Kurzbeschreibung
Ein Leben anfangen in der eigenen Geschichte - das ist der Franzplan. Erfranz auf der Suche nach etwas, das dem Erzählen standhält und sich wehrt gegen die Beliebigkeit. Der Gedanke, daß nach ihm etwas sein wird, ist ein Gewicht, das er nicht tragen kann. Auf seiner Zeit hält keine Farbe. Die einzige Fundstelle: der Tod. Noch auf dem Sterbebett ist Franz von Biographien fasziniert. Zu schwach, um die Bücher noch halten zu können, trennt er die Seiten heraus, liest, zerreißt, verschluckt sie...
Klappentext
Die Zeit ist eine Narbe, die nicht heilen will. Viel zu oft das Gefühl: das, was er da macht, will niemand von ihm. Er tut es einfach, weil es sonst keiner macht. Er kann nicht mehr runter vom Franzstuhl. Es gibt nur noch die Zeit und ihn. Sie werden sich gegenseitig auslöschen. Er ist ein Tal - erstickt am schweren Schnee, der aus den Hügeln kriecht mit Krähenspuren im Gepäck. Nichts als ein Hauch von Zeit ist er - ein schwerer Schritt auf einer Totenwiese.
Über den Autor
Geboren 1957 am Niederrhein. Studierte Komposition in Düsseldorf. Lebt als Komponist, Autor und Journalist in Kranenburg. Sorgte 2000 mit dem Musikmachwerk "Trommelfeuer" für Furore in der Musiklandschaft. Preisträger beim Moerser Literaturwettbewerb 2002.