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Letzte Haut
 
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Letzte Haut [Gebundene Ausgabe]

Volker H. Altwasser
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„...ein Buch, das unter die Haut geht.“ --Gerd Richardt, Ostseezeitung, 8. März 2009

„Kann man einen Roman aus der Sicht der SS-Täter schreiben, auch wenn er auf historischen Tatsachen (...)beruht? Volker Harry Altwasser zeigt: Man kann. Und man kann dabei sogar einen Roman schreiben, der unter die Haut geht und lange Zeit keine Ruhe lässt.“ --Andreas Hauser, Echo Tirol, 8. Juni 2009

"Eine tiefschürfende, packende und erschreckende Geschichte – absolut lesenswert.“ --Björn Kerrn , Südkurioer, 11. August 2009

"...der rühmenswerte Versuch, die Geschichte nicht mit denen verstummen zu lassen, die sie erlebt haben. (...) Dass Altwasser sich die Freiheit der Generation nimmt, diese Geschichte nicht aus Sicht von Tätern oder Opfern zu erzählen, sondern aus der eines typischen Opportunisten, dass er einem Gesichtslosen ein Gesicht gibt, darin liegt sein immenser Mut als Physiognom. So viel moralische Differenzierung müsste die Bundesrepublik in ihrem sechzigsten Jahr schon aushalten können." --Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 23./24. Mai 2009

"Es ist ein mutiger, gut lesbarer, aber durch und durch verstörender historischer Roman, der auf detaillierten Recherchen basiert. Kaum eine literarische Darstellung führt den Leser so dicht an das fassbare Grauen des Nationalsozialismus heran. Ein Roman, der zu vielen Diskussionen Anlass geben wird und der polarisiert. Was kann man mehr von einem Buch erwarten?" --Thomas Neumann, literaturkritik.de, September 2009

„Im sorgfältig recherchierten Material, das Motivation und Funktionsweise eines autoritär-kriminellen Machtapparats bis in die höchsten Spitzen freilegt, liegt die hauptsächliche Attraktivität dieses Romans.“ --Gregor Ziolkowski, Literatur Live,m 14. August 2009

„Der Verdienst des Romans besteht (...) in der eindrücklichen Darstellung einer außergewöhnlichen Täterbiografie, die Ambivalenzen zulässt (...).“ --Hans-Joachim Hahn, Einsicht 02 – Bulletin des Fritz Bauer Instituts, Herbst 2009

Clemens Meyer, Frankfurter Allgemeine Zeitung.NET, 13. März 2009

„Volker Harry (Altwasser) hat da wirklich etwas zu erzählen, keine nette Plauderei, sprachmächtiges Wühlen im Schmutz, so was brauchen wir (...) das Buch hat Kraft und Psyche gekostet, das spürt man in jeder Zeile. Chapeau.“

Rezension

„Hier wird keine Zwiebel geschält, sondern gleich ein Mensch geflenst: Die Erinnerung ist eben ein schmerzhafter Prozess.“

Rezension

„Die Identifikation macht die Stärke seines Erzählens aus. "Und auf diese eigene Weise, emotional nahe an einer problematischen Hauptfigur, auf Altwassers Weise, muss darüber geschrieben, muss das Schreckliche bearbeitet werden, und zwar „immer wieder und auf immer neue Weise“!"

Werbetext

„Der Roman des 39-jährigen Volker Altwasser (...) ist harter Stoff. Trotz Fragwürdigkeiten – was ist Geschichte? darf man der Selbstdarstellung Morgens trauen? – rüttelt er auf, schlägt regelrecht zu, indem er etwa (un-) menschliche Gier zeigt.“

Paul Pietraß, mdr Thüringen Journal, 17. März 2009

„Der Roman (...) wirft einen Blick auf diese Zeit. Er versteht sich nicht als Dokument – und wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet.“

Andreas Hauser, Echo Tirol, 8. Juni 2009

„Kann man einen Roman aus der Sicht der SS-Täter schreiben, auch wenn er auf historischen Tatsachen (...)beruht? Volker Harry Altwasser zeigt: Man kann. Und man kann dabei sogar einen Roman schreiben, der unter die Haut geht und lange Zeit keine Ruhe lässt.“

Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 23./24. Mai 2009

"...der rühmenswerte Versuch, die Geschichte nicht mit denen verstummen zu lassen, die sie erlebt haben. (...) Dass Altwasser sich die Freiheit der Generation nimmt, diese Geschichte nicht aus Sicht von Tätern oder Opfern zu erzählen, sondern aus der eines typischen Opportunisten, dass er einem Gesichtslosen ein Gesicht gibt, darin liegt sein immenser Mut als Physiognom. So viel moralische Differenzierung müsste die Bundesrepublik in ihrem sechzigsten Jahr schon aushalten können."

Roland Koch, WDR3, Gutenbergs Welt, 10. Mai 2009

„Die Identifikation macht die Stärke seines Erzählens aus. Und auf diese eigene Weise, emotional nahe an einer problematischen Hauptfigur, auf Altwassers Weis, muss darüber geschrieben, muss das Schreckliche bearbeitet werden, und zwar „immer wieder und auf immer neue Weise“!

Kurzbeschreibung

18 Monate untersucht der SS-Ermittlungsrichter und Polizeibeamte Dr. Schmelz 1943/44 die Verhältnisse im KZ Buchenwald. Ausgerüstet mit einem personen gebundenen Geleitbrief hat er freie Einsicht in alle Bereiche des Lagers. Noch im Winter 1944 wird der Kommandant des Konzentrationslagers, Karl Koch, in einem Geheimprozess wegen Wehrkraftzersetzung, Unterschlagung und Mord zum Tode verurteilt. Schmelz überführt mit Koch einen Mann, der sich mit Himmler duzt. Dies gelingt dem Juristen mit dem besten Diplom seines Jahrgangs, weil er nach hartem Ringen mit sich selbst zum Mörder an zwei sowjetischen Kriegsgefangenen wird: Er beweist mit dem »Prinzip der Ausschließlichkeit« persönlich motivierte Morde - mit Mord.
Mit diesem atemberaubenden und erschütternden historischen Roman, wird der Staffelstab des Erzählens über die Verbrechen des Nationalsozialismus an die Enkelgeneration übergeben.

Über den Autor

Volker H. Altwasser, 1969 in Greifswald geboren, absolvierte die Realschule und anschließend eine Lehre zum Elektronikfacharbeiter. Er war u. a. tätig als Heizer in der Reichsbahndirektion, Matrose in der NVA, Gefreiter auf der Fregatte "Bremen", Montagearbeiter für die Telekom. 1998 - 2002 studierte er am Deutschen Literaturinstitut der Uni Leipzig. Er veröffentlichte mehrere Bücher. Altwasser lebt heute in Rostock. 2011 wurde er mit dem "Italo Svevo Preis" geehrt.
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