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31 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 17. Juli 2013
Nach einem halben Jahr Praxiserfahrung mit dem X1 Carbon ist es immer noch meine Kaufempfehlung, wobei das Mitbewerberfeld sehr dicht geworden ist, wie man sehen wird:

KOSTEN und ERGONOMIE
Es wäre ein Mißverständnis, die portablen Thinkpad-Rechner wegen des hohen Preises dem geschäftlichen Einsatz vorzubehalten. Der Anschaffungspreis der Thinkpads (damals noch von IBM) war schon immer hoch, aber nach meiner Erfahrung macht sich die Qualität auch für den Privatanwender zweifach bezahlt:
1. Die hochwertigen Materialien vermitteln jeden Tag aufs neue ein angenehmes Gefühl bei der Handhabung des Gerätes. Lenovo-Tastatur mit Trackpoint und -Touchpad sind m.E. die beste taktile Mensch-Maschine-Schnittstelle, die man z.Zt in die Hände kriegen kann.
2. Die legendäre Robustheit und Langlebigkeit der Thinkpad-Serie reduziert die Gesamtkosten und schont die Umwelt.
Über die ganze Betriebszeit gesehen kann die Anschaffung eines teuren hochwertigen Gerätes sogar besonders ökonomisch sein. Dieses Kalkül ist schon einmal aufgegangen, als ich mir für 2k€ vor sieben Jahren das teuerste 13,3" Notebook der Firma Sony, den VAIO VGN-SZ2XP zulegte. Seinerzeit war die japanische Firma der Anbieter des besten portablen Rechners mit Kohlefasergehäuse. An dem Preis hat sich kaum etwas geändert.

LENOVO oder APPLE oder SAMSUNG?
Wer ein lautloses Notebook mit erstklassiger Tastatur einschließlich Trackpoint, großem Touchpad und einen voll aufklappbaren matten Bildschirm verlangt, für den ist die Auswahlentscheidung extrem einfach. Er ist bereits auf Lenovo-Geräte festgelegt, die die ersten drei Plätze in der Rangliste belegen, nämlich mit
a) X1 Carbon (4,5 Sterne)
b) X230 (4,4 Sterne) Lenovo X230 31,8 cm (12,5 Zoll) Notebook (Intel Core i7 3520M, 2,9GHz, 4GB RAM, 500GB HDD, Intel HD 4000, DVD, Win 7 Pro)
c) X430 (4,4 Sterne) Lenovo T430s 35,6 cm (14 Zoll) Notebook (Intel Core i7 3520M, 2,9GHz, 4GB RAM, 180GB SSD, Intel HD 4000, DVD, Win 7 Pro)
Wer auf den Trackpoint und den voll aufklappbaren Monitor verzichten will, für den käme noch das
d) Macbook Air 4,3 Sterne) Apple MacBook Air MD232D/A 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i5, 1,8GHz, 4GB RAM, 256GB Flashspeicher, Intel HD 4000, Mac OS)infrage
oder das im Stil dem Apple-Rechner nachempfundene
e) Samsung Series 9 Ultrabook (4,3 Sterne) Samsung Serie 9 900X3C-A05 33,8cm (13,3 Zoll) Ultrabook (Intel Core i5-3317U, 1,7 GHz, 4GB RAM, 128GB SSD, Intel HD, Win 8) mineralschwarz
wegen seiner längeren Akkulaufzeit und sehr hellen Bildschirms in die engere Wahl, das aber in der Qualität der Tastatur/Touchpad-Kombination nicht an Lenovo und Apple heranreichen kann. Da Imperfektionen bei Tastatur und Touchpad andauernd stören, eine bescheidene Akkulaufzeit aber nur gelegentlich, kommt das Samsung in diesem sehr dichten Wettbewerb bei mir nur auf den fünften Platz. Wer leicht andere Präferenzen hat, wird die Liste etwas umsortieren, aber kaum andere Geräte in die Auswahl aufnehmen. Wenn die Erweiterbarkeit des Rechners als Bewertungskategorie hinzukäme, nähmen natürlich das Lenovo X230 und X430 sofort die Spitzenposition ein, da hier die Ultrabooks bauartbedingt unterlegen sind.

OBERFLÄCHE: CARBON oder LEICHTMETALL?
- Robustheit
Ein Metallgehäuse ist viel weniger robust als eines aus Kohlefaser. Apple-Nutzer wissen, daß es eine häßliche Scharte bedeutet, wenn sie einmal mit ihrem Macbook-Pro oder-Air einmal im Türrahmen hängenblieben. Aluminium-Gehäuse sind viel verformbarer als einem lieb ist und müssen folglich sorgsamer behandelt werden als ein Carbon-Gehäuse. Leichtmetallausführungen sind also eher dem Lifestyle- und die aus Kohlefaser dem professionellen Bereich zuzuordnen.
- Haptik
So wie sich Arbeitsfläche aus Holz angenehmer anfaßt als eine aus Metall, ist auch Kohlefaser als technische Oberfläche so angenehm wie kaum eine andere. Dabei spielen Werkstoffparameter wie die geringere Wärmleitfähigkeit eine Rolle. Die matte Ausführung, die Lenovo beim X1 gewählt hat, ist noch einmal angenehmer als die glatte Carbon-Fläche, die Sony mit dem Sony VAIO S13A3W9ES 33,8 cm (13,3 Zoll) Notebook (Intel Core i7 3540M, UMTS, 3GHz, 8GB RAM, 128GB HDD, NVIDIA GT 640M LE 2GB, Intel HD 4000, DVD, Win 8 Pro) Gun Metallic liefert. Man stellt aber schnell fest, daß die überlegene Haptik auch einen Nachteil mit sich bringt. Sie ist nicht ganz so pflegeleicht: Die glatte Metallfläche bei Apple oder die glatte Carbonfläche bei Sony sind viel fingerabdruck-unempfindlicher als die matte beim Lenovo X1. Hier muß man abundzu mit einem Microfasertuch drüberwischen.

AKKU
Der Akku erscheint als der größte Schwachpunkt des X1 Carbon. Dieser Eindruck relativiert sich etwas beim Blick auf den Laufzeitenvergleich, den man z.B. auf der Seite von engadget.com findet.
Lenovo ThinkPad X230 7:19
Samsung Series 9 (13", 2012) 7:02
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 5:07
MacBook Air (13", 2012) 4:28 (Windows)/ 6:34 (OS X)
Viele andere Ultrabooks weisen zwar auch nur 5h auf, aber über das Urteil der Mittelmäßigkeit kommt das X1 in dieser Kategorie leider nicht hinaus.

NETZTEIL
Das X1-Netzteil mit seinem dicken Kabel - vermutlich bedingt durch die Schnelladefunktion, mit der Lenovo die durchschnittliche Akku-Laufzeit etwas kompensiert - wirkt klobig, liegt aber mit mit 460g Gewicht in dem Bereich meiner Netzteile von Dell von 410-520g.

F A Z I T
■ 5,0 Sterne | Tastatur, Touchpad, Joystick/Trackpoint: Weltklasse
■ 4,5 Sterne | 14" Bildschirm (1600x900), voll auf 180° aufklappbar, max. Helligkeit bei Samsung höher
■ 4,5 Sterne | Haptik: zwar perfekt, dafür ist aber die Oberfläche nicht so pflegeleicht wie beim Sony Vaio S13
■ 5,0 Sterne | Gewicht : 1.36 kg, schlank: 33.1 x 22.6 x 1.9 cm
□ 3,5 Sterne | Akku: mittelmäßig
Mittelwert : 4,5 Sterne
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. September 2014
Das Positive: der Rechner ist wirklich schnell, vor allem die Startzeit sehr kurz. Auch mit der mittelmäßigen Akkulaufzeit habe ich kein Problem.

Doch leider ist die Verarbeitung deutlich schlechter als ich es von guten ThinkPads gewohnt bin. Die Tasten fühlen sich 'schlabberig' an, die Mausknöpfe reagieren nur schlecht und vor allem der Deckel ist viel instabiler, als man es von ThinkPads mit Metallgehäuse gewohnt ist. Ich habe ThinkPads seit bald 10 Jahren, hatte aber noch nie eines, das nur annähernd so schlecht verarbeitet war.
Schon nach weniger als einem Jahr war der Deckel kaputt: die Kabelverbindung des Displays zum Unterteil war gebrochen und der aufgeklebte Rahmen um das Display löste sich ab. Das wurde dann natürlich über Garantie behoben, aber solche Probleme möchte ich mit einem Notepad in dieser Preisklasse nicht haben. Dabei habe ich das Notebook nur ganz normal eingesetzt und nicht etwa 'gequält'.
Die anderen Kritikpunkte kann ich nur unterstreichen: 2 USB Ports ist etwas wenig, Netzteil ist klobig. (Aber dafür lädt es den Akku schön schnell.)
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Mai 2013
In allen Belangen sehr gut, sehr leicht, sehr leise, tolles Schreibgefühl, wunderbares Display. Wenn ich was Negatives finden muss, dann dass es nur 2 USB Anschlüsse gibt, auch könnte der 3.0 blau sein.
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