Update 09.08.2012: WLAN-Probleme behoben:
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Die bisher aufgetauchten deutlichen WLAN-Probleme beruhen auf einem Hardware-Fehler. Dieses Problem hat Lenovo ab dem 23.07.2012 behoben; Modelle die nach diesem Datum produziert wurden, sollen fehlerfrei arbeiten. Besitzer von älteren Modellen werden gebeten, sich an den Lenovo-Support zu wenden. Nähere Infos habe ich in den Kommentar #24 geschrieben.
Vorwort:
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Heute Morgen habe ich mein erstes Ultrabook bekommen - das Lenovo IdeaPad U310 - und der erste Eindruck hat mich wirklich begeistert:
Es sieht schlicht und edel aus, die Verarbeitung ist sehr gut und auch die inneren Werte konnten mich überzeugen: es ausreichend schnell für alle aktuellen Notebook-Anwendungen.
Verpackung:
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Das Notebook kommt in einem schlanken, schwarzen Karton daher, mit einem schwarzen Kunststoff-Tragegriff an der Oberseite. Die Maße sind 400mm x 330mm x 65mm, das Gewicht beträgt 2,5kg. Im Inneren liegt das Notebook, seitlich durch zwei Kunststoffteile fixiert und stoßgeschützt, zusätzlich durch einen schwarzen Stoffbeutel geschützt, der mit einem Klettverschluss verschließbar ist. An der oberen Stirnseite liegt ein kleiner Karton, in dem sich Netzteil und Anschlusskabel verbergen. Unter dem Notebook liegt ein Handbuch. Alles in allem macht dass einen sehr aufgeräumten Eindruck.
Zubehör:
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Das einzige beiliegende Zubehör ist das Netzteil. Aber allein hier fing schon meine Freude an: Es ist nicht das übliche große, schwere "Brikett-Netzteil" sondern das kleinste und leichteste Notebooknetzteil, das ich je in Händen hatte: 90mm x 35mm x 25mm klein und gerade einmal 150g leicht. Die Leistungsdaten: Primärseite 100-240V / 50-60Hz, Sekundärseite: 20V / 2A
Äußere Werte:
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Das Notebook besteht aus einer dunkelgrauen Ober- und Unterseite und einem umlaufenden hellgrauen Ring, in dem alle Anschlüsse untergebracht sind. Das Gehäuse besteht aus Metall (ich vermute mal Aluminium). Aufgrund der matten Oberfläche bleiben keine Fingerabdrücke sichtbar. Nimmt man das Notebook in die Hand, fühlt es sich sehr wertig an - es kommt kein "Plastikfeeling" auf. Die Maße sind 334mm x 225mm x 18mm, das Gewicht 1660g (alles, nur ohne Netzteil).
Innere Werte:
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Öffnet man das Notebook erblickt man die schwarze Tastatur in üblichem modernen Notebookdesign, die im hellgrauen Aluminium eingefasst ist. Sehr erfreulich fand ich, dass nicht die freie Oberfläche der Innenseite komplett mit dutzenden bunten Aufklebern verunstaltet ist. Lediglich zwei kleine Aufkleber für Windows 7 und Intel i5 sind vorhanden. Hier setzt sich positiv die Schlichtheit fort. Die Tasten sind sehr flach, haben einen guten Druckpunkt und sind gut geführt / sie klappern nicht; es lässt sich flüssig und stressfrei damit schreiben. Anschließend fällt einem das riesengroße Touchpad auf (106mm x 71mm), mit dem sich nicht nur der Cursor sehr präzise steuern lässt, sondern auch ausreichend Platz ist, um mit Gesten zu scrollen, zu drehen usw. Schließlich ist in der hinteren, linken Ecke der Ein-/Ausschalter positioniert.
Das Display ist wieder in dunkelgrauem Aluminium eingefasst (wie die äußere Notebookhülle), hat eine Größe von 33,8cm bzw. 13,3 Zoll, eine Auflösung von 1366 x 768 Pixel und es ist ausreichend hell. Leider ist das Display nicht matt sondern spiegelnd, wobei ich zumindest in Innenräumen aufgrund der Helligkeit der meisten Bildschirminhalte keinerlei störende Reflexionen wahrgenommen habe. Im Sonnenschrein draußen dürfte die Arbeit mit diesem Notebook nicht so super sein. Das Display überzeugt mich sowohl von seiner Brillanz als auch der guten Helligkeit. An der Oberseite des Displays ist ferner ein Webcam integriert, mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel.
Anschlüsse:
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Das Notebook hat an der Vorderseite einen 2-in-1 Kartenleser eingebaut, auf der linken Seite eine RJ45-Buchse für das kabelgebundene Netzwerk, eine HDMI-Buchse und zwei USB 3.0 Anschlüsse. Auf der rechten Seite im vorderen Teil sind eine 3.5mm Klinkenbuchse für Kopfhörer und ein USB 2.0 Anschluss; näher zur Rückseite ist der 20V-Anschluss für das Netzteil. Auf der Rückseite selbst sind keine Anschlüsse vorhanden, da diese im geöffneten Zustand vom Display verdeckt wären. Damit finde ich, ist das Notebook mit allen notwendigen Anschlüssen bestückt.
Installierte Software:
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Im Auslieferungszustand ist die 500GB Festplatte in zwei Partitionen aufgeteilt:
Laufwerk C: 420GB, davon 21GB belegt / Systemfestplatte (Windows und Applikationen)
Laufwerk D: 25GB, davon 4GB belegt / Wiederherstellungsdateien inkl. Verzeichnisbaum mit allen Treibern und Applikationen; alles schön getrennt
Die Installation des Windows 7 Home Premium 64-Bit ist inkl. Servicepack 1; zusätzliche Applikationen halten sich noch in Grenzen. Viele Lenovo spezifische Tools und dann noch McAfee Antivirus, Google Chrome, Microsoft Office 2010 und Live Essentials. Eigentlich lässt sich nicht benötigter Ballast sauber deinstallieren. Das habe ich schon schlimmer gesehen. Über das "One Key Recovery"-Programm lässt sich ein Backup oder Restore des ganzen Notebooks machen oder auch ein Satz Wiederherstellungsdiscs brennen (externen USB-Brenner anschließen).
Betriebsgeräusche:
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Die störenden Geräusche von Festplatte und Lüfter halten sich in geringen Grenzen: zwar läuft der Lüfter ständig durch, ist aber nur ganz leisen Räumen zu hören und nicht lauter als die Festplatte. Bei höherer CPU-Last dreht er hoch, wird deutlich hörbar (irgendwie muss die Abwärme ja aus dem System), um bei nachlassender CPU-Last aber auch wieder schnell leise zu werden. Alles in allem ein sehr akzeptabler Lüfter. Positives Feature am Rande: im "Lenovo Power Management Options"-Programm gibt es extra eine Funktion, mit der der Lüfter so gesteuert wird, dass er sich bzw. den CPU-Kühlkörper von potentiellen Staubablagerungen befreit.
Die beabsichtigen Betriebsgeräusche, sprich der Schall von den Lautsprechern, ist für so ein kleines Notebook von überraschend guter Qualität und auch Lautstärke, in keinem Fall scheppert es oder klingt blechern.
Details zur Hardware:
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CPU: neueste Intel Core i5 Generation (Ivy-Bridge 3317U), 4 Threads (2 Kerne + Hyperthreading), Takt 1.7 bis 2.6GHz, 17W max. TDP
GPU: in CPU integriert neueste HD4000 Version 350 bis 1050MHz inkl. Intel Wireless Display
RAM: 1 Modul a 4GByte
HDD: Seagate ST500LT012, 500GB, 5400U/min, SATA-300
SSD: Samsung MZMPC032HBCD, 32GB, SATA-600
USB3.0: Intel 7 Series Chipset xHCI Host Controller
WLAN: Broadcom BCM4313 802.11b/g/n
LAN: Realtek RTL8101E/RTL8102E PCI Express Fast Ethernet controller
Ergänzung: Diverse Screenshots von Testprogrammen habe ich zu den Kundenbildern hochgeladen, für noch mehr Detailinfos.
Stärken:
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- sehr schlankes, sachlich reduziertes (und für mich damit schickes) Gehäuse
- nur geringe störende Betriebsgeräusche (Lüfter u. Festplatte)
- mit 500GB ausreichend Festplattenplatz, dank 32GB SSD-Cache auch relativ schnell; aktuell ein guter Kompromiss, wo 500GB SSD noch reichlich teuer sind
- reichlich CPU-Leistung
- Grafikleistung reicht locker für FullHD und für die meisten Spiele, wenn nicht gerade highend 3D notwendig ist
- für mich ausreichend Akkulaufzeit: nach drei Entlade- und Ladezyklen komme ich auf 6 Stunden im normalen "Surf/Word/Powerpoint"-Betrieb (Display hell, WLAN an)
Schwächen:
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- keine Hadware-Änderungen in Eigenregie: Die Unterseite lässt sich nicht wie bei "normalen" Notebooks einfach durch Lösen von ein paar Schrauben öffnen. Daher ist in Eigenregie ein Austausch von RAM, SSD, HDD und Akku quasi nicht möglich.
- der Netzwerkanschluss ist nicht Gigabit, sondern für heutige Verhältnisse von historischer Fastethernet-Geschwindgkeit. D.h. wer mit großen Daten via Netzwerk arbeitet, ist mit knapp 10MByte/s am Limit. Will man z. 60GB transferieren (Image-Backup der HDD) braucht das fast zwei Stunden.
- das WLAN-Modul beherrscht kein DualBand, d.h. es arbeitet allein im oft vollen 2.5GHz Bereich. Die 5GHz Frequenz kann das Notebook nicht nutzen.
- nicht entspiegeltes Display
Hinweise:
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(1) Die nächst kleinere Variante dieses Notebooks
Lenovo IdeaPad U310 i3 kann ich nicht empfehlen: Die CPU ist noch keine Ivy-Bridge Generation sondern Sandy-Bridge: als i3 ist der Takt bei 1.4GHz fest (keine Turbo-Mode), nur 2GB RAM, nur 320GB HDD, als GPU nur HD3000 nicht HD4000.
Da es quasi keine Möglichkeit gibt nachträglich selbst aufzurüsten, ist die Gefahr groß, sich über die vermeintlich gesparten 100 Euro (Preisdifferenz zum hier beschriebenen Modell) sehr zu ärgern.
(2) Einige Besitzer haben deutliche Probleme beim Betrieb des WLAN: Es werden nur geringe Transferraten erziehlt. Einige Hinweise dazu gibt es bei den Kommentaren zu dieser Rezension. Dankeschön an die "Informanten"!
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