll man Asterix auch finden mag, nicht Beigbeder in die Schuhe schieben kann.) Soweit nichts Neues. Das Verdienst von Beigbeder für deutsche Leser liegt nicht in einem literaturwissenschaftlich geprägten Herangehen an viele Meisterwerke, sondern am distanzlosen Näherbringen einer Reihe von in Deutschland vergessenen oder niemals so richtig bekannten Werken französischer Schriftsteller.
Als ich vor einem knappen Jahr mich in zwei, drei Stunden durch das Büchlein gelesen habe, bin ich auf Namen gestoßen, die mir nichts oder wenig sagten.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. Mai 2005
Format: Taschenbuch
Nicht nur, daß Beigbeder eine grandiose, freche und vor allem lebensechte Literaturkritik betreibt, die weit weg ist von der Phrasendrescherei und Unantastbarkeit der allgemein üblichen Literaturkritik - nein, dieses Werk ist auch ein Beitrag zum ewigen Kanon-Streit und bringt den Leser zum Nachdenken, wie denn eigentlich die "besten" Bücher, die "wichtigsten", die "wertvollsten" ausgesucht werden bzw. wer sie aussucht und nach welchen Kriterien... dieses Buch hat die 5 Sterne definitiv verdient!
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Karola Foltyn-binder am 9. September 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Zugegeben, die Auswahl ist sehr französisch angehaucht, aber immerhin handelt es sich ja auch um eine Umfrage in Frankreich. Ich habe mich bei diesem Buch köstlich amüsiert, musste mehrmals laut auflachen, und das in den unpassendsten Situationen, wie während einer Busfahrt oder in einem Cafehaus mit konspirativer Stimmung. Es war, als ob Beigbeder mir gegenüber sitzen würde und sich mit mir angeregt unterhalten würde. Mich hat dieses Buch dazu gebracht, meine Bibliothek mit einigen neuen Büchern aufzufrischen, es vermittelt Leselust, ohne dabei in irgendeiner Form moralisierend zu sein. Der 'running gag' war für mich keine Zeilenschinderei, sondern eben Beigbeders persönliche Note. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, es zwingt einen zum Nachdenken und lässt einen die Literatur mit anderen Augen betrachten.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Odiug Rellek am 25. Oktober 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Der Trick derjenigen Autoren, die gerade einen Bestseller gelandet haben, ist häufig der gleiche. Man schaut mal eben in die Schublade, um bisher Unveröffentlichtes schnell nachzuschieben und im Gespräch zu bleiben, oder aber man nimmt - wenn einem selbst nix einfällt - eine Auftragsarbeit an. Beigbeder kommentiert die 50 wichtigsten literarischen Werke, nach einer fragwürdigen Umfrage in Frankreich freilich. Darum sind auch etwa die Hälfte der Bücher französisch, was uns lediglich einen Einblick in die Ego-Zentriertheit einer Nation verschafft. Wenn diese Auswahl schon nicht repräsentativ ist (man findet zum Beispiel kaum was aus Reich-Ranickis kürzlich zusammengestelltem Kanon, auch keinen Haruki Murakami, Yasunari Kawabata ...), dann ganz gewiss auch nicht die faulen Nachlässigkeiten Beigbeders, der es doch viel besser könnte. Ständig wundert er sich darüber, dass keines seiner eigenen Bücher auftaucht - kein "running gag", sondern nur alberne Zeilenschinderei ist das. Gelegentlich lassen seine Sprachspielereien immerhin erkennen, dass das Buch doch irgendwie von ihm sein muss. Im Grunde scheint er sich ja schon mit dem Titel selbst auf die Schippe zu nehmen.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mimatete am 13. August 2009
Format: Taschenbuch
Eine BuchHITliste. 50 Bücher, die die Menschen bewegt haben - in Frankreich. Es sind aber keineswegs französische Bücher. Es ist die Weltliteratur. Die Meisterwerke.

Hemingway hat mal gesagt: "Ein Meisterwerk ist ein Buch, über das alle Welt spricht, das aber niemand liest".

Ist es ein Buch für Lesefaule? Vielleicht. Der Autor versucht dem Leser auf nur drei Seiten pro Titel humorvoll und mit Charme die manchmal unübersichtlichen Inhalte näher zu bringen.

Nach dieser Lektüre werden wir auch über Werke sprechen können, die wir nie gelesen haben.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Ähnliche Artikel finden