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Lernen: Gehirnforschung und die Schule des Lebens
 
 
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Lernen: Gehirnforschung und die Schule des Lebens [Taschenbuch]

Manfred Spitzer
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Neueste Ergebnisse der Hirnforschung im Plauderton. Die vergangenen zehn, 15 Jahre haben hier Erstaunliches ergeben: Lernen funktioniert in vieler Hinsicht anders, als bisher angenommen. Der Autor möchte zeigen, dass tief greifende Reformen von Schule und Bildungswesen unausweichlich sind. Wichtig für Eltern, Erzieher, Lehrer und Professoren.

Nicht alles wirkt dann sensationell: Dass ständiges Abprüfen gerade erworbenen Wissens dazu führt, dass unser Hirn nach der Klassenarbeit Gelerntes sofort wieder vergisst, lehrt die Erfahrung. Dass niemand unter Angst und Schrecken nachhaltig lernt, auch. Aber dass sich die altbekannte Beobachtung, nur ein von seiner Sache begeisterter Lehrer erziele Erfolge, biologisch begründen lässt, ist dann doch bemerkenswert.

Achtung: Spitzer geht weit über Schul- und Lernfragen hinaus! Warum sterben wir eigentlich nicht, wenn unsere Fortpflanzungsaufgabe erfüllt ist? Ist das Leben wirklich nur rücksichtsloser Kampf? Oder lassen sich für solidarisches Handeln Gründe in der bio- und psychologischen Konstitution des Menschen finden? Ein Buch, über das man sich unterhalten möchte, wenn man es gelesen hat -- dem Rezensenten geht es jedenfalls so: gut also zum Verschenken an Partner und Freunde.

Kleine Warnung: Zwar schreibt Spitzer durchaus klar, an vielen Stellen sogar witzig. Aber die Schilderungen von Versuchen, mit denen dieses oder jenes in der Wissenschaft nachgewiesen wurde, erfordern einige Konzentration, vor allem bei Lesern, die mit der Welt der Experimente nicht vertraut sind. Zum Glück fasst der Autor die Ergebnisse immer wieder knapp und anschaulich zusammen. Fazit: Am Ende des Jahres mit dem Pisa-Schock ein Buch, das nicht so schnell veralten dürfte. --Michael Winteroll -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Ein Buch, über das man mit dem Autor gern diskutieren möchte. buchinformationen.de Wie lernen wir in der Schule und zu Hause? Wie können und wie sollten wir lernen? Die Antworten auf diese Fragen lesen sich klug und kurzweilig und verschaffen der Förderung der natürlichen Lust am Lernen moderne wissenschaftlich-empirische Weihen. So kommt hier zusammen, was zusammen gehört: gute Pädagogik und gute Wissenschaft - noch dazu allgemein verständlich. www.buchkatalog.de Keine zu wissenschaftliche Arbeit, sondern interessant und aufklärend für jeden von uns. Das K-Magazin Spitzer verführt den/die interessierte/n Leser/in mit Befunden und Anekdoten aus der Psychologie, Medizin und Sprachwissenschaft, bebildert (...) seine Aussagen und fügt ein umfangreiches Literaturverzeichnis an. Das Buch ist anregend und spannend, ja sogar lustig. Wissenplus Spitzer erklärt Arbeitsweise und Potenziale des Gehirns wissenschaftlich genau, aber er bezieht seinen Gegenstand immer wieder auch auf aktuelle Fragestellungen. Deutsches Ärzteblatt Spitzer erklärt (...) in verständlichem Plauderton, wie unser Gehirn strukturiert ist, wie Lernen funktioniert und warum in der Schule für Klassenarbeiten Eingepauktes so schnell wieder vergessen wird. (...) Fazit: Hier kann man wirklich etwas lernen übers Lernen. Märkische Oderzeitung Der Universitätsprofessor schafft es, in wissenschaftliche Details zu gehen und das in einer leicht verständlichen und angenehmen Schreibe. Besonders spannend fand ich auch die zahlreichen interessanten Versuche in der Gehirnforschung, bei denen der Versuchsaufbau, eventuelle Varianten und die Ergebnisse beschrieben werden - häufig durch Skizzen oder Bilder verdeutlicht. selbstmarketing.de Gibt es eine Gebrauchsanleitung für die Lernmaschine in unserem Kopf? In diesem Buch werden Wege aufgezeichnet, lehrreich geschrieben und spannend wie ein Kriminalroman. Ausführlich und verständlich erfahren wir anhand der Gehirnforschung die Zusammenhänge und Abläufe von Anlass und Reaktion. Generation im Dialog Die Erkenntnisse der Hirnforschung legt der Autor so anspruchsvoll und spannend dar, dass man meinen könnte, man lese einen Krimi.  Familie und Co (...) Das sehr anregend geschriebene Werk richtet sich nicht nur an Lehrende und Lernende, sondern an einen breiten Leserkreis. (...) der erfrischende Schreibstil des Autors weckt das Interesse beim Leser. Anthropologischer Anzeiger (...) Spitzers neuestes Fachbuch ist ein spannend geschriebenes Buch, eines über das man diskutieren möchte, ein Buch, das wichtige Fragen aufwirft und Antworten gibt. Ein Buch, das man verschenken möchte, ein Buch, das jeder Lehrer, Erzieher, Psychologe und Elternteil gelesen haben sollte und das in keiner pädagogischen oder psychologischen Ausbildung fehlen sollte! Integrationsjournal (...) Um es zu verstehen, muß man kein Neurobiologe oder Psychologe sein - es reicht ehrliche Neugier auf das, was in unseren Köpfen vor sich geht. (...) Keine Angst - alle Fachbegriffe werden auch für Laien verständlich und nachvollziehbar erklärt. (...) Tattva Viveka Können Sie sich vorstellen, Sie haben Urlaub, liegen am Strand am Meer ... und können das Buch nicht aus der Hand legen, so spannend liest es sich??? Tatsächlich - so erging es mir bei Manfred Spitzers neuem Fachbuch: Lernen. (...) In dem Buch, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Freude bereiten soll (was es tatsächlich auch tut!) werden die allgemeien Prinzipien aus der Hirnforschung für den Alltag abgeleitet, gespickt mit vielen Anekdoten, die die Besonderheiten hinter dem Allgemeinen aufzeigen. (...) Spitzers neuestes Fachbuch ist ein spannend geschriebenes Buch, eines über das man diskutieren möchte, ein Buch, das wichtige Fragen aufwirft - und Antworten gib. Ein Buch, das man verschenken möchte, ein Buch, das jeder Lehrer, Erzieher, Psychologe und Elternteil gelesen haben sollte. AKZENTE Dieses Buch über das Lernen betrifft Schüler, Lehrer und Eltern, aber auch uns alle, weil ständige Fortbildung in unserer komplexen Berufswelt immer wichtiger wird. Es vermittelt neue Erkenntnisse aus der Gehirnforschung und deren Bedeutung für das Lernen. (...) Eckernförder Zeitung Wer mit Lernen und Lehren zu tun hat, sollte sich das Buch des Psychatrieprofessors schenken lassen. (...) der Tagesspiegel (...) Der Leser erhält eine außerordentlich gut verständliche Einführung in die Sichtweise der Neurobiologen, wie Lernen zustande kommt und welchen Bedingungen es aus neurologischer Sicht unterliegt. Spitzers Buch ist voller Antworten - eben auf der Grundlage neurobiologischer Forschungsergebnisse und Erkenntnisse. (...) Welt des Kindes (...) Nicht nur aber besonders für die, die professionell mit Lernen zu tun haben, sind Spitzers Bücher von hohem Informations- und ungewöhnlicherweise auch von Unterhaltungswert. (...) Die Deutsche Schule

Kurzbeschreibung

Lernen findet im Kopf statt. Was der Magen für die Verdauung, die Beine für die Bewegung oder die Augen für das Sehen sind, das ist das Gehirn für das Lernen. Daher sind die Ergebnisse der Gehirnforschung für das Lernen so wichtig wie die Astrophysik für die Raumfahrt. Manfred Spitzer, Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm, Professor für Medizin, Diplompsychologe und promovierter Philosoph hat - angeregt durch seine Erfahrungen im Baden-Württembergischen Bildungsrat und als Experte bei einer Anhörung zur PISA-Studie im Bundesrat - dieses Buch für einen breiten Leserkreis von Menschen geschrieben, die mit Lernen und Lernenden zu tun haben: Eltern, Lehrer, Schüler, Bildungspolitiker und alle, der seine Lernmaschine im Kopf verstehen und einsetzen möchte. Spitzers Buch ist ein Plädoyer gegen Vorurteile: "Schüler sind nicht dumm, Lehrer sind nicht faul und unsere Schulen sind nicht kaputt. Aber irgendetwas stimmt nicht." Träumen wir nicht alle immer noch vom Nürnberger Trichter, der uns Lernen ohne Mühe verheißt, uns alles eintrichtert, was wir hören? Aber was wäre, wenn unser Gehirn tatsächlich alles so aufnehmen würde wie der Nürnberger Trichter, wenn auch aller Unsinn, den wir hören, gelernt würde? Was wäre, wenn wir Fremdsprachen im hohen Alter so leicht lernen würden, wie wir als Kinder die Muttersprache lernen? Und warum ist es gar nicht zu bewerkstelligen, Lernen aus dem Leben zu verbannen? Und wenn Lernen unvermeidliche ist, gibt es dann so etwas wie eine Gebrauchsanleitung zur Lernmaschine in unserem Kopf? Spitzer's Buch kann als Ansatz dazu gelesen werden. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Buchrückseite

Ein Mediziner erklärt, was "Lernen" nach Pisa ist: Manfred Spitzer hat ein menschliches Buch geschrieben … erkennbar von der Sorge um die Lebensqualität der Kinder getrieben … ein methodisch gewagtes, ein anregendes Buch, ein kauziges Buch … Hut ab. Elisabeth von Thadden, DIE ZEIT Am Ende des Jahres mit dem Pisa-Schock ein Buch, das nicht so schnell veralten dürfte … Michael Winteroll, Amazon

Über den Autor

Manfred Spitzer ist Professor für Psychiatrie an der Universität Ulm, wo er die Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik leitet. Er studierte Medizin, Psychologie und Philosophie in Freiburg. Nach den Promotionen in Medizin (1983) und Philosophie (1985) sowie dem Diplom in Psychologie (1984) und einer Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie prägten zwei Gastprofessuren an der Harvard-Universität und ein weiterer Forschungsaufenthalt an der University of Oregon seine wissenschaftliche Arbeit an der Schnittstelle von Neurobiologie, Psychologie und Psychiatrie, bevor er an der Psychiatrischen Universitätsklinik in Heidelberg Oberarzt wurde und 1997 nach Ulm ging. Sein mit über 100 Publikationen umfangreiches wissenschaftliches Werk wurde 1992 mit dem Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Nervenheilkunde und 2002 mit dem Preis der Cogito-Foundation zur Förderung der Zusammenarbeit von Geistes- und Naturwissenschaften ausgezeichnet. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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