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am 14. August 2014
Gekauft habe ich dieses Gerät für meinen Vater. Er nutzt das Notebook hauptsächlich zum Arbeiten mit Office und Surfen. Zudem verwendet er es zum bearbeiten von Videos sowie Fotos. Für diese Ansprüche ist das Gerät ausgezeichnet geeignet. Besonders die Hybrid-Platte stellt hier einen großen Vorteil dar. Das System und die notwendigen Programm laufen schnell, wobei noch viel Platz zum speichern vorhanden ist. Besonders bei einem Notebook finde ich es recht unpraktisch eine reine SSD zu verbauen. In diesem Fall müsste immer eine externe Festplatte mitgeführt werden. Dies war auch mit einer der Hauptgründe für die Entscheidung. Wer nicht Spielen möchte, ist mit diesem Gerät zu einem günstigen Preis gut bedient. Ich kann es definitiv weiterempfehlen.

*Zusammenfassung*
+ Gute Leistung beim Prozessor
+ Gute Leistung beim Arbeisspeicher
+ Ausreichende Grafik für Foto- & Videobearbeitung
+ Hybrid HDD (schnelles System bei großem Speicher)
+ Ausreichende Anzahl an Anschlüssen
+ Num-Pad auf der Tastatur
+ Recht geringes Gewicht
+ Design für jeden
+ Günstiger Preis

*Leistung - CPU / Prozessor*
Ein Core i5 reicht zum bearbeiten von Videos sowie Fotos vollkommen aus. Selbst zum Spielen reicht ein solcher Prozessor fast immer. Zu einem i3 würde ich an dieser Stelle nicht greifen, da sich das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht lohnt und die Liestung doch etwas geringer ist. Der i5 stellt die gute Mittelklasse dar. Schade ist nur, dass es dieses Modell nicht in der Ausführung mit der 1TB Hybrid-HDD gibt. Bei der Auswahl der Ausführung muss unbedingt darauf geachtet werden, welche beiden Optionen ausgewählt sind. Bei der Auswahl von der 1TB Variante springt die CPU auf den Intel Pentium N3530 um.

*Leistung - Arbeitsspeicher*
Für die oben genannten Verwendungszwecke der Video- und Foto Bearbeitung sowie Officeverwendung reichen die 4GB Arbeitsspeicher vollkommen aus. Bei Problemen wäre hier eine Aufrüstung möglich, welche auch keine immensen Kosten verursacht.

*Leistung - Grafik*
Bei diesem Modell ist für die Grafik nichts besonderes verbaut. Es handelt sich um einen Chip, welcher seinen Dienst erledigt. Das bearbeiten und gucken von Filmen bereitet diesem jedoch keine Probleme. Ob er zum Spielen geeignet ist wage ich zu bezweifeln, jedoch ist dieses Modell von Lenovo auch kein "Gamer-Notebook". Wer den Fokus aus spielen legt, sollte ein anderes Modell wählen.

*Leistung - Festplatte*
Auch wenn sie kaum noch vermarktet werden, bin ich besonders für Anwender wie meine Eltern ein großer Fan von hybriden Festplatten. Sie brauchen kaum Programm und kommen daher mit den 8 GB SSD Speicher aus. Dort können das System und die wichtigsten Programm installiert werden. In meinen Augen und nach meiner Erfahrung stellt die Festplatte mit den größten Faktor für schnelles Arbeiten dar. Die Zugriffszeiten sind durch den SSD-Speicher hervorragend. Auch das Booten (Starten) des Geräts verläuft mehr als zügig.
Das schöne an der hybriden Variante ist der zusätzliche große Speicher, welcher zu Verfügung steht. Bei einer SSD wäre die Speichergröße von 500 GB nicht zu einem solchen Preis erschwinglich. Da mein Vater viel mit Videos und Fotos arbeitet, braucht er auch einen recht großen Speicherplatz. Um das unnötige mitführen einer externen Festplatte zu vermeiden bietet sich die Alternative einer Hybrid HDD gut an. Auf diesem Weg wird trotz großem Speicher und geringem Preis ein schnelles Arbeiten ermöglicht.

*Anschlüsse*
Da nicht alle Anschlüsse in der Beschreibung aufgelistet sind, kommt hier die komplette Liste:
- 1x USB 3.0 (links)
- 2x USB 2.0 (einer links, einer rechts)
- 1x HDMI (links)
- 1x VGA (links)
- 1x LAN (links)
- 1x Netz / Strom (links)
- WLAN
- Bluetooth 4.0

Die Anschlüsse an einem Notebook sind immer wichtig, da später nicht mehr besonders viel nachgerüstet werden kann. An dieser Stelle wird von den Herstellern gerne gespart. Das Problem dabei ist, dass es vielen nicht oder erst zu spät auffällt. Bei diesem Modell ist die Anzahl der Anschlüsse zwar nicht extrem hoch, jedoch vollkommen ausreichend. Verbaut sind 1x HDMI, 1x USB 3.0, 2x USB 2.0 und Bluetooth 4.0 sowie WLAN. Eine LAN-Buchse und ein VGA-Anschluss sind ebenfalls vorhanden, welche in der Beschreibung nicht angesprochen werden. Auf der linken Seite befinden sich ein USB 2.0 und ein USB 3.0 Anschluss. Der zweite USB 2.0 Anschluss befindet sich auf der rechten Seite des Geräts.

Ein kleiner Hinweis am Rande zum Punkt VGA-Anschluss. Wer einen solchen benötigt, aber ein Modell ohne erwirbt, kann diesen sehr günstig nachrüsten. Auch der fehlende DVI-Anschluss kann über den HDMI Anschluss realisiert werden. Es gibt Adapter für HDMI zu DVI und VGA sowie auch von DVI zu VGA. Die Kosten sind hier gering. Nur in den anderen Richtung ist die Umwandlung nicht so leicht. Meine Schwester hat den großen Fehler gemacht sich extra ein Notebook mit VGA zu kaufen, wobei sämtliche anderen, viel wichtigeren Punkte, nicht beachtet wurden.

Neben den Anschlüssen verfügt das Notebook noch über ein DVD-Brenner und einen Card-Reader. Doch zumindest ein Card-Reader ist fast in jedem Produkt verbaut.

*Tastatur*
Die Tasten lassen sich gut bedienen und sind schön flach. Positiv zu bewerten ist auch das verbaute Num-Pad. Zudem sind die Tasten nicht zu eng verbaut. Für meinen Geschmack ist die Tastatur gut geeignet.

*Gewicht*
Das Gewicht des Geräts überzeugt mich. Lauf Angaben handelt es sich um 3,2Kg, wobei ich das Gefühl habe, dass es etwas leichter ist. Gewogen habe ich das Notebook jedoch nicht. Der Transport ist durch das Gewicht daher ohne Problem Möglich.

*Design*
Das Design finde ich persönlich super, wobei es natürlich eine Geschmacksfrage ist. Es ist schlicht gehalten und schwarz. Ich denke hiermit wird kaum jemand ein großes Problem haben.

*Preis*
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist in meinen Augen an dieser Stelle passend. Es gibt viele Modelle mit ähnlicher Leistung zu günstigeren Preisen, jedoch muss hier auf Kleinigkeiten geachtet werden. Sehr häufig werden günstige Prozessoren verbaut. Auch das für mich entscheidende Auswahlkriterium der Hybrid HDD wird nicht oft angeboten. Hier muss genau auf die Details geachtet werden.
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am 21. Juni 2014
Ich habe vor kurzem gleich zwei der Geräte für meine Eltern bzw. deren Firma gekauft. Meine Rezension bezieht sich dementsprechend vor allem auf die erste Einrichtung und ein paar grundsätzliche Faktoren:

Es handelt sich aufgrund der nach unten führenden Lüftung um ein Notebook und nicht um ein Laptop. Dies sollte man bedenken, wenn man das Lenovo G50-70 öfter mal auf dem Schoß verwenden möchte. Ob dies jedoch zu einer unangenehmen Wärmeentwicklung führt, dürfte sich jedoch erst nach längerer Benutzung zeigen. Der Kauf ist jedoch vor allem dazu gedacht, einen mobilen Office-Rechner zu haben, der auch mal im Wohnzimmer genutzt werden kann. Unter diesem Gesichtspunkt stellt auch die Größe und das Gewicht kein Problem dar.

=== Hardware ===
Die Verarbeitung gefällt mir im Großen und Ganzen gut. Natürlich bekommt man für den Preis kein Metall und Glas, aber das raue Plastik in Carbon-Optik gefällt (nur der Bildschirm ist mit glänzendem Plastik eingefasst), nimmt jedoch schnell Fingerabdrücke an. Positiv zu erwähnen ist die Lautstärke der verbauten Lautsprecher, wobei zu testen wäre, inwiefern diese blechern klingen. Man sollte relativ früh die Lautstärke auf 20 reduzieren, wenn man nicht ständig erschreckt werden möchte.
Die Status-LEDs empfinde ich als zu dunkel, zudem zeigen sie auch nur an, ob das Gerät eingeschaltet ist und ob der Akku gerade geladen wird.
Die F-Tasten der Tastatur sind – wie inzwischen üblich – mit Einstellungsmöglichkeiten für Lautstärke, Helligkeit, Ein-/Ausschalten des Touchpads, Flugmodus, Wechseln des Bildschirms bzw. Schnellzugriffen für den App-Wechsel belegt. Ansonsten gefällt mir die Tastatur jedoch nicht, da sie sich für meinen Geschmack zu schwammig tickt. Zudem federt sie teilweise stark. (Das Drücken einer Taste zieht die umgebenden Tasten mit runter.) Das verbaute Touchpad erfüllt seinen Zweck, sitzt meiner Meinung nach aber zu weit links.
Das Bild wirkt durch die geringe Bildschirmauflösung von nur 1368 × 768 Pixeln in Kombination mit der Bildschirmgröße etwas grobkörnig. Ansonsten gefällt die Darstellung jedoch, wobei eine automatische Helligkeitsregelung schön gewesen wäre.

Die Anzahl der Anschlüsse ist für ein Gerät dieser Größe fast schon gering, auch wenn das wichtigste vorhanden ist:
• VGA-Anschluss (für ältere Bildschirme und Beamer wichtig)
• vollwertiger HDMI-Anschluss, sodass beim Anschluss an den Fernseher kein Adapter erforderlich ist
• 3 × USB, davon einmal 3.0
• Ethernet-Anschluss: dieser muss zur Aufnahme eines Steckers etwa 2 mm weit aufgedrückt werden, was bei der Gehäusedicke unnötig erscheint
• 3,5 mm Klinken-Audioausgang, ein Eingang fehlt hingegen!!!
• SD-Karten-Leser
Die Anschlüsse wurden bisher nicht getestet.

Aufgefallen ist mir noch, dass der Akku z.T. nicht immer bombenfest sitzt bzw. nicht immer direkt richtig einrastet. Da bin ich aber vielleicht auch andere Mechanismen gewöhnt. Zur Laufzeit kann ich noch keine Angabe machen.

=== Software ===
Positiv zu bewerten ist sicherlich, dass Windows 8.1 bereits vorinstalliert ist. Die Anzahl der zu installierenden Updates ist dadurch nicht mehr so groß wie befürchtet.
Dafür liefert Lenovo dann aber leider eine Vielzahl von Modern UI- und Desktop-Apps mit, von denen ich das meiste direkt deinstalliert habe. Positiv hervorzuheben ist die Desktop-App Start Menu von Pokki, die – wie der Name verrät – ein alternatives Startmenü mitbringt, was dem ein oder anderen den Umstieg auf Windows 8 leichter machen dürfte. Mit der Wiedereinführung des Start-Buttons in der Taskleiste unter Windows 8.1 geht dieses Programm jedoch etwas unter.

=== Positiv ===
• DVD-RW-Laufwerk: gerade im Office-Bereich wird vieles an Software noch immer über Silberscheiben installiert

=== Neutral ===
• Ethernet-Buchse: unnötiger Klappmechanismus
• Hybrid-SSHD: Ein für diesen Preis nettes Feature. Einen großartigen Geschwindigkeitsvorteil konnte ich jedoch bisher nicht feststellen.
• vorinstallierte Software: viel unnötiges, aber auch ein alternatives Startmenü

=== Negativ ===
• geringe Bildschirmauflösung

=== Fazit ===
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist als gut zu betrachten. Zu beachten ist jedoch, dass man von Lenovo für 100,- € mehr das etwas kleinere (14 statt 15,6 Zoll) Idea Pad Flex mit vergleichbarer Hardware haben kann, das dann jedoch eine vollwertige (wenn auch kleinere) SSD bietet und zudem auch ein Full HD-Touch-Display (1920 × 1080 statt 1368 × 768 Pixel), dafür jedoch kein optisches Laufwerk besitzt.
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TOP 50 REZENSENTam 12. Juni 2014
Aktuelle 15-Zoll-Notebooks - eine kleine Entscheidungshilfe

Nachdem ich selber gerade wieder auf der Suche nach dem passenden Notebook für mich bin (das bisherige Samsung RF510 kommt inzwischen doch in die Jahre), habe ich mich mal nach aktuellen Geräten umgesehen, die für mich - und damit auch für Sie - vielleicht in Frage kommen könnten. Ich muß dazu sagen, dass ich als IT-ler tätig bin und beruflich mit der Beschaffung von IT-Material zu tun habe.

Nun, vorab sind ein paar ganz allgemeine Punkte zu klären. Sie haben mit Größe und Funktionalität zu tun - und damit, ob diese Rezension für Sie passend ist (denn ich werde mich hier vor allem mit 15 Zoll-Notebooks beschäftigen) oder ob Sie sich eher nach einer anderen Rezension von mir zu z.B. 17-Zoll-Notebooks, Ultrabooks, Netbooks oder Convertibles umsehen sollten. Sinnvollerweise werde ich meine Erkenntnisse in der nächsten Zeit grob nach Größenklassen gesplittet online stellen. Von 10 bis 17 Zoll quer zu vergleichen, am besten noch unter Einbezug von Convertibles oder sogar reinen Tablets - das hat wirklich kaum Aussagekraft. Das ist, als vergleiche man einen Fiat 500 mit einem Multivan.

Okay, kommen wir zu den konkreten Punkten bzw. Fragen, die Sie abarbeiten sollten, wenn Sie sich ein neues Laptop/Notebook/Convertible zulegen möchten:

1. Die Grundfrage: Was für eine Notebook-Kunde bin ich?
Nun, die Frage ist einfacher gestellt als beantwortet. Fragen Sie sich daher selbst, was Sie konkret von Ihrem Notebook erwarten? Wollen Sie "nur" Büroarbeit damit erledigen oder ein wenig im Internet surfen? Ist das Ihr Begehr und wollen Sie einfach ein handliches, günstiges Gerät haben, das irgendwo in dem Bereich dessen liegt, was man früher einmal "Netbook" nannte, dann sind Sie im 10- bis 13-Zoll-Bereich gut aufgehoben. Für den kleinen Geldbeutel und niedrige Leistungsansprüche (eben Surfen, Office und dergleichen) reichen Ihnen Geräte, die Hinweise wie "Intel Pentium", "Intel Atom" oder "Intel Celeron" in der Beschreibung tragen. Solche Geräte sind so ziemlich der unterste Rand der Leistungskala und können meiner Meinung noch immer als "Netbooks" durchgehen. Der Übergang zum sogenannten "Ultrabook" (oft in 11- bis 13-Zoll-Größen) ist dabei in der Werbung eher schwammig. In der Realität kann man ein Ultrabook ganz schlicht schon einmal daran erkennen, dass "Intel Inside" dran steht. "Ultrabook" ist nämlich ein Warenzeichen von Intel und bezieht sich auf eine Klasse von Geräten, die mit Features wie hoher Akkulaufzeit, schnellem Aufwachen aus dem Ruhezustand und einer ausreichenden Leistung (in der Regel Core i3 und aufwärts) ausgestattet sind. Ultrabooks sind also im Grunde die glänzende Rückseite der "Netbook"-Medaille, wobei ihre Leistungswerte oft im Bereich "normaler" Notebooks liegen. Beispiele sind die ATIV 9 Reihe von Samsung und das Acer P3. Interessant: Viele Ultrabooks tragen das "Ultra" und/oder ein "U" im Namen oder der Modellnummer. Für Sie wichtig: Ein Ultrabook ist ein vollwertiges, sehr flaches und meist sehr leistungsfähiges Notebook, das im Vergleich zu "normalen" Netbooks vereinfacht gesagt Premium-Qualität zu Premium-Preisen bietet. Fragen Sie sich ernsthaft, ob Sie so ein Gerät brauchen. Wenn ja - und es sprechen außer repräsentativen Zwecken und der netten "geringes Gewicht, große Leistung"-Kombo (erinnert nicht umsonst an Sportwagen) kaum Dinge dafür -, dann sollten Sie meine kommende Ultrabook-Rezension ansehen. Die hier vorgestellten 15-Zoll-Modelle sind im Grunde "etwas größere" Ultrabooks - genau genommen das, was man sich seit Jahren unter einem "Notebook" oder "Laptop" als solchem vorgestellt hat, bevor man die 17-Zoll-Modelle erfunden hat, um den typischen "Ich brauche nen großen Bildschirm"-Kunden befriedigen zu können. Die Unterschiede zwischen 15- und 17-Zoll-Geräten sind normalerweise eher trivial. 17-Zoll-Geräte habe naturgemäß mehr Platz im Gehäuse und können daher oft eine zweite Festplatte aufnehmen. Außerdem sind sie gefühlt noch näher am Desktop als es die 15-Zöller schon sind. Sowohl 15- (inklusive 14,irgendwas-)Geräte, als auch 17-Zoll-Geräte sind heute quasi "tragbare Desktops" mit einer guten Leistung bei gleichzeitiger Mobilität. Hier werden sich bei genauem Nachsehen viel mehr Kunden wiederfinden als ursprünglich vielleicht vermutet - "normale" Laptops bieten nämlich aufgrund ihrer inzwischen moderaten Preise ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wichtig hier: Man muss gerade hier definitiv darauf achten, dass man nicht Geräte der "vorletzten" Generation zu Preisen der aktuellen Generation vorgesetzt bekommt.
Die Wahl zwischen 15 und 17 Zoll ist vor allem eine Wahl zwischen "handlich" und "doch schon ein wenig größer". 17-Zoll-Geräte bieten sich für manche Anwendungen (z.B. Fotobearbeitung, Spiele etc. pp.) durchaus an. Auch, wenn man über das Gerät fernsehen möchte, macht ein größeres Display Sinn. 15-Zoll-Geräte hingegen reichen für viele Anwendungen völlig aus und bieten bei oft leicht geringerem Preis eine gleichwertige Leistung wie ein 17-Zoll-Gerät. Es ist letzten Endes Geschmackssache. Mein Tipp: Fühlen gehen! Probieren Sie es in einem Verbrauchermarkt aus ...
Nehmen wir an, es soll ein 15-Zoll-Gerät werden, weil Ihnen - wie mir - 15 Zoll völlig reichen und Sie das Gerät auch in einem normalen Rucksack oder einem Reisekoffer unterbringen wollen. Ein Ultrabook soll es auch nicht sein und schon gar kein Convertible, weil Sie etwas konservativ sind und Ihnen der Gedanke mißfällt, dass Sie den Akku nicht tauschen können (bei vielen Ultrabooks und Convertibles sind die Akkus fest verbaut). Alles unterhalb von 15 Zoll ist Ihnen zu klein - die Augen sollen ja nicht wehtun, wenn Sie an dem Gerät arbeiten.

2. Was gibt es aktuell (Stand Juni 2014) für 15-Zoll-Notebooks, die mich interessieren könnten?

Bemühen wir Referenzen wie Heise oder Chip, so kommen uns aktuell Geräte von Sony (Vaio SVF-15...), Samsung (ATIV Book 6), Toshiba (Tecra und Satellite), Fujitsu (Lifebook), Acer (Aspire und TravelMate) sowie HP (ProBook) und Medion (Akoya) unter. In der Übersicht dürfen aber auch Asus, MSI, Dell, GigaByte und Lenovo (z.B. die G...-Linie bzw. IdeaPads) nicht fehlen sowie die diversen "kleineren" Hersteller, die teilweise in Eigenregie auf Basis von vorhandenen Chassis Notebooks zusammen schrauben. Apple dürfen wir auch nicht vergessen, allerdings vor allem deshalb, weil Apple ein völlig eigenes Thema ist: Apple-Geräte fallen per se in den Bereich "Premium"-Geräte und sind definitv keine Mittelklasse. Daher werden Sie an dieser Stelle nicht berücksichtigt werden. Bei Sony sieht es beinahe ähnlich aus: Die Vaio-Geräte der SVF-15...-Linie können auch schon als "Premium" angesehen werden, obwohl es bei Preisen oft Ausreißer nach unten gibt. Daher werde ich sie hier dennoch aufführen.

Im Folgenden werde ich auf die jeweils "aktuellen" Geräte der obigen Hersteller eingehen und kurz erläutern, wo die Unterschiede liegen. Aus diesem groben Überblick werde ich dann in Punkt 3 so meine Schlussfolgerungen ziehen:

2.I - Sony:
Sony's 15-Zoll-Geräte der Vaio-Reihe (SVF-15) können allgemein als "Grenzgeräte" am unteren Rand des Premium-Segments gelten. Es gibt hier immer wieder preislich Ausreißer "nach unten", im Klartext also "Schnäppchen", wobei man darauf achten sollte, dass es Geräte der neuesten Generation sind, die man da kauft. Mehr zu den entsprechenden Merkmalen in Teil 3. Sony bietet generell eine sehr hohe Qualität, meistens ein ansprechendes Design und wenig, wo man sich denken kann "Das war jetzt ein Fehlkauf". Ich kenne eigentlich keine Nutzer, die mit "ihrem" Vaio unzufrieden sind. Sony bietet bei dem Sony VAIO SVF1521C6EW und seinen Schwestergeräten eine Menge, was man als "Normalnutzer" als sinnvoll erachten würde: USB3-Ports, oft dedizierte Grafikkarten (teilweise mit viel eigenem Arbeitsspeicher), Brenner, brauchbare Festplatten-Größen etc. pp. -- leider im Falle des Sony VAIO SVF1521C6EW geschmälert durch einen eher zweitrangigen "Intel Pentium" Prozessor. Das Sony VAIO SVF1521E6EW kompensiert hier schon mit einem i3, es gibt aber i5- und sogar i7-Geräte.
Fazit: Wenn man günstig an ein Sony-Gerät kommt, dann macht es Sinn, sich eines zu leisten. Geräte aus 2013 sind inzwischen schon im psychologisch wichtigen "500 Euro"-Bereich zu bekommen.

2.II - Samsung:
Samsung brilliert im Moment ja gerade mit Ultrabook-Premium-Geräten, die Ultra-HD-Displays haben (ATIV Book 9). Diese Geräte kosten allerdings jenseits von 1000 Euro. Im "normalen" Notebook-Segment der 15-Zoll-Geräte findet man aktuell Geräte wie das Samsung ATIV Book 6 670Z5E-X01, das immer noch stolze 800 Euro (und mehr) kostet, gleichzeitig aber im Moment für die Büro/Heim-Hybriden quasi als "Benchmark" angesehen werden muss. Das Gerät ist einfach top - der Preis allerdings auch für das "Mittelklasse"-Segment. Es gibt von dem ATIV Book 6 durchaus Versionen mit Prozessoren bis hinauf zum i7 - das 670Z5E-X01 selbst ist allerdings mit einem guten i5-Prozessor ausgestattet und bietet unter anderem eine gute mobile Grafikkarte (eine AMD Radeon HD8850M). Insgesamt bekommt man hier für sein Geld ein sehr gutes Notebook - allerdings auch zu einem entsprechend hohen Preis. Samsung wiederum muß man aus Kundensicht als Hersteller einordnen, der ähnlich wie Sony bewusst keinen "Schrott" in den Markt drückt. Wo andere Hersteller sich also durchaus zu günstigeren Geräten hinreißen lassen, da stellen selbst Geräte der letzten Generation von Samsung noch durchaus brauchbare Alternativen für eine Anschaffung dar.

2.III - Toshiba:
Toshiba wendet sich vor allem mit zwei Geräte-Linien an den Privatkunden: Das Tecra stellt dabei eher die Klasse der "etwas teureren, wertigen" Geräte da, das Satellite ist eher das "Massengerät" und zielt definitiv auf die Mittelklasse ab. Bei dem Tecra werden sich eher "Home Office"-Nutzer, die auch mal ernsthaft (und rechenintensiver) mit dem Gerät arbeiten wollen, wiederfinden - bei dem Satellite eben der Rest. Satellites haben denn auch in der Regel oft dedizierte Grafikkarten verbaut, was schon deutlich macht, für welche Kunden diese Mittelklasse-Geräte gebaut wurden: Eben für Gelegenheits-Spieler und Privatnutzer.
Aktuelle Beispiele:
Das Toshiba Tecra A50-A-13C (ein sehr gutes Office-Gerät) bzw. Toshiba Satellite L50-A-1CE (ein sehr gutes Mittelklasse-Gerät) und das Toshiba Satellite M50-A-11L (ein ebenfalls sehr gutes Gerät, das zugunsten des Labels "Thin & Light" auf das optische Laufwerk verzichtet).
Toshiba liefert generell sehr gute, solide Geräte ab, die allerdings stets einen gewissen "Plastik-Charme" entwickeln. Ins Auge fallendes Design ist etwas anderes, dabei stimmt aber die Funktionalität voll und ganz. Toshibas können sowohl im 15-Zoll-, als auch im 17-Zoll-Segment eine gute Wahl sein. Im günstigen Bereich gibt es übrigens das Toshiba Satellite M50D-A-10D zu ergänzen. Es reißt technisch nicht vom Hocker, könnte sich aber als Einsteigergerät eignen.

2.IV - Fujitsu:
Fujitsu deckt mit seinen Lifebooks (z.B. Fujitsu Lifebook E743, Fujitsu Lifebook E753 und Fujitsu Lifebook E782) eine große Bandbreite in Bezug auf Preis und Leistung ab und rangiert in gängigen Tests immer recht weit oben. Wichtig hierbei zu wissen: Die Fujitsu fokussiert den Business- bzw. Office-Bereich, weshalb es überdurchschnittlich oft vorkommt, dass die Geräte unter "Grafiklösung" so etwas wie "Chipsatz" stehen haben. Gemeint ist damit "Intel HD", das mit den Mainboard-Chipsätzen und Prozessoren von Intel quasi "mitgeliefert" wird. Für viele Heimanwendungen reicht Intel HD völlig aus, weshalb Fujitsu Geräte dort auch Ihre Daseinsberechtigung haben - gelegentliches Spielen und z.B. Video-Bearbeitung (die von Grafik-Rechenleistung profitieren kann) allerdings macht ohne dedizierte Grafikkarten keinen großen Spaß. Für mich persönlich disqualifizieren sich die gängigen Lifebooks damit komplett, aber das muss ja auf Sie nicht zwangsläufig auch zutreffen. Günstig (um nicht zu sagen billig) ist im Moment eine Gerätelinie zu haben, zu der das Fujitsu Lifebook A512 2020M gehört. Diese Geräte sind mit den neuen, günstigen "Intel Pentium"-Prozessoren ausgerüstet und können allenfalls als Einsteigergeräte gesehen werden.

2.V - Acer:
Acer bietet zwei sich in gewissen Punkten überschneidende Gerätelinien: Aspire und TravelMate. Während ich das TravelMate gerne im günstigen "Office/Surfen"-Segment ansiedeln möchte, bieten die Aspires durchaus Leistung für den Privatgebrauch. Ein TravelMate könnte Ihre Wahl sein, wenn es Ihnen um reine Funktionalität bzw. einen Rechner geht, auf dem Sie Ihre Steuererklärung machen können und gelegentlich Solitär spielen. Ein Aspire kann meist mehr, kostet aber auch mehr (wenn auch nicht "deutlich" mehr). Ein Überschneidungspunkt ist oft die fehlende Grafik-Lösung. Hier wird sehr oft auf den Chipsatz von Intel gesetzt. Es gibt bei den Aspires aber auch Geräte mit dedizierten Grafikkarten von NVIDIA (z.B. das Acer Aspire V5-573G-54208G50AII). Hier können sich Gelegenheitsspieler durchaus wiederfinden. Wichtig bei Acer: Achten Sie verstärkt darauf, was für Prozessoren verbaut wurden und lassen Sie sich nicht von Niedrigpreisen blenden. Allerdings muss auch gesagt werden, dass Acer inzwischen weg vom "Quietsch-und-Knarz"-Image ist und diesen Part des Marktes seiner Tochter "Packard Bell" überlässt. Aus meiner beruflichen Erfahrung mit Acer-Geräten heraus kann ich sagen, dass die Geräte lange laufen, wenn sie erst einmal laufen. Bei Retourenfällen sollten sie schnell reagieren und das Gerät nach Möglichkeit komplett tauschen lassen. Es gibt bei diesem Hersteller durchaus "Montagsmodelle".
Aktuelle Modell-Beispiele:
Acer Aspire E1-572, Acer TravelMate P255-M
Acer hinkt mit diesen Geräten stets im Mittelfeld herum, was durchaus gewollt ist. Highend-Geräte gibt es von Acer eher wenige - man legt eher wert auf eine breite Verkäuflichkeit.

2.VI - HP:
HP stellt sich am Markt im Moment unter anderem mit Geräten der ProBook-Linie (Geräte mit guter bis sehr guter Leistung für Office-Anwendungen, aber weniger für Spiele), der Pavilion-Linie (gute bis sehr gute Geräte für den "Hausgebrauch", auch gut für Spiele) sowie der Envy-Linie (im Grunde 15-Zoll-Ultrabooks mit sehr schlanken Linien).
Aktuelle Beispiele:
HP ProBook 6570b, HP ProBook 450 G1 oder HP Probook 455 (etwas älter, mit einem AMD-Prozessor ausgestattet). Auch interessant für Office-Nutzer: HP ProBook 455 G1 und HP ProBook 6570b. Das HP Pavilion 15-N010SG (mit Touchscreen und i7 - allerdings nicht der aktuellsten Generation) ist jetzt das erste Beispiel, das mir für einen Pavilion einfällt - es gibt sicherlich noch viele mehr. HP Envy 15-J011SG mag als Beispiel für die Envy-Serie gelten.
HP liefert - ähnlich wie Toshiba und Acer - sehr gute Geräte für den "Hausgebrauch" (siehe die Pavilion-Linie) und kann auch durchaus hohe Qualität (Envy) bieten, die man dann auch gerne mit höheren Preisen bezahlt. Hier nähert man sich teilweise Samsung und Sony an. ABER HP hat immer noch das Problem, dass man die ausgelieferten Rechner beinahe bis zur Unkenntlichkeit mit Software zumüllt. Wer schon einmal einen HP Drucker installiert hat und vergaß, sich den "abgespeckten" Drucker-Treiber von der Homepage zu laden, der weiß, wovon ich rede: Alles völlig überfrachtet und nur daraus ausgelegt, dem Kunden noch irgend ein Produkt zu verkaufen. Acer, Toshiba & Co tun das auch - aber HP ist hier definitiv der Negativ-Rekordhalter. Es geht soweit, dass HP-Geräte teilweise erst dann sauber funktionieren, wenn man Software entfernt hat, die ab Werk mitgeliefert wurde. Wirklich schade, denn die Geräte selbst sind grundsolide und definitiv kaufbar.
Wichtig: HP lässt anscheinend eine Billig-Linie unter dem Namen "Compaq" auflegen. Hier würde ich definitiv sagen: Finger weg!

2.VII - Medion:
Ja, Medion. Nun, Medion hat den Nimbus von "das ist doch ALDI" irgendwie nie abgelegt. Von Medion kam in jüngster Zeit mal das MEDION AKOYA S6212T MD 99270, das mit einem i3 und Chipsatz-basierter Grafik nicht unbedingt alles und jeden vom Hocker reißt, aber für Einsteiger und Nur-Surfer aufgrund des "geht so"-Preises durchaus interessant sein könnte. Allerdings ist unter dem Oberbegriff "Akoya" einiges an Geräten versammelt. Sie sollten hier definitiv darauf achten, nur aktuelle Geräte zu kaufen.
Ich selber habe früher von Medion nichts gehalten. Daran hat sich nicht viel geändert, weil mir das Design völlig fremd ist, aber es gibt Leute, die mit den Geräten vollauf zufrieden sind.

2.VIII - Asus:
Asus kennt man ja unter anderem auch von Tablets, Convertibles und Routern, von Grafikkarten und von den Nexus-Handies von Google (die sind z.T. auch von Asus hergestellt worden). Asus ist seit sehr langer Zeit ein großer Player was Notebooks angeht und das merkt man durchaus an der Qualität der Komponenten. Interessant ist, dass vor allem im "Niedrig-Preis-Bereich" Asus-Geräte immer wieder gute bis sehr gute Noten abräumen. Man scheint auch hier trotz allem auf eine gute Qualität zu achten.
Aktuelle Geräte:
Asus ASUSPRO P550CA und Asus F550CA für Büroanwendungen, das Asus F550LN-XX023H (mit einer NVIDIA-Grafikkarten) für Spiele. Geräte wie das Asus VivoBook S551LB-CJ006H firmieren schon im Bereich der Ultrabooks und gehören dort auch leistungs- und preismäßig hin.
Ein Manko ist der teilweise unsäglich langsame Asus-Support. Hier hat sich allerdings meiner Erfahrung nach (hatte letztes Jahr mal wieder Kontakt) einiges an Kundenfreundlichkeit und Pünktlichkeit getan. Man ist aber dennoch meilenweit von der Leistung anderer Hersteller entfernt. Mein Tipp: Wickelt man Probleme über Amazon ab, so beschleunigt sich hier einiges.

2.IX - MSI:
MSI liefert im vollen Spektrum von MSI CX61-2PCi581BW7 (i5) bis MSI CR61-2MP345W7 (Intel Pentium) und darüber hinaus (i7-Geräte und Celerons) alles, was man sich als Notebook-Nutzer so wünschen könnte. Man steht hier auf einem Niveau mit Asus und zielt dabei primär auf Privatkunden ab, denen etwas an z.B. dedizierten Grafikkarten liegt. MSI kommt hier selten "nur" mit Chipsatz-Lösungen, so dass man sich hier als "Gelegenheits-Spieler" gut aufgehoben fühlen kann. Eine Profi-Linie für Gamer hat MSI auch, für die muss man aber tief(er) in die Tasche greifen und mit dem Augenkrebs leben, den die Geräte definitiv verursachen. Sie sehen in meinen Augen durchgehend wie ein designtechnischer Verkehrsunfall aus, auf den man einen Haufen LEDs montiert hat. Wer's mag ;-)
MSI sollten Sie schon deshalb im Auge behalten, weil man bei relativ guter Qualität (Knarzen und dergleichen ist bei manchen Modellen schon noch drin) meistens leistungsstarke Technik geliefert bekommt. Hier liegt der Fokus eher auf den inneren Werten.

2.X - Dell:
Dell bietet im 15-Zoll-Segment unter anderem die neue, hauseigene "Inspiron 14 7000-Serie" mit Prozessoren der 4ten Generation, hat aber auch "Inspiron 15"-Geräte (etwas älter) und "XPS"-Geräte (Ultrabooks) im Programm und schmückt sich außerdem mit den Gaming-Geräten von Alienware. Die Website könnte also einen Blick wert sein, wenngleich ich sagen muss, dass mich Dell-Geräte irgendwie persönlich bisher nie vom Hocker gerissen haben. Man kauft eben trotz allem Customizing doch ein "Gerät von der Stange" mit wenig Anspruch an das Design. Hier steht Funktionalität und die Schnellkonfektionierbarkeit im Vordergrund.
Mein Tipp: Behalten Sie die Rabattaktionen bei Dell im Auge.

2.XI - GigaByte:
GigaByte fällt irgendwie "nach oben" aus dieser Übersicht heraus. Man kann die allermeisten Geräte dieses Herstellers trotz ihres reduzierten, schlichten Designs nur als "Premium" bezeichnen. Das Gigabyte P35K mag hier ein Anhaltspunkt sein. Preislich bewegt sich GigaByte denn auch jenseits der 1000 Euro, liefert dafür aber auch Geräte ab, die man getrost in die Schublade "Gamingnotebook" ablegen kann. Für die meisten Kunden sicherlich nicht die ideale Wahl, da einem angesichts dieser Geräte durchaus das Sprichwort von den Kanonen und den Spatzen in den Sinn kommen kann.

2.XII - Lenovo:
Lenovo war mal die Notebook-Sparte von IBM. Man merkt das immer noch ein wenig am Design und auch an den immer noch relativ hohen Qualitätsmerkmalen der Geräte. Im Vergleich zu den alten ThinkPads mit Stahlrahmen hat man allerdings etwas nachgelassen, wenn Sie mich fragen.
Lenovo glänzt im Moment mit Mittelklasse-Geräten a la Lenovo IdeaPad Z510, Lenovo IdeaPad FLEX14 (Achtung: dieses Beispiel ist ein Convertible) und Lenovo G510. Das Lenovo G505s und das Lenovo G500s mögen zudem als Beispiele für relativ günstige Geräte gelten.
Lenovo zielt dabei vor allem auf das Endkunden-Segment ab, das sich z.B. auch mal mit Computerspielen beschäftigt. Deshalb findet man hier relativ oft Grafikkarten, die einiges an "Bespielbarkeit" mit sich bringen.
Insgesamt kann man sagen, dass ein Blick auf Lenovo sich lohnt - vor allem dann, wenn man rein zufällig ein Windows 7 oder Windows 8 daheim herum liegen hat. Lenovo bzw. einige Lenovo-Distributoren verkaufen nämlich gerne mal "mit DOS vorinstalliert". Mein Tipp hier: Sprechen Sie mit dem Distributor und klären Sie ab, ob man "einfach so" ein Windows 7 oder Windows 8 auf der Maschine installieren kann. Bisweilen geht das nämlich nicht (ist mir so bei einem Acer-Gerät passiert - ohne BIOS-Update ging da gar nichts).

2.XIII - der Rest:
Wie bei so vielen anderen Dingen gilt auch hier: Der schnöde Rest mag seine Daseinsberechtigung haben, aber in meiner Rechnung taucht er nicht auf. Hersteller, die "im stillen Kämmerlein" Notebooks zusammen schrauben sind nichts für mich und können meist auch vom Preis her nicht mit den "Großen" mithalten. Anderseits kann es Vorteile haben, sich ein Gerät quasi nach eigenen Vorstellungen konfektionieren lassen zu können. Ich würde es Einsteigern allerdings nicht empfehlen - und Profis oder Semi-Profis sollten wissen, dass es manchmal einfach Sinn macht, sich nicht selbst mit all dem Sch... aufzuhalten, sondern einen großen Distributor einfach machen zu lassen.

Kommen wir also zu meinen ...

3. Schlussfolgerungen:

Wer jetzt ein Ergebnis a la "Das Gerät sollten Sie definitiv kaufen" erwartet, der irrt. Ich selber tendiere im Moment stark dazu, mir wieder ein Samsung-Gerät zu kaufen, ggf. sogar aus der letzten Generation (da günstiger und trotzdem hochwertig). Auch Sony kommt in Betracht, aber ich liebäugele auch mit MSI und Asus. Hier kommt es nur darauf an, dass es mal wieder ein echtes Schnäppchen gibt. Dann schlage ich ggf. zu. Oder ich überlege es mir und steige auf meine Alterativ-Idee um: Ein Barebone mit viel "Wumms" auf dem ich dann per RDP arbeite, wenn ich Wumms brauche. Und für den Privatgebrauch ein nettes, günstiges Tablet oder Netbook mit Windows drauf.

Was für Schlussfolgerungen werde ich Ihnen jetzt also bieten?

Nun, lassen Sie mich einfach mal abgrenzen, was so alles hilfreich sein kann, um zu beurteilen, ob ein Gerät entfernt unter die Rubrik "aktuell" fällt bzw. ob es (egal, ob aktuell oder letzte/vorletzte Generation) "kaufbar" ist.

Da wären zunächst einmal die Displays:
Glänzend war mal in - heute ist wieder Matt bei manchen Kunden in. Der Grund: Auf glänzenden Displays sieht man nichts. De facto teilt sich der Markt aber quasi in zwei Hälften: Die Business- und Office-Linien sowie einige Geräte für Gamer neigen wieder zu matten Displays, Privatkunden-Geräte aus irgend einem unerfindlichen Grund immer noch zu spiegelnden. Ich empfehle (trotz des nicht ganz so spektakulären Aussehens) definitiv immer matt. Damit kann man notfalls auch im direkten Sonnenlicht arbeiten.

Dedizierte Grafikkarten? Intel HD?
Nun, dedizierte Grafikkarten machen immer einen Sinn - außer, man will Strom sparen. Daher werden sie heute oft weggelassen, damit die Akkus immer länger und länger halten. Für viele Anwendungen reicht ja auch, was Intel über den Chipsatz und Prozessor an Leistung mitbringt. Für Spiele? Eher nicht. Dort machen NVIDIA und Radeon durchaus Sinn.
Für uns hat das "Intel HD ..."-Gesabbel der Hersteller einen besonderen Sinn, denn darüber lässt sich eine Aussage bzgl. des verwendeten Chipsatzes und des Prozessors treffen: Aktuelle Geräte werden Intel HD4000 (letzte, 3te Generation = Ivy Bridge) bzw. HD4400 bzw. HD4600 (neue Generation = Haswell) bieten. Alles, was darunter ist, können Sie getrost unter "alt" ablegen. HD Graphics 4600 indes ist ein sicheres Zeichen dafür, dass es sich um einen leistungsfähigen Prozessor der 4ten Generation handelt.
Was bedeutet das aber nun? Die Website Notebookcheck-dot-com beschreibt in einem Test recht schön, wie leistungsfähig Intel HD Graphics ist: HD4600 bietet um 60% höhere Leistung als HD4000 und liegt auf dem Niveau einer dedizierten GeForce GT 630M von NVIDIA. Es muß also nicht zwangsläufig ein "Griff ins Klo" sein, wenn man einen Rechner mit Chipsatz-Grafik kauft -- man sollte nur darauf achten, dass man auf HD4400 (etwas schlechter) oder HD4600 zurückgreifen kann.

Eine weitere wichtige Schlussfolgerung ist, dass man im Markt eine Menge Geräte aus dem "Business-Bereich" finden kann, die unbedarften "Casuals", also Otto Normalkunden, verkauft werden. Es macht hier Sinn, sich genau darüber klar zu werden, ob man denn spielen will oder nicht. Will man Spielen (im Sinne einer grafisch anspruchsvollen Software), dann sollte man sich nach den oben an verschiedenen Stellen genannten Geräten umschauen, die "fürs Spielen brauchbar sind". Üblicherweise wird das festgemacht an einer dedizierten Grafikkarte - wie Sie aber gerade auch gelesen haben, kann HD4600 dieses Manko z.B. bei sehr leistungsfähigen Business-Maschinen teilweise kompensieren.

i3, i5, i7? Was ist da der Unterschied? Was sagen die aus? Und was sind Pentium, Celeron und Atom? Und was hat das mit "Generationen" auf sich?
Ganz schön viele Fragen auf einmal. Kurz und gut: Pentium, Celeron und Atom sind "billige" Prozessoren von Intel, die vor allem für den "günstigen" Preisbereich hergestellt werden und in der Regel wenig Strom verbrauchen (daher werden sie oft als besonders stromsparend beworben). Für Einsteiger ggf. noch zu brauchen - wer wenigstens grundlegende Leistung haben möchte, der geht er zu den Core i3/5/7-Prozessoren über. Aber was hat es mit denen auf sich? Nun, es handelt sich hierbei um die aktuell "gängigen" Intel-Prozessoren, wobei man dazu sagen muss, dass es diese Prozessoren momentan in der 4ten (!) Generation gibt. Im Verkauf sind aber häufig noch Prozessoren der 3ten Generation, die dann oft wie ein Schnäppchen wirken, weil sie nun einmal entsprechend günstiger sind. Fakt ist: Die Leistung der Prozessoren hat zwischen 3ter und 4ter Generation noch einmal zugenommen - Fakt ist aber auch: Die meisten werden davon nichts bemerken. Ergo kann man durchaus Geräte mit Prozessoren der 3ten Generation kaufen. Die sind günstiger und (zumindeste bei i5 und i7) leistungsfähig genug, um auch die nächsten paar Jahre noch durchzuhalten.
Erkennbar sind die Prozessoren (wenn es nicht dran steht) an Ihren Nummern (war ja klar), die man auf der Intel-Seite den Generationen zuordnen kann ODER (einfacher) wie oben schon beschrieben über die Intel HD Graphics-Version. "4000" bedeutet hier in der Regel "3te Generation". "4400/4600" normalerweise "4te Generation".

Was ist mit AMD?
So leid es mir tut: AMD-Prozessoren spielen am Markt und auch in meiner Analyse kaum eine Rolle und so sehr mich dafür vielleicht manch einer flamen wird: Ich gehe deshalb auf AMD auch nicht weiter ein, sondern sage pauschal: Sehen Sie sich nach einem Gerät mit einem Intel-Prozessor um. Für Casual-Nutzer bzw. Otto Normalkunde macht das heute am meisten Sinn zumal die Produktbezeichnungen bei AMD bzw. bei den Vertreibern von AMD-Prozessor-Geräten teilweise jeder Vergleichbarkeit mit Intel-Prozessoren (und damit dem Rest des Marktes) entbehren.

Bleibt noch die Frage "Touchscreen Ja/Nein?"
Ist für mich keine Frage mehr. Obwohl sich Windows 8 immer weiter dem annähert, von dem man weg wollte (nämlich dem Interface von Windows 7), gibt es gerade bei Laptops bei vielen Leuten inzwischen so einen Art "Wisch-Gesten-Reflex": Man versucht sogar auf Nicht-Touchscreens mit diesen Gesten weiter zu kommen. Es macht in meinen Augen nur Sinn, wenn man hier konsequent darauf achtet, sich einen Touchscreen zuzulegen. Technisch und preislich sollten sich hier keine Unterschiede mehr ergeben und Windows 8 bietet wirklich einige Spielereien, die man dank Touch subjektiv "einfacher" machen kann.

4. Was soll ICH denn nun kaufen?

Ich empfehle Ihnen, sich je nach Ausrichtung und Geldbeutel auf die folgenden Hersteller zu konzentrieren:

Business/Office/Surfen: Fujitsu, ggf. die Business-Linien von Toshiba, Lenovo, Acer und HP (HP allerdings wegen dem Software-Spam-Problem nur mit Abstrichen). Samsung und Sony, falls Sie mehr Geld in die Hand nehmen wollen. Dell könnte eine Alternative sein (allerdings kriegt man Dell quasi nur "bei Dell").

Casual-Gaming/Grafikanwendungen/"Daddeln": "Mittelklasse"-Geräte von Toshiba, Lenovo und Acer. Ggf. MSI und Asus, wenn Sie ein Schnäppchen erwischen oder etwas mehr Performance wollen. Samsung und Sony, falls Sie etwas mehr Geld in die Hand nehmen wollen. Alienware (Dell) und Gigabyte könnten für Sie relevant werden, falls sie ernsthaftes Gaming betreiben wollen. Otto Normalnutzer braucht diese Art Performance allerdings meistens nicht.

5. Was nun?
Mein Rat: Schlafen Sie drüber. Sehen Sie sich die Geräte an und stellen Sie hier Fragen. Ich werde mich darum kümmern, Antworten zu beschaffen. Was sie natürlich außerdem machen sollten: Sich mal in einem Verbrauchermarkt mit den Gerätegrößen auseinander setzen, ein paar Geräte mal wirklich anpacken und die Haptik testen und sich dann noch einmal gezielt damit auseinander setzen, was Sie wirklich wollen. Tja und dann? Kaufen ;-)

Diese Rezension wird von mir gerne aktualisiert und verbessert. [.....] Wenn nicht, freue ich mich über sachliche Kritik in Form eines Kommentars und nehme diese gerne auf. :-)
55 Kommentare|143 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Mai 2015
Diese Rezension hat nicht das Gerät, sondern das irreführende Angebot resp. den Anbieter zum Inhalt.

Das Notebook war wegen eines kleinen Verpackungsschadens als "gebraucht", Zustand "sehr gut" verbilligt angeboten worden. Die Zustandsangabe erwies sich als korrekt, das Notebook macht optisch einen neuwertigen Eindruck.

Eine Überraschung war dann allerdings der Daten-Check bei LENOVO: Garantie-Beginn war bereits im Juni 2014, was ja bedeutet, dass ich ein etwa 1 Jahr altes Gerät bekommen habe, ohne dass diese Tatsache vor dem Kauf erwähnt worden war. Wo war das Notebook seither im Einsatz, war es ein Ausstellungsstück? Ist es aufgearbeitet worden? Warum wurde das Alter nicht erwähnt?

Für AMAZON ungewöhnlich, deshalb enttäuschend: Auf meine Rückfrage/ Reklamation in dieser Angelegenheit habe ich bis heute keine Antwort erhalten. Nach Lage der Dinge scheint mir keine andere Wahl zu bleiben, als die Rückgabe...schade!
44 Kommentare|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Januar 2016
Zuerst war ich von dem Laptop begeistert. Es sieht ganz schick aus und war auch ganz flott. Außerdem hatte ich bisher Thinkpads von Lenovo gesehen und dachte, dass sich der Hersteller inzwischen gemacht hat.

Dann der erste Ärger: Als erstes löscht das - von mir installierte - Antivirenprogramm vorinstallierte Spyware. Zu Recht wie ich nach einer Recherche im Internet herausgefunden habe.

Ein paar Wochen später fällt die erste Taste aus dem Keyboard. Ärgerlich, aber wegen so einer Kleinigkeit wollte ich nicht ein vollständig eingerichtetes Laptop in die Reparatur schicken. Inzwischen hängt auch noch die linke Taste am Trackpad

Jetzt nach knapp über einem halben Jahr fällt das Laptop im wahresten Sinne des Wortes auseinander: Schrauben zur Stabilisierung fallen auf der Unterseite des Laptops raus. Dadurch bildet sich an der Seite des Laptops eine Spalte. Als ich das Laptop zuklappen wollte, um es zu reklamieren, verrutscht der LAN-Anschluss, da dieser auf Grund des Spalts nicht mehr richtig saß.

Jetzt reicht's: Zurück auf Werkseinstellungen und Ersatzlaptop besorgt. Das Ding geht zurück.

Fazit: Nie wieder ein Lenovo. Das schlechteste Laptop, das ich je hatte (nicht mein erstes Laptop in der Preisklasse zwischen 500 - 600 Euro).
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am 25. April 2016
Nichts zu bemängeln.
Fährt rasant hoch. Preis-Leistungsverhältnis nahezu unschlagbar. Ich nutze das Notebook überwiegend zum Surfen. Dafür ist das Gerät jedenfalls optimal geeignet.
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am 21. Dezember 2014
einziges bisheriges Manco ist das CD Fach, das sich nur mit Fingespitzengefühl öffnen lässt, wenn man den winzigen Knopf dazu findet.
Optisch macht er richtig was her, edles Design...
und der, der sich damit auskennt sagt für den Preis hab ich was gutes bekommen =0)
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am 19. November 2014
Sehr gut notebook für diese Preisklasse. Leise, schnell, preiswert.
Die Bearbeitung ist gut. Der Bildschirm ist auch gut. Und es ist leicht, die Helligkeit anzupassen, wenn es einmal auf Batterie betrieben wird.
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am 22. April 2015
Eigentlich ein gutes Gerät. Leider hat sich nach ca. 2 Monaten erst WLAN und dann auch noch LAN verabschiedet. Erst waren die Verbindungen sporadisch unterbrochen, kurz drauf komplett. Nach den üblichen Support-Tipps: Treiber neu installieren und System neu aufsetzen, war dann klar, dass es ein Hardware-Problem war. Wir haben das Gerät zur Reparatur eingeschickt, nach 6 Wochen stand es immer noch auf Status "warten auf Ersatzteil". Die Nachfrage ergab, dass das Teil momentan nicht lieferbar sei. Daraufhin hat Amazon Geld-zurück angeboten, was ich nach der langen Wartezeit dann auch in Anspruch genommen habe. Vielen Dank an der Stelle an Amazon !
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am 17. Juni 2015
Gekauft habe ich das Notebook zum Arbeiten mit Office,Photoshop, und sowie im Internet Surfen. Bearbeiten von Videos sowie Fotos ist das Gerät gut geeignet.Das System und Programme laufen schnell! Ich kann es nur weiterempfehlen.
Also nochmals:
-Gute Leistung beim Prozessor
-Gute Leistung beim Arbeisspeicher
- Ausreichende Grafik für Foto- & Videobearbeitung
- Ausreichende Anzahl an Anschlüssen
- Touchpad ist sehr sensibel
- Gutes Design
- Günstiger Preis

Nachteil :
die Tastatur ist schwammig und federt teilweise. (Das Drücken einer Taste zieht die umgebenden Tasten mit runter.)
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