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Let It Be

Replacements Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (27. Juni 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Rhino (Warner)
  • ASIN: B0014IH1OK
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 32.658 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. I Will Dare (Album Version)
2. Favorite Thing (Album Version)
3. We're Comin' Out (Album Version)
4. Tommy Gets His Tonsils Out (Album Version)
5. Androgynous (Album Version)
6. Black Diamond (Album Version)
7. Unsatisfied (Album Version)
8. Seen Your Video (Album Version)
9. Gary's Got A Boner (Album Version)
10. Sixteen Blue (Album Version)
11. Answering Machine (Album Version)
12. 20th Century Boy (Outtake)
13. Perfectly Lethal (Outtake)
14. Temptation Eyes (Outtake)
15. Answering Machine (Solo Home Demo)
16. Heartbeat - It's A Lovebeat (Outtake - Rough Mix)
17. Sixteen Blue (Outtake - Alternate Vocal)

Produktbeschreibungen

Let It Be

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Kundenrezensionen

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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen teenage angst revisited 9. November 2003
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Wo Kurt Cobain im Posterformat jede Jugendzimmerwand ziert, da erntet der Name Paul Westerberg nur Achselzucken. Scheinbar war einer der größten Songwriter der 80er mit den Replacements seiner Zeit voraus, denn schon fast 10 Jahre vor Nirvana's "Nevermind" definierten die Replacements zusammen mit den ebenfalls aus Minneapolis stammenden Hüsker Dü eine Art "teenage white soul music" aus dem Geist des Punk und den Paradigmen klassischen Songwritertums. "Let It Be" ist aus lauter tollen Alben das beste, weil es die in den Songs dräuende Verzweifelung in trotzige Euphorie verwandelt, in erster Linie ein Verdienst des SÄNGERS Westerberg, dessen Vocals in ihrer fragilen Aggressivität einen blueprint für alle nachfolgenden Kurt Cobains und Conor Obersts (Bright Eyes) darstellen. Der Erfolg ist wie so oft nur den Nachfolgern beschieden gewesen, aber im Rückblick sind es immer die Pioniere, die man wirklich in sein Herz schließt. Die emotionale Kraft dieses Albums sucht nach wie vor vergeblich ihresgleichen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Zeitlos und Genial 13. August 2010
Von Ralphus
Format:Audio CD
Endlich wieder veröffentlicht, meine Kassettenaufnahme aus den 80ern klang schon sehr abenteuerlich...
'Let it be' kommt mal als launig - punkiger Lärm, mal melodisch und nachdenklich daher.
Die Platte hat keine schwächen oder Füllstücke, dennoch ragen für mich die ruhigeren Songs 'Unsatisfied' und 'Answering Machine' hreaus.
Das ganze Album klingt roh und ungeschliffen und aus dem Bauch heraus eingespielt.
Der Vergleich zu dem Jahre später erschienenen Album Nevermind von Nirvana drängt sich automatisch auf, der Megaseller aus Seattle klingt aber gegen 'Let it Be' fast schon poliert und und überproduziert.
Für mich eines der besten Rock - Alben der 80er.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Let It Go 2. September 2011
Von Sascha
Format:Audio CD
Mit den zweieinhalb Alben davor wurde ja noch wenig Wert auf gute Songs gelegt, von Ausnahmen wie "Johnny's Gonna Die" (vom rüpeligen Debut "Sorry Ma, Forgot To Take Out The Trash"), "Go" (von der ansonsten sehr punkigen "Stink"-EP) und "Within Your Reach" (von der sehr loosen "Hootenanny") mal abgesehen; da ging es eher darum, allen Gefühlen freien Lauf zu lassen und unordentlich herumzuexperimentieren. Ein Selbstfindungsprozeß.
Der ist mit diesem Album erstmal halbwegs abgeschlossen. Hier (1984) ist schon alles wesentlich strukturierter, ohne dass ihre Energie nachließ. Der Opener "I Will Dare" ist schon fast positiv gestimmter Pop, "We're Coming Out" beginnt wie ein klassischer Punksong, bis er nach einem chaotischen Mittelteil unvermittelt anfängt, lässig fingerschnippend zu grooven. Mit der von einem moodigen Piano getragenen Ballade "Androgynous" gelingt ihnen gar ihr erster Klassiker. Weitere Highlights sind das wahrlich unzufrieden klingende "Unsatisfied" und "Sixteen Blue", wieder eine eher differenzierte Ballade. Der Abschlußsong "Answering Machine" ist ein ausgesprochen frustrierter Song, der, lediglich von einer expressiven E-Gitarre begleitet, in die hinausgebellte programmatische Textzeile "how do you say 'Goodnight' to an answering machine" mündet.
Die Musik rumpelt ungehobelt, der begabte Sänger (und ebenso begabte Komponist) Paul Westerberg ranzt und raspelt sich mit viel Gefühl (??? Doch, das geht.) durch die Songs, die ganz klar Rock sind, wenn auch dem Punkethos verpflichtet. Es sieht nach vollgesprayten, schmutzigen Backstagebereich aus, riecht nach abgestandenen Bier und übergequollenen Aschenbechern und läßt abwechselnd Wut, Tragik, Lebenslust und Sehnsucht spüren. Die Platte klingt mal nach Aufbruch, mal nach Innehalten. Also irgendwo zwischen Teen und Twen. Und das ist doch die aufregendste Zeit. Deshalb gefällt mir dieses Album auch etwas besser als das ein Jahr später aufgenommene "Tim", das die neu entdeckten Fertigkeiten ausbaute. Danach folgte das mir etwas zu glatte "Pleased To Meet Me", die aber als Konsensplatte der Replacements gilt, wonach sie dann mit "Don't Tell A Soul" enttäuschend knuffig-wattig verpackt wurden. Das letzte, wieder ganz ordentliche Werk "All Shook Down" war im Grunde schon die erste Soloplatte von Paul Westerberg, der für mich sowas wie der Bruce Springsteen der amerikanischen Punkgeneration ist. Obwohl ja Bruce Springsteen eigentlich nichts für mich ist.
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