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In der einleitenden Erzählung von Daniel Kehlmann soll der Schriftsteller Leo Richter von einem ominösen Guido Rabenwall ("über zwei Meter groß, um die Siebzig und mit buschig grauem Bart" 13) interviewt werden, weil dieser vertragsgemäß ein Porträt über Richter schreiben soll. Rabenwall erweist sich schnell als unerträglich für Richter, weil er schon nahezu alles über ihn zu wissen scheint bzw. noch in Erfahrung bringen möchte. Versucht Richter anfangs noch, sich der Zudringlichkeit und Omnipräsenz des Menschen zu entziehen, so erweist sich dies bald als unmöglich, Rabenwalls penetrante Fragen sind Fragen, die sich Richter selbst stellt, sind seine Grübeleien und sein Über-Ich, denen er sich letztlich wie auch allen realen Lebensentscheidungen in ein "Traumgewirr" zu entziehen versucht, in dem sich sein Ich auflöst.

Wer in dem nachfolgenden Porträt Kehlmanns von dem Zeit-Journalisten Adam Soboczynski eine realistische Spiegelung dieser interessanten romantischen Erzählung Kehlmanns erwartet hat, sieht sich enttäuscht. Zwar reflektiert Soboszynski einleitend über die fragwürdige Leistung eines Porträtisten, bei der es sich immer um eine "Zurichtung" (45) des Porträtierten handle, aber was dann folgt, ist biedere Journalistenkost und bleibt eher äußerlich: Es geht um die Vorbereitung des Treffens mit Kehlmann, ihr gemeinsames Essen, ferner um dessen Wohnung, Großvater, Eltern, Auftritt auf einer Brecht-Feier in Augsburg...

Da kann man sich mehr an Stocktons subtilen und dramatischen Illustrationen freuen, obwohl ich mich darüber wundere, warum bei Guido Rabenwall der "buschig graue Bart" fehlt. Aber das nur nebenbei. Einige interessante Porträtfotos Kehlmanns von Heji Shin finden sich auch noch in dem hübschen Hardcover-Bändchen.
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am 2. Dezember 2009
Eine Rezension zu einem Buch von Kehlmann schreiben - das kann man als Leie nur mit gemischten Gefühlen angehen. Konsequenterweise also weg lassen von allem, ob die Sprache den Erwartungen entspricht, ob die Handlung nachvollziehbar ist und was weiß ich noch alles.

Ein sehr unterhaltsames kleines Büchlein, bestehend aus Kehlmanns Porträt von Leo Richter sowie einem Porträt über den Autor Kehlmann selbst. Beide bereits 2008 in der "Zeit" erschienen. Ein amüsanter Blick auf den Literaturbetrieb, wie er von Kehlmann immer wieder gestaltet wird.
Die beiden Porträts sind ergänzt mit einigen Abbildungen, die Seitenanzahl damit mehr als übersichtlich. Gelesen kann das Buch in kürzester Zeit werden - ideal, um "zwischen zwei Büchern" etwas anderes zu lesen, für kurze Wartezeiten am Bahnhof oder während eines Fluges ...

Wem "Ruhm" gefallen hat, der sollte auch das Porträt von Leo Richter lesen.
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