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Let Them Eat Cake

Motorpsycho Audio CD
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Motorpsycho

Fotos

Abbildung von Motorpsycho

Biografie

6 songs. 62 minutes. 20 years. 15 studio albums (including this one). 2 live albums. 13 EPs (or something like that). 2 “Tussler” country-n-western albums. Some weird 7”s. An “In the Fishtank” release with Jaga Jazzist. Countless sampler tracks. And God only knows how many concerts.

Highs. Lows. Rock. Pop. Jazz. Noise. Metal. Beer. Bad food. Coffee. Obscure ... Lesen Sie mehr im Motorpsycho-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (2. Dezember 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Stickman Records (Soulfood)
  • ASIN: B00004D3I1
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 115.480 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. The Other Fool 5:40EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  2. Upstairs - Downstairs 5:12EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  3. Big Surprise 3:36EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  4. Walkin' with J. 3:59EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  5. Never Let You Out 2:46EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  6. Whip That Ghost 6:30EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  7. Stained Glass 6:12EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  8. My Best Friend 4:21EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  9. 30/30 7:21EUR 0,99  Kaufen 


Produktbeschreibungen

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Nach zehn Jahren und zehn Alben haben sich Konzertgängers rockige Lieblinge Motorpsycho etwas ausgedacht. Wenn man schon so viel Songwriting-Talent hat, warum nicht einfach mal ein Pop-Album machen, das nicht viel länger als 40 Minuten ist und dessen Songs fast radiotaugliche Länge haben? Damit dürften sie einen Großteil ihrer Fans überraschen, und wenn selbige dann den Tonträger abspielen, wird nicht wenigen die Spucke wegbleiben. Musik zum Abspülen -- hat Sänger und Bassist Bengt selber gesagt, aber man kann auch ganz hervorragend einfach nur Zuhören.

Let Them Eat Cake, in norwegischer Manier einen Becher Kaffee dazu, und schon erhellt sich das Gemüt. Da gibt es Bläser, Streicher, harmonische "Uhhhs" und "Ahhhs", viele Anklänge an den Pop der sechziger und siebziger Jahre und an das British Psychedelic Movement. Im gewohnt schönen Coverartwork, diesmal in Rot und mit vielen Blumen, finden sich Ohrwürmer, die man den ganzen Tag vor sich hin summt, zuckersüße Petit Fours, bei deren Genuss man schnell vergisst, wie monumental Motorpsycho sonst sein können. Die Leckerbissen haben natürlich auch Namen und heißen zum Beispiel "The Other Fool", "Walking With J." oder "Whip That Ghost". Da ist bestimmt der eine oder andere Radiohit dabei. Untypisch und wunderwunderschön! --Andrea K. Heil

Rezension

Gebhardt weiß genau, was er will. Wenn ihm der Kopf danach steht, nimmt er sich sein Banjo und fährt auf ein Folklore-Festival, betrinkt sich über Gebühr und spielt immer noch alle anderen an die Wand. Das ist nicht schwer, denn alle Stücke beginnen auf C und können von dort nur auf zwei andere Akkorde wechseln, G oder D. Ich habe in der Vergangenheit viel zu wenig über den Schlagzeuger von Motorpsycho erfahren ... 'Let Them Eat Cake' ist kurz, für Motorpsycho-Verhältnisse, gerade mal 45 Minuten. Und es ist eines dieser abgeschlossenen Alben, die sich anschicken, an den Pforten der (neuen) Jahrhundertalben des Rock oder - in diesem Fall - Pop anzuklopfen. Im Stile von 'Blissard' oder 'Timothy's Monster' (CD1) schlängelt es sich elegant in Popformaten über lange zugewachsene Pfade, die in die späten 60er zurückführen. Was einem immer wieder auffällt, ist die Tatsache, daß Motorpsycho ihren Retrogedanken nie in Kitsch abdriften lassen, da, wo es andere Bands nicht vermeiden können. Das Streicherensemble in 'The Other Fool' klingt nicht gewollt, sondern gehört da hin. Snahs Niedlichkeit 'Upstairs Downstairs' gemahnt in ihrer 'leichten Schwere' an Nick Drakes Erstling 'Five Leaves Left'. Tatsächlich hat auf 'Let Them Eat Cake' Gebhardt ein von ihm geschriebenes Stück auch erstmals selbst gesungen ('Never Let You Out'), und '30/30' liefert den obligatorischen epischen Abschluß. Entdeckungsgehalt gibt's genug, denn 'Let Them Eat Cake' ergießt tonnenweise Süßigkeit (wohlgemerkt: nicht Schmalz) und läßt den fehlenden Rock trotzdem nicht vermissen. Zudem die Möglichkeit, sich wieder neu von Seelentröstern gefangennehmen zu lassen ... Schön, daß sie nicht 'ins neue Jahrtausend durchstarten'.

Carsten Sandkämper / Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de -- INTRO


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Happy Hippi Stuff 18. Februar 2000
Format:Audio CD
Motorpsycho's Snah meinte vor einem Jahr in einem Visions Interview, er höre nur "Happy Hippi Stuff". Das kann man beim Hören des neuen Werks der Trondheimer sehr gut nachvollziehen, deren Arbeitsmotto ist, "open-minded" zu bleiben und ihren Stil immer weiterzuentwickeln. Stagnation und Ausverkauf sind Begriffe, die man auf Motorpsycho nicht anwenden kann. Was sie uns mit "Let Them Eat Cake" präsentieren ist Schöngeist, der aber nie in Kitsch abdriftet. Meistens eher heißer Tee als Adrenalin, aber dennoch nicht verschlafen, oder gar gelangweilt. Bent, Snah und Gebhardt haben Motorpsycho neue Kleider verpaßt: Steicher und Bläser. Dafür bleibt die Gitarrenwand gänzlich aus, wird aber keinesfalls schmerzlich vermisst. Am Ende bleibt, wie bei jedem neuen Motorpsycho Album, die Frage: Wie können die das noch toppen, und was kommt als nächstes ? Die beste Band der Welt kommt aus Trondheim !
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Hommage an bessere Zeiten 17. Oktober 2002
Format:Audio CD
Das ist doch nicht mehr zeitgemäße Musik, oder? Warum ist diese Platte dann sooo gut? Schwierige Frage. Auf jeden Fall ist Kreativität das Schlüsselwort, und davon gibts hier nicht zu knapp. Dieser sagenhafte Einfallsreichtum bezieht sich auf die Instrumentenvielfalt, auf die abwechslungsreichen Melodien, auf die komplexen und durchdachten Songstrukturen (v.a. bei "Whip that ghost") und nicht zuletzt auf die teilweise doch ziemlich schrägen Klangwelten. Bei all den lahmen Popschrottproduktionen heutzutage schwälgt man gerne in Erinnerungen an bessere Zeiten, und dazu dient "Let them eat cake" der genialen Norweger in wunderbarer Weise. Dieses Album ist wirklich ein Hit, jeder sollte es besitzen und wer auf den Geschmack kommt, der sollte sich weiter mit dieser Band beschäftigen (ich empfehle v.a. der Album "Phanerothyme"). Also viel Spaß damit!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tuten und Blasen 13. März 2000
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Motorpsycho sind für den Fan wie ein guter Freund. Mit einer ungebrochenen Zuverlassigleit bringen die Norweger jedes Jahr gleich mehrere EP's und eine Studio-LP auf den Markt. Bemerkenswert wird das aber erst dadurch, daß alle Veröffentlichungen einen so hohne Qualitätsstandart haben, daß man sich fragt, wo die drei so viele Ideen hernehmen. Auf der neuen Platte gilt dasselbe : Es ist wieder mal eine typische motorpsycho-Platte, aber wieder mal ganz anders als die bisherigen Veröffentlichungen. Bläser und Streicher spielen sich in der Vordergrund, Noise-Ausbrüche gibt es nicht mehr und nach zweimaligem Hören summt man jedes einzelne Stück mit. Motorpsycho klingen nicht retro sondern bedienen sich der Instrumentierung, die man so gerne mit den 70er Jahren verbindet und fügen das mit ihren typischen Melodien zu einem undefinierbaren Ganzen zusammen. Neun Songs sind leider ein paar zuwenige, aber Platzfüller haben die Norweger nicht nötig, dann kommt in ein paar Monaten eben eine neue EP.
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4.0 von 5 Sternen Stetiger Wandel 5. August 2002
Format:Audio CD
MOtorpsycho gelingt der stetige Wandel. Zwischen lärmendem Hardcore und eingängigen Popsongs bewegen sie sich hin und her, und mit jeder neuen CD wird eine neue Spannung aufgebaut: Was erwartet mich nun? "Let them eat cake" steht ohne Frage am poppigen Ende des Motorpsycho-Horizonts. Die CD ist eingängig und sanft wie keine andere von dieser Band. Einziger Abstrich: Der LoFi-Sound klingt etwas zu bemüht. Eine etwas aufwändigere Produktion wäre in meinen Augen wünschenswerter gewesen.
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