21 mal 30 cm groß, 350 Seiten, 1630 g schwer - das etablierte Standardwerk für Typografie und Buchgestaltung.
In diesem Buch findet der ambitionierte Gestalter alles über Lesearten, Systematik der Buchtypografie, Satzarten, Gliederung, Überschriften, Umbruch, Verzeichnisse, Mikrotypografie, Tabellen, Text und Bild, Bild mit Bild, Typografie und Illustration, und, und, und ...
Computergestützte Tybografie bietet dem Gestalter Möglichkeiten von denen der Blei- oder Fotosetzer nur träumen konnte. Trotzdem ist die typografische Gestaltung von Büchern oft schlecht, die von Werbung meist mieserabel. Die Designer drehen an allen Reglern die die grafischen Programme anbieten, ohne ein wirkliches Verständnis von Lesegewohnheiten und leserfreundlicher Gestaltung. Effekte werden um der Effekte willen eingesitzt. Regeln zu brechen kann Gestaltung aufregend und interessant machen. Man sollte die Regeln die man bricht jedoch kennen und sich bewusst sein, weshalb man sie bricht und was das bewirkt.
Wer sämtliche Regeln ignoriert ist nicht kreativ, sondern eben ignorant.
»Lesetypografie« ist das Nachschlagewerk in dem (fast) alle Regeln einer »guten« Typografie übersichtlich aufgelistet sind. Jeder, der professionell mit Schrift arbeitet, sollte dieses Werk in seinem Regal stehen haben.