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Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.08.2001
Folgt man dem Urteil des Rezensenten Hans-Albrecht Koch, so muss man das neue Lessing-Handbuch unbedingt haben, egal, ob man schon viele Jahre als Forscher den Spuren des großen Aufklärers und seiner Werke gefolgt ist oder gerade beginnt, die "Minna" zu studieren. Monika Ficks "Autoren-Handbuch", mit dem Vorteil der Homogenität im Denk- und Schreibstil, bringt Solidität in die Literaturwissenschaft zurück, schreibt Koch, und ist ein "Maßstäbe setzender Idealfall". So behandele die Autorin nicht nur weniger bekannte Arbeiten mit gleicher Sorgfalt und Gründlichkeit wie die großen Werke, sie belebe auch in sich totgelaufene Diskussionen und bringe "in Sackgassen verrannte Interpreten" zur Raison, wie man es "vornehmer und klarer zugleich" gar nicht kann, schreibt Koch. Ein richtiges Standardwerk, so scheint es, und Koch prophezeit, dass hier auf unabsehbare Zeit "alle Lessing-Forschung ihren Ausgang nehmen wird".
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Pressestimmen
Das neue Handbuch zu Lessing ist in vieler Hinsicht ein Maßstäbe setzender Idealfall ... ein Opus maximum, von dem auf längere Zeit alle Lessing-Forschung ihren Ausgang nehmen wird. FAZ Die Verfasserin wird auf glänzende Weise einem doppelten Anspruch gerecht: Ihr Buch ist zum einen "Handbuch" im besten Sinne des Wortes - in jedem Kapitel folgt auf "Quellen und Entstehung" ein klar durchgegliederter Forschungsbericht, der den Diskussionsstand bestimmt und auf die Streitpunkte und ungelösten Probleme hinweist - und zum anderen liefert sie einen Beitrag zur Interpretation, indem sie für jedes Werk eine eigene Analyse vorlegt. Das 18. Jahrhundert Ebenso detailreich wie philologisch präzise werden Person, Werk, Zeit und Wirkungsgeschichte in Einzelartikeln analysiert und interpretiert. Das Handbuch bietet in einer Zeit, in der die Vielzahl der Fragestellungen und Ansätze längst unübersichtlich geworden sind, einen zuverlässigen und für die Zukunft unerläßlichen Begleiter durch die Lessing-Forschung. IASL online Ein Buch für alle, die Lessing besser verstehen wollen - und gründlicher lieben. Die ZEIT ...Gründe genug, sich Lessing zuzuwenden - was mit diesem Handbuch gelingen wird, zumal es das Lessingsche Werk im zweiten Teil sehr übersichtlich darstellt und dort dann auch Minna von Barnhelm u.a. begegnet. lehrerbibliothek.de Gerade in dieser Frage nach der Rezeption Lessings für die Postmoderne behaupten die Darstellungen und Analysen des Lessing-Handbuchs ihre Aktualität und Dichte. Sie beleuchten die Stelle, an der Modelle der Sinnstiftung zusammenprallen mit dem Individuellen, dem Emotionalen und Irrationalen, den unbefriedigten Wünschen und Sehnen. Dabei steht vor allem die Kontextualisierung und Intertextualität der Texte Lessings im Zentrum, ihr "Zusammenhang mit den zeitgenössischen Denkmuster und Sprechweisen". literaturkritik.de Alle Werke Lessings werden mit Forschungsberichten und durchgängig neuen Interpretationen vorgestellt. Zentrale Fragestellungen der Aufklärungsepoche werden vom Werk Lessings her erläutert. Literatur-Report Die Qualität der Metzler´schen Handbuch-Reihe ist gerade daran zu messen, inwieweit es gelingt, aus der Masse an Gedrucktem jene Hauptlinien herauszufiltern, die das Bild repräsentativ zeichnen und auch Nichtspezialisten mit der komplexen Lage rasch vertraut machen. Das ist der Herausgeberin voll gelungen. WALTHARI