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Let's get bombed: Schöne Grüße aus Bagdad
 
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Let's get bombed: Schöne Grüße aus Bagdad [Taschenbuch]

Salam Pax , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ich stelle gerade eine Liste für den Notfall zusammen -- Vorschläge jeder Art sind willkommen. Bisher habe ich: Kerzen; Alkohol (vielleicht Rotwein?); gute Bücher; Knabberzeugs. Damit müsste ich die Bombardierung eigentlich ganz gut überstehen. So lautet der Eintrag, den "Salam Pax" am 7. September um 12.52 Uhr in seinem Web-Log veröffentlicht hat und in dem man nachlesen kann, wie die Stimmung der irakischen Bevölkerung in Bagdad vor, während und unmittelbar nach dem Krieg der USA gegen das Saddam-Regime denn nun tatsächlich gewesen ist. Zwischen bitterem Galgenhumor und stiller Verzweiflung liegt oft nur ein schmaler Grat. Ebenso wie zwischen Leben und Tod.

"Salam Pax" ist das Pseudonym eines 29-jährigen Irakers, der im Frühjahr 2003 während des Angriffskrieges der USA mithilfe des Internets einige Berühmtheit erlangte. Dort nämlich führte er schon seit Herbst 2002 öffentlich Tagebuch. Und weil er das auf Englisch tat, konnte die Welt an seinen Kriegserlebnissen und -gedanken teilhaben. Das tat sie sehr ausgiebig, nachdem der Link auf die Site sich in Bloggerkreisen rasch verbreitet hatte. Nun, nachdem Saddam gestürzt, der Irak befreit und von seinen Befreiern besetzt ist, erscheint diese etwas andere Kriegschronik als Buch und auch in einer deutschen Übersetzung. Und das ist gut so. Denn bekanntlich ist das Internet ein flüchtiges Medium, dieses Zeitdokument aber gehört archiviert. --Hasso Greb

Pressestimmen

"Das Gegengift zur militärischen und journalistischen Berichterstattung über den Irakkrieg. Absolut beeindruckend." BBC News

Kurzbeschreibung

Ein zweistöckiges Haus irgendwo in Bagdad. Ein keines Zimmer, drei Computer, ein Poster des Films Matrix an der Wand, Bücher, westliche Musik, auf dem Boden Chaos. Dazwischen ein junger Mann, der wie besessen in die Tastatur hackt. Wartet. Weiter schreibt. Als die privaten Netze abgeschaltet werden, hetzt er in die wenigen Internetcafes von Bagdad. Schreibt weiter, immer in der Angst, seine Texte könnten in falsche Hände geraten. Seine Texte: E-Mails an seinen Freund Raed, kleine Notizen über die Situation in Bagdad seit September 2002, die im Laufe der folgenden Wochen und Monate zu einer brillanten und bitterbösen Chronik werden.

Über den Autor

Salam Pax, Jahrgang 1974, verbrachte viele Jahre im Ausland, unter anderem in Österreich, wo er Architektur studierte. 1996 kehrte er in den Irak zurück. Er lebte mit seinem Bruder und seinen Eltern in Bagdad und arbeitete während des Irakkrieges unter anderem als Dolmetscher für ausländische Journalisten. Der Guardian publizierte die Kolumne des Bloggers aus Bagdad.
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