Bernd Schönemann: Lernpotentiale der Regionalgeschichte
Der Beitrag befasst sich mit regionalgeschichtlich akzentuiertem historischem Lernen in der Schule. Er ordnet diese Fragestellung in den geschichtsdidaktischen Kontext der Inhaltsauswahl ein, stellt definitorische Überlegungen zum Begriff der Regionalgeschichte an, liefert eine Analyse ihres spezifischen Lernpotentials und erörtert abschließend Perspektiven ihrer künftigen Entwicklung als Unterrichtsthema.
Bernd Mütter: Landesgeschichte im Unterricht und auf Exkursionen
Der Beitrag befasst sich mit dem Verhältnis von Landesgeschichte und historischer Exkursion. Beide sind heute vernachlässigte Randthemen der Hochschuldisziplin Geschichtsdidaktik, anders als in der Unterrichtspraxis. Nach grundsätzlichen Überlegungen werden zwei komparatistische Konzepte vorgestellt mit Beispielen aus dem östlichen Westfalen und dem nördlichen Weser-Ems-Raum. Schließlich werden die Chancen und Perspektiven einer exkursionsgestützten Behandlung von Landesgeschichte im Unterricht erörtert.
Bernward Fahlbusch: Der Stadtgrundriss - eine Schlüsselquelle
Obwohl die "Stadt", vor allem als (spät)mittelalterliche Siedlungsform, in allen Lehrplänen vorgesehen ist, findet die "Schlüsselquelle" zum Phänomen Stadt, der Stadtgrundriss, kaum hinreichende Berücksichtigung im Unterricht. Der (möglichst parzellengenaue) Stadtgrundriss zeigt in seinen Wachstumsphasen nicht nur die räumliche Entwicklung von den Anfängen bis zur Gegenwart, sondern verweist dadurch und durch die geschichtliche Funktionalität einzelner Örtlichkeiten (ggf. einschließlich ihrer baulichen Überreste) auch auf die weiteren Bereiche städtischen Lebens, die der moderne kombinierte Stadtbegriff vorgibt: Herrschaft und Verfassung, Wirtschaft, Einwohnerschaft, Kultur. Trotz der unterrichtlichen Einsatzmöglichkeiten (Stadtexkursion; Stichworte: Handlungsorientiertheit, entdeckendes Lernen, Lebens- und Gegenwartsbezug, fächerverbindendes Lernen, Längsschnitt, Regionalgeschichte) beachtet die didaktische Literatur diese Sonderform der Karte (Grundrissplan, bes. Urkataster) allenfalls als randständige Erwähnung. Am Beispiel Duderstadt (Nds.) werden die Ausführungen konkretisiert.
Imanuel Geiss: Krieg - eine realhistorische Universalie
Der Aufsatz gibt eine Typologie des universalgeschichtlichen Phänomens Krieg. Dieser wird in die wichtigsten Kontexte eingeordnet: Staat, Macht, Imperium. Ein phänomenologischer Überblick stellt den Ersten Weltkrieg und den Heiligen Krieg heraus. Weitere Themen sind Kriegsfolgen, Krieg und Sklaverei und asymmetrische Kriege.
Daniel Eisenmenger: eTwinning - eine Chance für den Geschichtsunterricht
Geschichte ist immer von unterschiedlichen regionalen und/oder nationalen Perspektiven und Interessen geprägt. Speziell für den europäischen Vergleich und den Aspekt der Multiperspektivität bietet eTwinning zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. eTwinning ist eine Internetplattform für europäische Schul- oder Klassenprojekte. Europaweit nehmen mittlerweile fast 82000 Lehrer an eTwinning teil. Neben einer Partnersuchfunktion für neue Projekte bietet der Twinspace einen gesicherten Raum für die Projektarbeit mit Kommunikationsmöglichkeiten wie Chat oder Forum, um historische und politische Themen aus den verschiedenen Perspektiven zu diskutieren. Zudem lassen sich Dateien auszutauschen und Arbeitsergebnisse öffentlich im Internet zu präsentieren.
Der Beitrag befasst sich mit regionalgeschichtlich akzentuiertem historischem Lernen in der Schule. Er ordnet diese Fragestellung in den geschichtsdidaktischen Kontext der Inhaltsauswahl ein, stellt definitorische Überlegungen zum Begriff der Regionalgeschichte an, liefert eine Analyse ihres spezifischen Lernpotentials und erörtert abschließend Perspektiven ihrer künftigen Entwicklung als Unterrichtsthema.
Bernd Mütter: Landesgeschichte im Unterricht und auf Exkursionen
Der Beitrag befasst sich mit dem Verhältnis von Landesgeschichte und historischer Exkursion. Beide sind heute vernachlässigte Randthemen der Hochschuldisziplin Geschichtsdidaktik, anders als in der Unterrichtspraxis. Nach grundsätzlichen Überlegungen werden zwei komparatistische Konzepte vorgestellt mit Beispielen aus dem östlichen Westfalen und dem nördlichen Weser-Ems-Raum. Schließlich werden die Chancen und Perspektiven einer exkursionsgestützten Behandlung von Landesgeschichte im Unterricht erörtert.
Bernward Fahlbusch: Der Stadtgrundriss - eine Schlüsselquelle
Obwohl die "Stadt", vor allem als (spät)mittelalterliche Siedlungsform, in allen Lehrplänen vorgesehen ist, findet die "Schlüsselquelle" zum Phänomen Stadt, der Stadtgrundriss, kaum hinreichende Berücksichtigung im Unterricht. Der (möglichst parzellengenaue) Stadtgrundriss zeigt in seinen Wachstumsphasen nicht nur die räumliche Entwicklung von den Anfängen bis zur Gegenwart, sondern verweist dadurch und durch die geschichtliche Funktionalität einzelner Örtlichkeiten (ggf. einschließlich ihrer baulichen Überreste) auch auf die weiteren Bereiche städtischen Lebens, die der moderne kombinierte Stadtbegriff vorgibt: Herrschaft und Verfassung, Wirtschaft, Einwohnerschaft, Kultur. Trotz der unterrichtlichen Einsatzmöglichkeiten (Stadtexkursion; Stichworte: Handlungsorientiertheit, entdeckendes Lernen, Lebens- und Gegenwartsbezug, fächerverbindendes Lernen, Längsschnitt, Regionalgeschichte) beachtet die didaktische Literatur diese Sonderform der Karte (Grundrissplan, bes. Urkataster) allenfalls als randständige Erwähnung. Am Beispiel Duderstadt (Nds.) werden die Ausführungen konkretisiert.
Imanuel Geiss: Krieg - eine realhistorische Universalie
Der Aufsatz gibt eine Typologie des universalgeschichtlichen Phänomens Krieg. Dieser wird in die wichtigsten Kontexte eingeordnet: Staat, Macht, Imperium. Ein phänomenologischer Überblick stellt den Ersten Weltkrieg und den Heiligen Krieg heraus. Weitere Themen sind Kriegsfolgen, Krieg und Sklaverei und asymmetrische Kriege.
Daniel Eisenmenger: eTwinning - eine Chance für den Geschichtsunterricht
Geschichte ist immer von unterschiedlichen regionalen und/oder nationalen Perspektiven und Interessen geprägt. Speziell für den europäischen Vergleich und den Aspekt der Multiperspektivität bietet eTwinning zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. eTwinning ist eine Internetplattform für europäische Schul- oder Klassenprojekte. Europaweit nehmen mittlerweile fast 82000 Lehrer an eTwinning teil. Neben einer Partnersuchfunktion für neue Projekte bietet der Twinspace einen gesicherten Raum für die Projektarbeit mit Kommunikationsmöglichkeiten wie Chat oder Forum, um historische und politische Themen aus den verschiedenen Perspektiven zu diskutieren. Zudem lassen sich Dateien auszutauschen und Arbeitsergebnisse öffentlich im Internet zu präsentieren.