als ich mir das Buch bestellte, ging es mir in erster Linie darum dem Verein "Pfotenhilfe Ungarn" damit zu helfen, denn der Erlös aus diesem Buch kommt zu 100 % dem Tierschutz zugute.
Ich hatte ein wenig Angst davor es zu lesen, denn mein Bedarf an grausamen Berichten über Tierschicksale ist durch meinen täglichen Besuch auf diversen Tierschutzseiten im Internet eigentlich überreich gedeckt.
Trotzdem habe ich es gewagt, einen Blick hineinzuwerfen und ich habe es dann natürlich in einem Zug durchgelesen. Die Berichte in dem Buch sind zwar traurig und anrührend, aber die Grausamkeit die sich hinter den einzelnen Schicksalen verbirgt, kann man oft nur ahnen und dennoch ist auch ein Funken Hoffnung dabei. Ich würde mir wünschen, dass dieses Buch nicht nur Tierfreunde bzw. Tierschützer lesen, sondern auch Menschen, die sich bisher weniger Gedanken um diese Problematik machten und die oft nur aus Gedankenlosigkeit zum Züchter gehen, um sich dort einen Hund zu holen, obwohl die Tierheime überquellen. Und auch diejenigen die im Urlaub in osteuropäischen Ländern aus Mitleid mit dem "niedlichen Hündchen" einem Hundevermehrer den kleinen Welpen, den er unter seiner Jacke hervorholt und ihn anpreist, mit den Worten: "Wenn Sie ihn nicht haben wollen, muß er leider sterben"...
diese Leute wünsche ich mir, sollten mit diesem Buch erreicht werden, denn wenn es die Politik nicht schafft diesen Missstand zu beseitigen und den illegalen Welpenhandel zu stoppen, vielleicht ist es dann die mangelnde Nachfrage, die diesen skrupellosen Hundevermehrern das Geschäft verdirbt und das Leid der Tiere würde zumindest ein wenig verringert.
Wie auch immer, ich hoffe dass dieses Buch nicht nur von Menschen gekauft und gelesen wird, die sich ohnehin um den Tierschutz bemühen, sondern auch denen, die wie ich schon sagte, sich bisher einfach nur zu wenig Gedanken darüber gemacht haben.