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Kundenrezensionen

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am 19. März 2011
Manchmal frag ich mich was hierzulande eigentlich abgeht. Die Schnullivampire von Twilight kommen mit ihren rumgeschmachte in die Kinos und ein Film wie Let me in (Starte im Oktober 2010 in den USA) schafft nicht mal den Sprung über den großen Teich. Dabei ist Let Me In ein mehr als nur gelungenes Remake eines ohnehin schon großartigen Films (So Finster Die Nacht). Hiermit kommen wir jedoch in den genuß die mehr als talentierte Newcomerin Cloe Grace Moretz bei ihren Blutsaugeraktivitäten zu beobachten. Moretz die jeder der was für gute Filme übrig hat spätestens bei Kick Ass kennen und schätzen gelernt hat, liefert hier eine grandiose Leistung ab die mich nur mit dem Kopfschütteln lässt, wenn ich daran denke das es bis jetzt noch nicht mal eine Direct2DVD elease in dDeutschland gab.

Die Unterschiede zum Original sind manchmal gut an einigen Stellen aber etwas unschön. Z.B. Die Szene (Achtung Spoiler) in der im Original die Frau gebissen wird und dann später von ihren Katzen angegriffen wird. Hier wird sie nur gebissen und das auch unter leicht geänderten Bedingungen. Eine Sache die mir gefiel war das hier der Vater des Jungen (Owen) keine eigenen Szenen (außer das Telefonat) bekam. Er ist für die Handlung mehr als unwichtig.

In den Deleted Scenes wird dann auch entlich mal gezeigt wie Abby zum Vampir wurde.

Fazit: Ein fantastischer Film und ein muss für jeden Filmfan. Zwar gibt keine wirklich gruselige Szene aber die Erzählweise des Films ist einfach wundervoll und die Schauspieler sind überzeugend.

Wenn er also auch mal auf deutsch rauskommt werde ich ihn mir auf alle Fälle kaufen!
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am 8. April 2014
Ganz egal ob "So Finster Die Nacht" oder "Let Me In" ich finde beide Filme sehr gelungen. Das Tomas Alfredson wie auch Matt Reeves, das Buch von John Ajvide Lindqvist lieben kommt klar und deutlich beim Zuschauer an. Ich denke das dies der Schlüssel für zwei so hervorragende Filme gewesen ist. Ich finde es wenig interessant diese beiden Filme zu vergleichen. Dennoch sei erwähnt das "Let Me In" sich nicht nur eines größeren Budgets sondern auch einer fast perfekten filmischen Vorlage bedienen konnte.

Das Matt Reeves so dicht am Film von Tomas Alfredson geblieben ist, lege ich nicht als Schwäche sondern Stärke aus. "Let Me In" spielt in Amerika, ist etwas prüder, einen wenig politischer und wirkt auf mich etwas moderner.

Was beide Filme dem Buch verdanken ist die richtig gute Geschichte. Eigentlich geht es nur am Rande um Vampire, wobei die Atmosphäre natürlich eine große Rolle spielt. Es geht viel mehr um Pubertät, Mobbing, Außenseiter und natürlich um Freundschaft. Der Film ist nicht nur Brutal sondern hat auch sehr schöne und leise Momente.

Für mich sind nicht nur Kodi Smit-McPhee und Chloe Grace Moretz mehr als sehenswert. Auch die Nebenrollen, die Kamera, die Bildqualität, die Geschichte selbst, der Soundtrack, die Atmosphäre etc. machen diesen Film zu einem der besten Horrorfilme überhaupt.
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am 1. Januar 2015
Für mich einer der besten Filme der jemals gedreht wurde, eigentlich bin ich kein Vampir-Fan aber dieser Film überzeugt sogar mich. Die beiden Hauptdarsteller "Kodi Smit-McPhee" und "Chloe Grace Moretz" faszinieren in ihren Rollen und fesseln den Zuschauer in die Story. Selten schafft es ein Film so viel Gefühl zu vermitteln als dieser. Wenn man das Alter der Schauspieler bedenkt, ist die hinreißende Darstellung eines Oskars würdig. Der Film regt zum nachdenken an, weil er einzigartig ist.
Ich denke wir werden noch Großes von Chloe Grace Moretz sehen, für mich jetzt schon die beste Schauspielerin, weil Sie nicht nur in diesem Film überragt.
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eins vorweg: ich liebe das original "let the right one in" und als ich gehört habe das es ein amerikanisches remake geben wird konnte ich nur müde lächeln. "niemals wird dieser an das original heranreichen" dachte ich während meine finger sanft über das cover der blu ray strichen.

jetzt habe ich mir das remake mal rein interessehalber angesehen und muss sagen er gefällt mir sogar noch etwas besser als das original. im remake sind einige sachen etwas gestrafft worden (der vater des jungen tritt nicht wirklich in erscheinung, die kleine nebengeschichte mit den alkoholikern wurde nahezu komplett gestrichen), dafür wird mehr auf den polizeibeamten eingegangen der den vampir verfolgt - nebenbei erwähnt ein sehr guter schauspieler. genauso übrigens wie die beiden kinderschauspieler, sie machen einen fantastischen job! ich kannte den jungen schon aus "the road", auch da hat er schon hervorragend gemimt. die leichten umbauten in der story gefallen mir sehr gut und die kleine priese gesellschafts- bzw. religionskritik die der regisseur reeves in sein remake hat einfließen lassen geben dem film zusätzlich noch eine leicht apokalyptische note - sehr schön. das remake ist zudem noch etwas brutaler an gewissen stellen und die spezialeffekte sind besser. der soundtrack ist übrigens auch sehr gut und unterstreicht perfekt den 80er jahre charme des films.

ich denke die meisten die das original mögen werden das remake auch mögen. ich finde ihn sogar fast noch einen tick besser - er ist finsterer, hat einen besseren soundtrack und ebenfalls sehr sehr schöne bilder. wobei man sagen muss das dieser film hier ohne das original wohl nicht so gut geworden wäre denn er konnte sich dort ja massig bedienen (ca. 30% der szenen sind im prinzip 1 zu 1 nachgestellt).

fazit: schönster vampirfilm den ich kenne. am besten man schaut sich beide versionen an, sie sind beide sehr gut, jeder auf seine art.
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am 4. Juni 2012
... so habe ich Matt Reeves Neuverfilmung von -So finster die Nacht- nach John Ajvide Lindqvists gleichnamigem Roman empfunden. Schon die Erstverfilmung 2008 hat mir gefallen, gab es hier und da auch leichte Änderungen zum Roman. Was Reeves, in Zusammenarbeit mit Lindqvist, hier jedoch ins Drehbuch geschrieben hat, das bringt den Kern des Romans, den ich persönlich für eines der besten Horrorwerke der letzten Jahre halte, Zuschauergerecht vor die Kamera. Reeves hat sich den Roten Faden aus Lindqvists Roman geschnappt und ihn umgesetzt, in andere Blickwinkel geschoben und mit perfekter Horror-Filmmusik unterlegt. Herausgekommen ist, jedenfalls meiner Meinung nach, ein sehr guter Horrorfilm, der einen Ehrenplatz im DVD Regal verdient hat.

Der zwölfjährige Owen(Kodi Smit-McPhee) lebt in Los Alamos, New Mexiko. Wir schreiben das Jahr 1983. Seine Eltern leben getrennt und Owen, der bei seiner Mutter wohnt, ist ein Einzelgänger. Er ist schüchtern und hat keine Freunde. In der Schule wird er von anderen gehänselt und findet sich immer wieder als Zielscheibe des Spotts und der Verachtung der Klassenrowdys.
Owen nimmt interessiert zur Kenntnis, dass in Los Alamos ein Mörder umgeht. Eine völlig ausgeblutete Leiche wird gefunden. Kurze Zeit später wird ein Mann vermisst. Die polizeilichen Ermittlungen laufen auf Hochtouren...ohne Erfolg.

Eines Abends lernt Owen Abby(Chloe Moretz) kennen. Ein kleines Mädchen, das irgendwie anders ist. Abby läuft im Winter nur mit einem Shirt bekleidet durch die Gegend. Owen sieht sie nur im Dunkeln. Mit Hilfe eines Zauberwürfels freundet er sich mit ihr an. Abby scheint klein und zerbrechlich aber doch so alt und wissend zu sein. Owen macht sich Gedanken, aber er wirft sie alle über Bord, denn endlich hat er einen Freund. Abby lebt direkt in der Wohnung neben Owen. Sie ist nicht allein. Ihr Vater(Richard Jenkins) ist bei ihr; jedenfalls glaubt Owen, dass es Abbys Vater ist. Während die Mordserie weitergeht verschwindet Abbys Vater plötzlich. Owen merkt, dass er sich verändert. Abbys Gesellschaft sorgt dafür, dass er nicht mehr der Duckmäuser ist. Er begehrt gegen seine Unterdrücker auf. So scheint sich Owens Leben ins Positive zu ändern. Bis er merkt, dass er sich in Abby verliebt hat. Das ist einerseits nicht schlimm, aber... Abby ist kein Mensch... und Owen ist das völlig egal. Er will mit ihr zusammen sein, um jeden Preis...

"Ich bin viel stärker als Du glaubst", sagt Abby zu Owen. Das ist zum Beispiel einer der zentralen Punkte in Lindqvists Roman. Nie wurde das besser umgesetzt als in Reeves Verfilmung. Egal, ob er den Handlungsort von Stockholm nach Los Alamos verlegt hat, oder ob er(wie übrigens auch in der ersten Verfilmung; aus welchem Grund auch immer) aus dem dicken Oskar im Roman einen dünnen Owen im Film gemacht hat. Bei Reeves -Let me in- stimmt einfach alles. Das gilt auch für die Besetzungsliste. Der von mir hochgeschätzte Richard Jenkins spielt den Hakan aus dem Roman atemberaubend gut. Die Hauptrollen sind mit Chloe Moretz und Kodi Smit-McPhee ebenfalls brillant besetzt. In einer Nebenrolle als Polizist glänzt Elias Koteas.

Anhand der vorhandenen Kritiken merken sie schon, dass die Meinungen über -Let me in- geteilt sind. Ich, für meinen Teil, kann nur sagen, dass ich Lindqvists Roman geliebt habe. Obwohl ich kein Freund von Coverversionen bin, musste ich bei Matt Reeves Verfilmung feststellen, dass es wirklich Ausnahmen gibt, die die Regel bestätigen. -Let me in- ist, für mich, eine dieser Ausnahmen. Ein hervorragender Film, der sich zwar nicht mit Punkt und Komma an die Romanvorlage hält, aber doch unglaublich überzeugend gemacht ist.
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Remakes sind in den USA mittlerweile ja gang und gäbe. Nun kommt es aber doch nicht so oft vor, dass ein relativ junges Buch in kurzer Zeit gleich zweimal eine Verfilmung erfährt! Beim Vampirroman des schwedischen Autors John Lindqvist, "Lat den rätta komma in", ist dies jedoch der Fall. 2008 erschien der schwedische Streifen "Let the right one in", und als dieser hierzulande nicht einmal erschienen war, war schon die Neuverfilmung "Let me in" beschlossene Sache, welche nun auch hier käuflich zu erwerben ist. Nachdem mich das Original äußerst positiv überraschte, war ich ehrlich gesagt wirklich abgeneigt, dem Remake überhaupt eine Chance zu geben. Irrtum, wie ich eingestehen muss!
1983, New Mexico. Hier lebt der junge Owen. Ein kleiner und schwächlicher Junge, der in der Schule stets gepeinigt und geschlagen wird. Einzige Freundin ist ihm die neu zugezogene Abby, welcher er nachts auf dem Spielplatz vor dem Haus begegnet. Doch Abby scheint ein Geheimnis zu haben, und die Freundschaft der beiden darf eigentlich nicht sein. Mehr verraten möchte ich nicht, denn der Film ist so empfehlenswert, dass man sich den Rest selbst anschauen sollte. Ja, sogar Kenner und Fans des Originals dürfen mehr als nur einen Blick riskieren! In meinen Augen hat Regisseur Matt Reeves es geschafft, einen wirklich sehenswerten Film zu schaffen, der trotz des hervorragenden "Let the right one in" definitiv seine Daseinsberechtigung hat! Das ist mehreren Dingen geschuldet. Zum Einen sind die Darsteller grandios gut, zum anderen hat man, trotz des Hinzufügens einiger Effekte und kleinerer sonstiger Änderungen, die melancholisch-düstere Grundstimmung wieder eingefangen und beibehalten. Die Änderungen tun dem Film wirklich gut, auch wenn ich nicht sagen kann, welche Verfilmung nun näher an der Geschichte des Buches ist. Die Verlagerung des Ganzen in die frühen 80er Jahre bringt soundtrackmässig noch den ein oder anderen Knaller auf den Tisch, wobei auch der orchestrale Hintergrund superb geworden ist, und das Geschehen erstklassig unterstreicht! Die Frage welche der Verfilmungen nun besser ist, wage ich für mich nicht zu beantworten, da beide ihre Vorzüge haben. Etwas runder, und weniger unzugänglich ist klar die US-Version, vorziehen würde ich keine der Fassungen. Vampirfans dürfen also ohne Umschweife zugreifen, man sollte hier aber weder etwas in Richtung Twighlight-Unsinn, noch Vampirsplatter ala "30 Days of Night" erwarten. "Let me in" ist eine gefühlvolle Geschichte um das Erwachsenwerden, die erste Liebe, Freundschaft, und noch einiges mehr.
Die DVD beinhaltet neben Trailern noch ein interessantes Making-Of, einen Audiokommentar mit dem Regisseur sowie unveröffentlichte Szenen und eine kurze Doku über die Effekte im Film.
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am 18. Oktober 2015
Der 12jährige Owen ist ein Außenseiter, klein und schmächtig - das gefundene Fressen für seine ihm körperlich überlegenen Mitschüler. Weder seine psychisch labile Mutter, noch sein durch Abwesenheit glänzender Vater sind ihm eine Hilfe. Nur der gerade zugezogenen Abby lernt er zu vertrauen. Jedoch muss Owen schnell erkennen, dass seine neue Freundin ein dunkles Geheimnis zu verbergen versucht.

"Let me in" ist ein durchaus sehenswertes Remake des skandinavischen Orginals "So finster die Nacht", in dem zwei überdurchschnittlich gute Jungschauspieler (Kodi Smit-McPhee und Chloë Grace Moretz) ihr Können beweisen. Jede Version hat ihre Stärken und Schwächen, aber beide(!) Versionen haben Ihre Daseinsberechtigung. Zu dieser Verfilmung sei erwähnt, dass - ganz amerikanisch - die sexuellen Komponenten weggelassen wurden. Negativ ist mir die eher misslungene CGI aufgefallen, die dem Film kurzfristig die Atmosphäre raubt.

Zu einigen Vor-Rezensenten sei gesagt, dass ich ihre Auffassung teilweise nicht teilen kann. Natürlich ist es jedem selbst überlassen, ob ein Film den Geschmack des einzelnen trifft oder nicht, aber einige scheinen mir dieses Remake nur angeschaut zu haben, ohne ihm eine wirkliche Chance geben zu wollen, sondern um danach nur ordentlich draufhauen zu können. Schließlich habe man ja schon das Original gesehen - schon mehrmals sogar! Auch den Roman habe man gelesen, denn man ist ja cool und total Indie und natürlich sowas von nicht-Mainstream.
Ja, es ist ein amerikanisches Remake, das kurz nach der ersten Verfilmung erschienen ist. Eine gewohnte Vorgehensweise der Amerikaner. Synchronisation mag man dort nicht. Darüber kann man sich aufregen. Man kann's aber auch einfach sein lassen. Es ist nur ein Film (den man sich letztendlich nicht anschauen muss, wenn's einem nicht passt). Entspannt euch...
Und ja, das Remake wurde zu großen Teilen 1:1 vom Original übernommen. Hat der Film somit einen Mehrwert? Nicht unbedingt. Es macht ihn aber auch nicht schlechter. Vorwerfen kann man dem Regisseur diese Vorgehensweise jedenfalls nicht. Wäre ein komplett neuer Film, weit entfernt vom Original und der Romanvorlage entstanden, dann wäre das Geschrei (vermutlich von den selben Leuten) ebenfalls groß gewesen.

"Let me in" ist kein Horrorfilm, sondern eher ein Arthousefilm mit Horrorelementen. Wer etwas im Sinne von "Insidious" oder ähnlichem erwartet, wird enttäuscht sein. Auch die Twilight-Riege wird nur wenig gefallen an diesem Film finden, wenn sie sich nicht aus ihrem eng gesteckten Vampir-Kosmos rausbewegen kann.

Mir hat dieses Remake gut gefallen. Im Grunde ist es die Geschichte zweier Kinder, die versuchen in ihrem jeweils einsamen Leben Halt und Trost beim anderen zu finden, die hier berührt. Die düstere Atmosphäre, der mal zur Abwechslung nicht kreischende Horror, die sehr gute schauspielerische Leistung - All das hat mich überzeugt und mir 4 Sterne entlockt. Beide Versionen sind absolut sehenswert! Wem welche besser gefällt, sollte jeder selbst herausfinden.
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am 16. Februar 2015
Der Film „Let me in“ ist ein Remake des skandinavischen Vampir-Films „So finster die Nacht“. Der drangsalierte 12jähriger Owen ist Scheidungskind und Außenseiter und lernt in seiner tristen Wohnsiedlung ein gleichaltriges mysteriöses Mädchen (Chloe Grace Moretz) kennen und beide freunden sich an. Bald merkt man, daß Abbey kein normales Mädchen ist… und doch profitieren beide bald auf ungewöhnliche Art und Weise voneinander.
Wer den ursprünglichen Film gesehen hat, wird natürlich nach Parallelen suchen, die bei Remakes offensichtlich sind bzw in der Natur der Dinge liegen. Keine Sorge jedoch, es handelt sich nicht um eine 1:1 Kopie mit nur anderen Schauspielern. „Let me in“ gelingt eine frische, etwas glamour- und natürlich amerikanisierte Neuinterpretation des Stoffes mit einer Paraderolle für Chloe Garetz Moretz, die häufig ziemlich coole Youngster-Rollen (Kick Ass 1+2; Third Person) bekommt und diese perfekt inszeniert.
Beide Jugendliche sind auf eigene Art Außenseiter, die erst durch ihr Mißtrauen erst langsam Vertrauen zueinander fassen. Dabei finde ich ihre Dialoge besonders gelungen. Die Besonderheit des relativ leisen, jedoch nicht unspannenden Vampirfilms, ist es jenseits der Twilight-Klischees (nichts gegen Blockbusterfilme !) zu spielen und Wert auf eine soweit als möglich realistische Darstellung zu legen. Das Hauptthema des Films ist aber eigentlich „Freundschaft“, was auf sehr sensible Weise dargestellt wird. Untermalt wird der Film großteils mit einem frischen 80ger Soundtrack, da er auch in diesem Jahrzehnt spielt.
Beide Filme haben mir gut gefallen, wobei ich „Let-me-in“ bevorzuge, da er weniger trocken-nüchtern interpretiert wird und etwas expliziter in der Darstellung ist.

PS: einzig kritisch: die wenigen Animationszenen, sind etwas hölzern-plump, was aber nicht besonders störend ist.
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am 12. August 2012
Let Me In: UK/USA 2010 – Drama/Horror/Mystery. Regie: Matt Reeves. Länge: 112 Min. FSK 16.
In Los Alamos, New Mexico: Der zwölfjährige Owen ist ein einsamer und ausgestoßener Junge, der in der Schule von Kenny und zwei anderen Klassenkameraden schikaniert wird. Zuhause träumt der Junge davon sich an den drei Schultyrannen zu rächen. Er freundet sich mit dem seltsamen Nachbarsmädchen Abby an, welche nur nachts auf dem Spielplatz auftaucht. Abbys Vater entpuppt sich derweil als Serienkiller, der seine Opfer ausblutet, um Abby zu füttern. Das Mädchen ist nämlich eigentlich ein alter Vampir. Abby gibt Owen den Rat, sich Kenny entgegenzustellen. Die Morde wecken indessen auch das Interesse der Polizei. Ein Detective ermittelt in dem Serienkillerfall und kommt der Wohnsiedlung von Abby und Owen immer näher…
Der Film braucht etwas Zeit um seine ganze Atmosphäre aufzubauen. Danach entwickelt sich eine gefühlvolle Geschichte, die auch mit einigen Schockelementen aufwarten kann. Wer jedoch einen actionreichen Vampirfilm vermutet, wird sicherlich enttäuscht, handelt es sich doch eher um die leise Variante á la Die Weisheit der Krokodile.
Ein wirklich eindrucksvolles Schauspiel bietet mal wieder die junge Chloe Grace Moretz, die trotz ihrer jungen Jahre schon eine beeindruckende Filmographie aufweisen kann. Neben ihrer Rolle als Hit-Girl in Kick-Ass konnte man sie auch in den Filmen Hugo Cabret, 500 Days of Summer und zuletzt Dark Shadows sehen. In weiteren Rollen sind Richard Jenkins ( Ein Sommer in New York, Burn After Reading, Operation: Kingdom, The Broken) und Elias Koteas (Shooter, Der seltsame Fall des Benjamin Button, Shutter Island) zu sehen.
D: Kodi Smit-McPhee, Chloe Grace Moretz, Richard Jenkins, Cara Buono, Elias Koteas, Sasha Barrese, Dylan Kenin, Chris Browning, Ritchie Coster, Dylan Minnette, Jimmy ‚Jax‘ Pinchak, Nicolai Dorian, Rebekah Wiggins, Seth Adkins, Ashton Moio
Sp: Deutsch, Englisch
UT: Deutsch, Englisch
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am 15. März 2015
Der Film ist gut. Größtenteils ist das nicht sein Verdienst, wie mir erst jetzt klar wurde, sondern allein der genialen Buchvorlage und dem schwedischen Film zu verdanken. Obwohl ich Chloe Grace Moretz in der Hauptrolle toll fand und direkt nach dem Film von der Atmosphäre und der Geschichte begeistert war, erscheint er mir, nachdem ich jetzt das Buch gelesen und danach den Originalfilm gesehen habe, wie ein amerikanisierter Abklatsch (dessen Effekte trotz des fünffachen Budgets nicht so gut sind, wie die der Schweden). Dass Teile der Story weggelassen werden, finde ich in Ordnung. Die Sache mit Elis Geschlecht nicht aufzugreifen, ist mir persönlich sogar lieber, da das der einzige Teil des Buchs war, der mir nicht in den Kram passen wollte. Was ich überhaupt nicht gutheißen kann, ist wie hier Ideen, die in "So finster die Nacht" von den Schweden neu eingebracht wurden (z.B dass Eli in Decken in der Badewanne schläft und nicht in Blut) eins zu eins gestohlen werden. Typisch AMEEEEEERRIIKAAAAAAAA. Eigentlich würde ich dafür noch mehr Sterne abziehen, möchte aber jedem empfehlen sich den Film anzusehen, dann das Buch zu lesen und als letztes "So finster die Nacht" zu schauen. Bei mir hat das super funktioniert, da man mit dieser Reihenfolge erst auf Hollywoodweise an die Geschichte herangeführt wird, anschließend die tieferen Einblicke erhält und ganz zum Schluss den schwedischen Film für seine Detailliebe zu schätzen weiß und ihn beim ersten mal versteht. Da ich "Let Me in" direkt nach dem Anschauen sehr gemocht habe und meine Kritik sich ja nur auf den Vergleich mit den Originalen bezieht, ziehe ich nur einen Stern ab.
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