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Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 05.01.2001
Antje Weber glaubt, dass mit der zunehmenden Tendenz zu Großverlagen Verleger wie der 2000 verstorbene Klaus Piper wohl einer aussterbenden Spezies angehören. Da Piper alle Geistesgrößen von Rang und Namen persönlich gekannt hat und sich an sie in seiner Autobiografie bis in die überraschendsten Details erinnert, lese sich das Buch passagenweise dann auch "wie ein Who`s who der Intellektuellen" des vergangenen halben Jahrhunderts, so die Rezensentin beeindruckt. Allerdings warnt Weber davor, intime Enthüllungen aus dem Privatleben des Verlegers zu erwarten, hier zeige sich der Autor sehr diskret: so werde weder über sein Zerwürfnis mit dem eigenen Sohn, noch über genauere Gründe für den Verkauf des Piper-Verlags 1994 etwas enthüllt.
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Kurzbeschreibung
Nur wenige bedeutende Verleger haben Erinnerungen hinterlassen. Klaus Pipers Buch ist ein Glücksfall. Denn er ist ein wichtiger Zeuge des 20. Jahrhunderts, und dies nicht nur für die Welt der Bücher, die er entscheidend mitgeprägt hat.