Er sagt, daß er eigentlich nicht singen kann. Stimmt! Macht nichts!
Er sagt, daß er dazu lieber toll singende (und aussehende) Frauen als Sängerinnen dabei hat, damit er besser rüberkommt. Stimmt auch!
Was macht ihn aber aus, den Leonard Cohen?
Nun, er ist, was man von wenigen behaupten kann, einmalig.
Seine Lyrik, seine Texte ... erst später über die Musik bekannt geworden ... diese knappe, seiner Stimme angepasste Melodik der Lieder ... und immer diese Zurückhaltung! Dieser Mann würde, wäre er ein Fußballspieler, keinesfalls nach einem Tor wie ein Affe übers Feld sausen und an der Eckfahne mit irgendwelchen Körperteilen wackeln ... und sich nie so lächerlich machen. Nun, er hat ja auch einen größeren Wortschatz, als Jung-Nationalspieler gewöhnlich haben ...
Seine, oft auch leicht widersprüchlichen eigenen Aussagen aus Interviews findet man hier in diesem Buch. Den wahren Leonard Cohen, findet man hier sicherlich nur ansatzweise, aber man kommt schon auf den richtigen Weg zu ihm.
Und: die Bücher dieses Verlages sind sowieso immer empfehlenswert!
In meinen eigenen Worten: ein Buch, das mich begleiten wird.
First we take Manhattan ... and then ...