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Letzte Ausfahrt Brooklyn
 
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Letzte Ausfahrt Brooklyn

Stephen Lang , Burt Young , Uli Edel    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Stephen Lang, Burt Young, Jennifer Jason Leigh
  • Regisseur(e): Uli Edel
  • Komponist: Mark Knopfler
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Highlight
  • Erscheinungstermin: 24. März 2005
  • Produktionsjahr: 1989
  • Spieldauer: 102 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0006ZXNWQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 22.499 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

New York, 1952. Auf den Straßen des Arbeiterviertels Brooklyn gärt es: die örtliche Fabrik wird bestreikt, den Arbeitern wird das Geld knapp. Streikposten Big Joe zwingt den Freund seiner schwangeren Tochter zur Heirat. Die Gelegenheits-Prostituierte Tralala nimmt GIs aus und endet nach einer Massenvergewaltigung in einem Hinterhof. Gewerkschafts-Obmann Harry lebt auf Kosten der Streikkasse seine Homosexualität aus, bis er gefeuert wird. Nach einer Straßenschlacht mit Streikbrechern und Polizisten gibt die Fabrikleitung schließlich den Gewerkschaftsforderungen nach und in Brooklyn kehrt vorerst wieder Ruhe ein.

Produktbeschreibungen

New York,1952:
Im Stadtteil Brooklyn herrscht wegen des Streiks der absolute Ausnahmezustand. Inmitten dieser düsteren Atmosphäre zwingt Streikposten Big Joe den Freund seiner schwangeren Tochter zur Hochzeit, der verheiratete Gewerkschafter Harry entdeckt seine Homosexualität und die Hure Tralala lockt Soldaten in einen Hinterhof, wo sie ihr Bruder niederschlägt

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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eindringliche Romanverfilmung 21. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Eindringliche und ergreifende Verfilmung des Romans von Hubert Selby. Die oben zu lesenden Rezensionen geben den Inhalt hinreichend wieder. Es ist einer der ergreifensten Filme, die ich bisher gesehen habe und ich freue mich schon auf die DVD. Für den anspruchsvollen Cineasten sicherlich sehr zu empfehlen, wenn auch die Massenvergewaltigungszene unter die Haut geht. Das vergißt man nicht mehr! Aber auch sonst sind mir die Bilder des Films auch heute noch sehr präsent, obwohl etliche Jahre vergangen sind, seit ich den Film gesehen habe.
Für mich keine Frage: Einer der ganzen großen Filme, daher 5 Sterne. Dabei beziehe ich mich nur auf den Film, nicht auf Ausstattung, Extras und Qualität der DVD, die ich nicht kenne. Noch nicht!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tralala ohne Ende 30. September 2008
Von zopmar
Von der ersten Szene an jagt uns Regisseur Uli Edel durch das Proll-Milieu der Hafenarbeiter im New York der frühen 50er Jahre und lässt keine Atempause zu. Er zeigt eine Welt von halbstarken Taugenichtsen, Huren, koksenden Tunten und geilen Soldaten. Die Ausdrucksweise nicht immer druckreif, strotzt fast jede Szene vor brutaler Gewalt oder erniedrigender Demütigung auch manchmal seltsamer Situationskomik. In dieser aufgeheizten Atmosphäre kommt es auch noch zum Streik, schließlich sogar zu einer Massenvergewaltigung.
In diesem menschlichen Dschungel gibt es zwei Brennpunkte der Menschlichkeit in den Personen der Hure Tralala ' hervorragend dargestellt von Jennifer Jason Leigh - und einem etwas jüngeren Motorradfreak. Sie begreift ihr Leben als Tanz auf dem Vulkan, versucht auszubrechen und als das scheitert, steuert sie auf den Abgrund zu. Anders als in der Romanvorlage erwacht Tralala in den Armen des Jungen. Und das Ende wird noch durch die wunderbare Musik von Mark Knopfler mit Zucker bestreut.
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16 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von silbertanne4 HALL OF FAME REZENSENT
... ist der Film langweilig. Obwohl offiziell damals vielbesprochen, sehe ich in dem Streifen eher einen Boulevard-Stil, der lediglich mit negativen Schlagzeilen überhaupt Aufmerksamkeit erzeugen kann.
- 1980 hatte Ulrich Edel mit "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" die Stadt West-Berlin mit Crime/Sex/Kinderprostitution ausgeschlachtet. Kinogänger/Journalisten aus der BRD (die meist noch nie Berlin besucht hatten), überschütteten ihn dafür mit Lob für die "realitätsnahe" Sozialstudie aus der geteilten Stadt.
- Diemal war New York City dran. Nachdem Edel viele Bücher gelesen hatte, fand er in Hubert Shelly s "Last Exit to Brooklyn" endlich ähnliche Klischees für einen neuen Film. Doch diesmal gelang ihm kein Riesenerfolg! War der Zuschauer bei "Christiane F." (wegen ihrer 14 Jahre) geradezu gezwungen Mitgefühl zu empfinden, so bietet "Letzte Ausfahrt Brooklyn" niemanden, der als Identifikationsperson im weiteren Sinn herhalten kann.
Allerdings erlaubt der permanent vorhandene Nihilismus der Psyche hierzulande dem Zuschauer(der noch nie in Amerika war) unwidersprochen Sätze wie "so ist eben das wahre Leben" von sich geben zu können. Dieser Personenkreis verhalf dem Film zumindest zu einem Ruf als "unterbewertetes Meisterwerk". Jemand, der aus N.Y.C. stammte sagte mal dazu "Real Life here was not like this". Die Charaktere sind eindimensional, ohne Gefühl und Passion artifiziell konstruiert. z.B. war das offene Präsentieren von Homosexualität und Travestie (Gorgette) in New Yorker Wohnhäusern der 50-er Jahren ein Ding der Unmöglichkeit, schreibt Victor Bockris in seiner Biographie über Lou Reed. Das Spiel von Jennifer Leigh ( die Gelegenheitsprostituierte Trala) gefällt mir, doch nach der Massenszene (nicht in der Buchvorlage) ist es auch dem hartgesottensten Zuschauer - wie ihrem bis dato jugendlichen Verehrer - unmöglich geworden, in ihr die Freundin von nebenan zu sehen ...
- Mit der "Letzten Ausfahrt Brooklyn" führt Ulrich Edel den Zuschauer wieder oberlehrerhaft an einen schwarzen Abgrund, und läßt ihn ohne einen Hoffnungsstern am Firmament allein stehen. Zuschauer, die die Story glauben, werden ziemlich desillusioniert sein. Mich haben Ulrich Edels Filme aus den Achtzigern nicht sehr beeindruckt, da ich sie nicht für repräsentativ für Berlin und New York sehe. -
- Wer sich wirklich für das Leben früherer Jahrzehnte der USA interessiert: Es eher mal mit Ernst Hemingway und John Steinbeck s Bücher/Verfilmungen versuchen als dieser pseudointellektuelle Boulevardfilm. Wer Kameratechnik und Schnitt des Regisseurs gut findet, bestelle lieber Ulrich Edels Beiträge zu "Twin Peak".
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