... eröffnet Heike Papenfuss in ihrem Buch über Schulen, die anders arbeiten. Zunächst erklärt sie auch in Interviews mit Otto Herz und Gerald Hüther, was Lernen überhaupt ist und was unsere Kinder für ihre Zukunft brauchen. Dabei stellt sie nicht in den Vordergrund, was fehlt, sondern zeigt auf, was zusätzlich, oder vielleicht anstelle von Überholtem wichtig ist um die Kinder für ihr Leben vorzubereiten. Auf-bauen statt Unter-richten!
Im Praxisteil beschreibt sie die Arbeitsweisen und Schwerpunkte von 14 Reformschulen aus ganz Deutschland. - Übrigens nicht nur Privatschulen, sondern auch staatliche Schulen, deren Pädagogen es geschafft haben, die Rahmenbedingungen für sich auszuweiten. Pädagogen, Eltern und auch Schüler kommen zu Wort und machen Mut, andere Wege zu denken, zu gestalten und zu gehen.
In meinem Exemplar sind fast auf jeder Seite Textstellen angestrichen, die ich für sehr wertvoll empfinde. Eine Schule als Ort der Begegnung, in der Kinder die Kompetenzen erwerben und erweitern können, die sie brauchen um die Herausforderungen, die auf sie warten zu meistern. - Das wird die Schule der Zukunft sein - so wünsche ich sie mir. Diese Schule ist keine Utopie, Heike Papenfuss zeigt ja schon viele Beispiele auf und sicher gibt es noch viel mehr davon. Jeder von uns kann dazu beitragen, diese Richtung zu gehen, wenn wir immer warten, dass die anderen beginnen, warten wir wohl noch länger. Doch wie lange haben unsere Kinder noch Zeit? - Beginnen wir! Mit dem Lesen dieses Buches! - Schulen, die begeistern und ein Buch, das begeistert.