Kurzbeschreibung
Ende Oktober 2009 erscheint auf BPitch Controldas neue Album “Let The Love Flow” unter seinem Pseudonym ‘Fuckpony’. Erwarten dürft ihr House mit amerikanischen Einflüssen und Pop Elementen mit reichlich emotionaler Tiefe. Jay Haze, Homme Fatale, Madman, begnadeter Composer, sowie Besitzer und Verwalter unzähliger Labels, Projekte und Pseudonyme, hat es wieder getan. Der Sprung übern eigenen Schatten. Den Schritt, den niemand erwartet hätte… Immer noch recht frisch in der BPITCH Familie, längst jedoch ein alter Hase im Geschäft, präsentiert er nun unter seinem poppigen Alter Ego FUCKPONY einen mächtigen Longplayer, der es auf nicht weniger abgesehen hat, als die Weltherrschaft. Klar, House ist eh King, aber gerade wenn – wie dieser Tage – an jeder Ecke einer lehnt, der von sich behauptet, sein Name sei Jack, lernt das geübte Ohr wieder nuancierter zu unterscheiden und die Spreu vom Weizen zu trennen. Mit dem Erbe von House amerikanischer Prägung kennt sich schließlich kaum jemand so gut aus wie Mr. Haze. Für diesen Knaben konnte es trotz allen Traditionsbewusstseins nie allein darum gehen, Altbekanntes zu reproduzieren. Sein Prinzip war stets – und das zieht sich tatsächlich als roter Faden durch die Mannigfaltigkeit seiner Projekte – die Überschreitung des Gegebenen. Futurism als konzeptuelle Grundlage und Chicago als Grammatik, aber eben immer eine Spur spezieller als das, was derzeit unter diesem Begriff wieder aufgewärmt wird. Und was Jay als FUCKPONY eben auch schon immer auszeichnete, ist die Öffnung hin zu dem, was man gemeinhin und aus der Entfernung als Pop bezeichnen möchte. Pop im besten Sinne allerdings. Pop als Abstraktion einer Zugänglichkeit, die einem zwar sachte über die Wange streicht, dabei jedoch über Stoppeln kratzt. Der leicht versetzte, perfekt nach vorn schiebende Offbeat im Titeltrack „Let The Love Flow“ wäre so ein Fall. Eckiger, kantiger Pop, an dessen rauer Oberfläche man sich ein Streichholz anzünden kann, weil ihm so viel Soul in den Rücken drückt, dass er einem fast vornüber auf die Tanzfläche zu fallen droht. Aber eben nur fast, denn ein reines Dancealbum ist es nicht wirklich geworden, jedenfalls nicht ganz und gar. So heißt das gute Stück im Ganzen dann auch„Let The Love Flow“ und selbst die Einzeltitel fügen sich in diesen Tenor, so dass sich jedes weitere erklärende Supplement erübrigt. Denn, ja, so gefühlvoll und zart, wie einem das hier vorkommen mag, klingt das dann auch tatsächlich und es scheint fast, als habe Jay Haze hier auf BPitch nun auch seine feminine Seite entdeckt. House mit Herz nennt man das…