Lenny Kravitz

 

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Biografie

IT IS TIME FOR A LOVE REVOLUTION

In den 18 Jahren, die ins Land gegangen sind, seit Lenny Kravitz sich erstmals ins Bewusstsein der Öffentlichkeit sang, ist in der Musikwelt eine Menge geschehen. Doch durch alle Veränderungen hindurch hat Kravitz Beständigkeit bewiesen und sich als einer der ganz großen Rockmusiker unserer Zeit etabliert. Warum dies so ist, beweist er einmal mehr mit seinem achten Studioalbum It Is Time For A Love Revolution, einem kolossalen, eleganten und zugleich sehr rock’n’rolligem Ruf zu den Waffen, der im Februar 2008 erscheint.

Dieses Lob ist übrigens keineswegs ... Lesen Sie mehr

IT IS TIME FOR A LOVE REVOLUTION

In den 18 Jahren, die ins Land gegangen sind, seit Lenny Kravitz sich erstmals ins Bewusstsein der Öffentlichkeit sang, ist in der Musikwelt eine Menge geschehen. Doch durch alle Veränderungen hindurch hat Kravitz Beständigkeit bewiesen und sich als einer der ganz großen Rockmusiker unserer Zeit etabliert. Warum dies so ist, beweist er einmal mehr mit seinem achten Studioalbum It Is Time For A Love Revolution, einem kolossalen, eleganten und zugleich sehr rock’n’rolligem Ruf zu den Waffen, der im Februar 2008 erscheint.

Dieses Lob ist übrigens keineswegs übertrieben. Jedes von Kravitz’ Alben wurde vergoldet, drei wurden sogar gleich mehrfach mit Platin ausgezeichnet. Er kann auf zahlreiche Nr. 1-Hits in den Billboard Singles-Charts verweisen, hat bereits vier GRAMMYs gewonnen (und damit einen neuen Rekord für die meisten Top-Platzierungen in der Kategorie „Bester männlicher Rocksänger“ in der Zeit von 1999 – 2002 aufgestellt) und wurde für diverse weitere nominiert. Was Preise und Auszeichnungen angeht, so hat Kravitz im Laufe seiner Karriere eine ziemlich einzigartige Sammlung zusammengetragen, verliehen von einer ganzen Reihe musikalischer Institutionen, darunter die American Music Awards (2002, Beliebtester Pop/Rock-Künstler), die MTV Video Music Awards (1993, Bestes Video eines männlichen Künstlers), die Radio Music Awards (2001, Künstler des Jahres), die VH1/Vogue Fashion Awards (1998, Bestgekleideter männlicher Künstler) und die Billboard Awards. Darüber hinaus genießt Kravitz weithin Ansehen als kreativer Avantgardist, sowohl im Bereich innovativer Videos, die seine Karriere von Anfang an begleitet haben, als auch dank seiner frühen Erkenntnis, dass die Musik über die traditionellen Bereiche – wie Alben und das Radio – hinaus in unserem Leben eine bedeutende Rolle spielt.

Allerdings basierte sein Erfolg immer und in allererster Linie auf seiner Musik. Kravitz' Sound hat von jeher Anklänge an vergangene Zeiten aufleben lassen – an klassischen Rock, Old-School-Soul, griffigen Funk und den Popkonfekt der 1960er – und legt dabei immer eine Dringlichkeit und ein solides handwerkliches Können an den Tag, die fest in der Gegenwart verwurzelt sind. It Is Time For A Love Revolution ist ein mutiges, zeitgenössisches Rockalbum, und seine Spannbreite untermauert die Behauptung, dass Kravitz’ größte Leistung im Laufe seiner inzwischen fast zwanzig Jahre währenden Karriere vielleicht in der Aufrechterhaltung einer unglaublichen Kontinuität in seiner Eigenschaft als erstklassiger Sänger, Songwriter und Performer besteht.

„Ich bin ein Mensch, der ständig neue Dinge erleben und seine Perspektive verändern will“, meint er. „Ich versuche wirklich, wach zu bleiben, mich mit anderen Menschen und Einflüssen zu umgeben. Ich gehe irgendwo hin, wo ich noch nie zuvor gewesen bin, wo ich niemanden kenne, und ziehe daraus Erfahrungen. Das spiegelt sich in meiner Musik.“

It Is Time For A Love Revolution ist für Kravitz gleich in mehrfacher Hinsicht ein neuer Anfang. Mit seinem letzten Album Baptism (aus dem die Hitsingles „Where Are We Runnin’“ und „Lady“ ausgekoppelt wurden) beendete er einen 15-jährigen Karrierezyklus, der seine musikalische Entwicklung nachzeichnete, angefangen bei seinen bescheidenen Anfängen als um Anerkennung kämpfender Musiker. „Ich hatte so gut wie alles gesehen und ausprobiert“, erklärt er. „Besonders danach (nach Baptism) hatte ich das Gefühl, dass ich bereits die meisten meiner musikalischen Träume verwirklicht hatte; nach dieser Platte und der darauf folgenden Tour kam es mir also wirklich so vor als ob etwas zu Ende gegangen wäre.“

Als er dann an den Songs für das neue Album zu arbeiten begann, passierte etwas Seltsames: „Ich fühlte mich einfach frei. Das kann ich nicht erklären, es war so, als ob ich noch einmal von vorn anfangen würde, und die Energie und Spannung dieses Gefühls verselbstständigten sich.“

Diese Freiheit ist das Feuer, das auf It Is Time For A Love Revolution brennt – ein Album, das gesellschaftlich und – was vielleicht noch wichtiger ist – spirituell so lebendig daherkommt wie Kravitz’ Debütalbum Let Love Rule. „Stimmt, so frei hatte ich mich seit Beginn meiner Karriere als professioneller Musiker nicht mehr gefühlt“, gibt er zu. „Bei Let Love Rule gab es keine festen Vorstellungen, niemanden aus dem Business, keinen Druck, eine bestimmte Vision meiner selbst ‚abzuliefern’. Und genau so habe ich mich bei diesem Album gefühlt – wie am Beginn eines neuen Kapitels."

It Is Time For A Love Revolution wurde im Laufe des letzten Jahres in New York, Miami, Paris, auf den Bahamas und in Brasilien geschrieben und aufgenommen. Wieder einmal hat Kravitz die meisten Instrumente selbst eingespielt, und was an den Songs als erstes auffällt ist die Kühnheit ihres Sounds. Schwere Drums, straffe, in die Hüften gehende Grooves, frenetische Gitarren, und Kravitz' unverkennbarer Gesang mischen sich zu großen, lauten Rock’n’Roll-Jams.

Wie der Titel des Albums bereits vermuten lässt, handeln viele der Songs von der Liebe und emotionalen sowie spirituellen Revolutionen. Kravitz singt Stücke voller Optimismus, fordert sein Publikum dazu auf, die Herzen zu öffnen und die Liebe hineinzulassen. Dazu erklärt er: „Ich kenne Leute, die unglaublich reich sind und alles haben, dabei sind einige von ihnen die unzufriedensten Menschen der Welt. Andere haben zwei Dollar auf dem Konto und sind die glücklichsten Menschen auf diesem Planeten. Nichts, was ich mir kaufen kann, kann mich glücklicher machen als das Gefühl, Gott und die Liebe in meinem Herzen zu tragen.“

Dass es bei einem großen Teil seiner Musik darum geht, seine Hörer zu inspirieren, ist ein Produkt seiner Erziehung, meint Kravitz. „Es mag naiv sein, aber so war ich schon immer. Ich bin nicht in einem zynischen, sondern in einem positiven und produktiven Umfeld aufgewachsen. Wenn man sich die Fernsehnachrichten ansieht, wird ganz deutlich, dass nichts auf der Welt besser wird.“ Meiner Meinung nach ist es höchste Zeit, dass dieser Umstand in Frage gestellt wird. Der Zeitpunkt ist gekommen, radikal zu reagieren und das Böse auf dieser Welt mit dem Guten zu bekämpfen.“

Kravitz’ persönlicher Glaube an Liebe und Frieden drückt sich auf diesem Album auf unterschiedliche Weise aus, unter anderem in Songs, die Parallelen zwischen dem aktuellen Krieg der USA im Irak und der Vietnam-Ära ziehen. „Ich habe mich nie davor gescheut, das zu sagen, was ich denke“, erklärt er. Tatsächlich kann Kravitz auf eine Tradition von Protestsongs verweisen. Sein erstes offiziell erschienenes Stück nahm er für das Spirit of the Forest-Projekt auf, eine Compilation zur Unterstützung des Kampfes für den brasilianischen Regenwald. In diesem Jahr steuerte er eine Coverversion von John Lennons „Cold Turkey“ zum Benefizalbum Instant Karma: The Amnesty International Campaign To Save Darfur bei. 2003 veröffentlichte Kravitz den nur als Download erhältlichen Song „We Want Peace“ als seine Form des Protests gegen den Krieg als Lösung für den Irak. „Dieses Stück war umstritten wegen der Mitwirkung von Kazem Al Sahir, damals der größte Popstar im Irak, führte aber trotzdem die weltweiten Download-Charts an.“ Im Juli 2007 trat er als Headliner beim Live Earth-Konzert in Brasilien vor 750.000 Menschen im Rahmen der vom ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore initiierten Konzerte im Kampf gegen die Klimaerwärmung auf.

Doch neben den hymnischen, klassischen Rocknummern auf It Is Time For A Love Revolution gibt es eine Reihe nicht minder intensiver, dabei jedoch wesentlich ruhigerer und persönlicherer Stücke. Kravitz nutzt dieses Album als Gelegenheit, über seinen Vater Sy Kravitz, der 2005 starb, zu sprechen und sich zu der von Höhen und Tiefen geprägten Beziehung der beiden zu bekennen. „Wir waren nie einer Meinung, und ich zog schon mit 15 von zu Hause aus“, erklärt er. „Ich hatte Probleme mit ihm als Vaterfigur. Ich stand meiner Mutter nahe – und nahm seine Affären sehr persönlich. Als wir beide älter wurden, entfernten wir uns immer weiter von einander, und so war es ein langer und trauriger Abschied von der Vater/Sohn-Beziehung, die es einmal gab. Aber wir haben unseren Frieden gemacht, und in dieser Hinsicht ist es heute nicht mehr so traurig für mich.“

Dieses spezielle Thema auf It Is Time For A Love Revolution anzusprechen war eine Art seelische Läuterung für Kravitz und trägt weiter zur Tiefe und Spannbreite des Albums bei – die gleichen Merkmale, die seinerzeit Let Love Rule bestimmten und ihn seit 18 Jahren zu einem bedeutenden Musiker machen. „Ich liebe dieses Album und sein Feeling“, sagt er. „Ich fühlte mich wie ein Kind, das in seinem Zimmer spielt, und das ist das wichtigste Gefühl, das man haben kann – dieses Gefühl der Freiheit.“

Einiges von dieser Freiheit dürfte sich auf seine Fans auf der ganzen Welt übertragen, wenn Kravitz sich nach der Veröffentlichung von It Is Time For A Love Revolution auf seine geplante zweijährige Tour begibt.

www.lennykravitz.com

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

IT IS TIME FOR A LOVE REVOLUTION

In den 18 Jahren, die ins Land gegangen sind, seit Lenny Kravitz sich erstmals ins Bewusstsein der Öffentlichkeit sang, ist in der Musikwelt eine Menge geschehen. Doch durch alle Veränderungen hindurch hat Kravitz Beständigkeit bewiesen und sich als einer der ganz großen Rockmusiker unserer Zeit etabliert. Warum dies so ist, beweist er einmal mehr mit seinem achten Studioalbum It Is Time For A Love Revolution, einem kolossalen, eleganten und zugleich sehr rock’n’rolligem Ruf zu den Waffen, der im Februar 2008 erscheint.

Dieses Lob ist übrigens keineswegs übertrieben. Jedes von Kravitz’ Alben wurde vergoldet, drei wurden sogar gleich mehrfach mit Platin ausgezeichnet. Er kann auf zahlreiche Nr. 1-Hits in den Billboard Singles-Charts verweisen, hat bereits vier GRAMMYs gewonnen (und damit einen neuen Rekord für die meisten Top-Platzierungen in der Kategorie „Bester männlicher Rocksänger“ in der Zeit von 1999 – 2002 aufgestellt) und wurde für diverse weitere nominiert. Was Preise und Auszeichnungen angeht, so hat Kravitz im Laufe seiner Karriere eine ziemlich einzigartige Sammlung zusammengetragen, verliehen von einer ganzen Reihe musikalischer Institutionen, darunter die American Music Awards (2002, Beliebtester Pop/Rock-Künstler), die MTV Video Music Awards (1993, Bestes Video eines männlichen Künstlers), die Radio Music Awards (2001, Künstler des Jahres), die VH1/Vogue Fashion Awards (1998, Bestgekleideter männlicher Künstler) und die Billboard Awards. Darüber hinaus genießt Kravitz weithin Ansehen als kreativer Avantgardist, sowohl im Bereich innovativer Videos, die seine Karriere von Anfang an begleitet haben, als auch dank seiner frühen Erkenntnis, dass die Musik über die traditionellen Bereiche – wie Alben und das Radio – hinaus in unserem Leben eine bedeutende Rolle spielt.

Allerdings basierte sein Erfolg immer und in allererster Linie auf seiner Musik. Kravitz' Sound hat von jeher Anklänge an vergangene Zeiten aufleben lassen – an klassischen Rock, Old-School-Soul, griffigen Funk und den Popkonfekt der 1960er – und legt dabei immer eine Dringlichkeit und ein solides handwerkliches Können an den Tag, die fest in der Gegenwart verwurzelt sind. It Is Time For A Love Revolution ist ein mutiges, zeitgenössisches Rockalbum, und seine Spannbreite untermauert die Behauptung, dass Kravitz’ größte Leistung im Laufe seiner inzwischen fast zwanzig Jahre währenden Karriere vielleicht in der Aufrechterhaltung einer unglaublichen Kontinuität in seiner Eigenschaft als erstklassiger Sänger, Songwriter und Performer besteht.

„Ich bin ein Mensch, der ständig neue Dinge erleben und seine Perspektive verändern will“, meint er. „Ich versuche wirklich, wach zu bleiben, mich mit anderen Menschen und Einflüssen zu umgeben. Ich gehe irgendwo hin, wo ich noch nie zuvor gewesen bin, wo ich niemanden kenne, und ziehe daraus Erfahrungen. Das spiegelt sich in meiner Musik.“

It Is Time For A Love Revolution ist für Kravitz gleich in mehrfacher Hinsicht ein neuer Anfang. Mit seinem letzten Album Baptism (aus dem die Hitsingles „Where Are We Runnin’“ und „Lady“ ausgekoppelt wurden) beendete er einen 15-jährigen Karrierezyklus, der seine musikalische Entwicklung nachzeichnete, angefangen bei seinen bescheidenen Anfängen als um Anerkennung kämpfender Musiker. „Ich hatte so gut wie alles gesehen und ausprobiert“, erklärt er. „Besonders danach (nach Baptism) hatte ich das Gefühl, dass ich bereits die meisten meiner musikalischen Träume verwirklicht hatte; nach dieser Platte und der darauf folgenden Tour kam es mir also wirklich so vor als ob etwas zu Ende gegangen wäre.“

Als er dann an den Songs für das neue Album zu arbeiten begann, passierte etwas Seltsames: „Ich fühlte mich einfach frei. Das kann ich nicht erklären, es war so, als ob ich noch einmal von vorn anfangen würde, und die Energie und Spannung dieses Gefühls verselbstständigten sich.“

Diese Freiheit ist das Feuer, das auf It Is Time For A Love Revolution brennt – ein Album, das gesellschaftlich und – was vielleicht noch wichtiger ist – spirituell so lebendig daherkommt wie Kravitz’ Debütalbum Let Love Rule. „Stimmt, so frei hatte ich mich seit Beginn meiner Karriere als professioneller Musiker nicht mehr gefühlt“, gibt er zu. „Bei Let Love Rule gab es keine festen Vorstellungen, niemanden aus dem Business, keinen Druck, eine bestimmte Vision meiner selbst ‚abzuliefern’. Und genau so habe ich mich bei diesem Album gefühlt – wie am Beginn eines neuen Kapitels."

It Is Time For A Love Revolution wurde im Laufe des letzten Jahres in New York, Miami, Paris, auf den Bahamas und in Brasilien geschrieben und aufgenommen. Wieder einmal hat Kravitz die meisten Instrumente selbst eingespielt, und was an den Songs als erstes auffällt ist die Kühnheit ihres Sounds. Schwere Drums, straffe, in die Hüften gehende Grooves, frenetische Gitarren, und Kravitz' unverkennbarer Gesang mischen sich zu großen, lauten Rock’n’Roll-Jams.

Wie der Titel des Albums bereits vermuten lässt, handeln viele der Songs von der Liebe und emotionalen sowie spirituellen Revolutionen. Kravitz singt Stücke voller Optimismus, fordert sein Publikum dazu auf, die Herzen zu öffnen und die Liebe hineinzulassen. Dazu erklärt er: „Ich kenne Leute, die unglaublich reich sind und alles haben, dabei sind einige von ihnen die unzufriedensten Menschen der Welt. Andere haben zwei Dollar auf dem Konto und sind die glücklichsten Menschen auf diesem Planeten. Nichts, was ich mir kaufen kann, kann mich glücklicher machen als das Gefühl, Gott und die Liebe in meinem Herzen zu tragen.“

Dass es bei einem großen Teil seiner Musik darum geht, seine Hörer zu inspirieren, ist ein Produkt seiner Erziehung, meint Kravitz. „Es mag naiv sein, aber so war ich schon immer. Ich bin nicht in einem zynischen, sondern in einem positiven und produktiven Umfeld aufgewachsen. Wenn man sich die Fernsehnachrichten ansieht, wird ganz deutlich, dass nichts auf der Welt besser wird.“ Meiner Meinung nach ist es höchste Zeit, dass dieser Umstand in Frage gestellt wird. Der Zeitpunkt ist gekommen, radikal zu reagieren und das Böse auf dieser Welt mit dem Guten zu bekämpfen.“

Kravitz’ persönlicher Glaube an Liebe und Frieden drückt sich auf diesem Album auf unterschiedliche Weise aus, unter anderem in Songs, die Parallelen zwischen dem aktuellen Krieg der USA im Irak und der Vietnam-Ära ziehen. „Ich habe mich nie davor gescheut, das zu sagen, was ich denke“, erklärt er. Tatsächlich kann Kravitz auf eine Tradition von Protestsongs verweisen. Sein erstes offiziell erschienenes Stück nahm er für das Spirit of the Forest-Projekt auf, eine Compilation zur Unterstützung des Kampfes für den brasilianischen Regenwald. In diesem Jahr steuerte er eine Coverversion von John Lennons „Cold Turkey“ zum Benefizalbum Instant Karma: The Amnesty International Campaign To Save Darfur bei. 2003 veröffentlichte Kravitz den nur als Download erhältlichen Song „We Want Peace“ als seine Form des Protests gegen den Krieg als Lösung für den Irak. „Dieses Stück war umstritten wegen der Mitwirkung von Kazem Al Sahir, damals der größte Popstar im Irak, führte aber trotzdem die weltweiten Download-Charts an.“ Im Juli 2007 trat er als Headliner beim Live Earth-Konzert in Brasilien vor 750.000 Menschen im Rahmen der vom ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore initiierten Konzerte im Kampf gegen die Klimaerwärmung auf.

Doch neben den hymnischen, klassischen Rocknummern auf It Is Time For A Love Revolution gibt es eine Reihe nicht minder intensiver, dabei jedoch wesentlich ruhigerer und persönlicherer Stücke. Kravitz nutzt dieses Album als Gelegenheit, über seinen Vater Sy Kravitz, der 2005 starb, zu sprechen und sich zu der von Höhen und Tiefen geprägten Beziehung der beiden zu bekennen. „Wir waren nie einer Meinung, und ich zog schon mit 15 von zu Hause aus“, erklärt er. „Ich hatte Probleme mit ihm als Vaterfigur. Ich stand meiner Mutter nahe – und nahm seine Affären sehr persönlich. Als wir beide älter wurden, entfernten wir uns immer weiter von einander, und so war es ein langer und trauriger Abschied von der Vater/Sohn-Beziehung, die es einmal gab. Aber wir haben unseren Frieden gemacht, und in dieser Hinsicht ist es heute nicht mehr so traurig für mich.“

Dieses spezielle Thema auf It Is Time For A Love Revolution anzusprechen war eine Art seelische Läuterung für Kravitz und trägt weiter zur Tiefe und Spannbreite des Albums bei – die gleichen Merkmale, die seinerzeit Let Love Rule bestimmten und ihn seit 18 Jahren zu einem bedeutenden Musiker machen. „Ich liebe dieses Album und sein Feeling“, sagt er. „Ich fühlte mich wie ein Kind, das in seinem Zimmer spielt, und das ist das wichtigste Gefühl, das man haben kann – dieses Gefühl der Freiheit.“

Einiges von dieser Freiheit dürfte sich auf seine Fans auf der ganzen Welt übertragen, wenn Kravitz sich nach der Veröffentlichung von It Is Time For A Love Revolution auf seine geplante zweijährige Tour begibt.

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Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

IT IS TIME FOR A LOVE REVOLUTION

In den 18 Jahren, die ins Land gegangen sind, seit Lenny Kravitz sich erstmals ins Bewusstsein der Öffentlichkeit sang, ist in der Musikwelt eine Menge geschehen. Doch durch alle Veränderungen hindurch hat Kravitz Beständigkeit bewiesen und sich als einer der ganz großen Rockmusiker unserer Zeit etabliert. Warum dies so ist, beweist er einmal mehr mit seinem achten Studioalbum It Is Time For A Love Revolution, einem kolossalen, eleganten und zugleich sehr rock’n’rolligem Ruf zu den Waffen, der im Februar 2008 erscheint.

Dieses Lob ist übrigens keineswegs übertrieben. Jedes von Kravitz’ Alben wurde vergoldet, drei wurden sogar gleich mehrfach mit Platin ausgezeichnet. Er kann auf zahlreiche Nr. 1-Hits in den Billboard Singles-Charts verweisen, hat bereits vier GRAMMYs gewonnen (und damit einen neuen Rekord für die meisten Top-Platzierungen in der Kategorie „Bester männlicher Rocksänger“ in der Zeit von 1999 – 2002 aufgestellt) und wurde für diverse weitere nominiert. Was Preise und Auszeichnungen angeht, so hat Kravitz im Laufe seiner Karriere eine ziemlich einzigartige Sammlung zusammengetragen, verliehen von einer ganzen Reihe musikalischer Institutionen, darunter die American Music Awards (2002, Beliebtester Pop/Rock-Künstler), die MTV Video Music Awards (1993, Bestes Video eines männlichen Künstlers), die Radio Music Awards (2001, Künstler des Jahres), die VH1/Vogue Fashion Awards (1998, Bestgekleideter männlicher Künstler) und die Billboard Awards. Darüber hinaus genießt Kravitz weithin Ansehen als kreativer Avantgardist, sowohl im Bereich innovativer Videos, die seine Karriere von Anfang an begleitet haben, als auch dank seiner frühen Erkenntnis, dass die Musik über die traditionellen Bereiche – wie Alben und das Radio – hinaus in unserem Leben eine bedeutende Rolle spielt.

Allerdings basierte sein Erfolg immer und in allererster Linie auf seiner Musik. Kravitz' Sound hat von jeher Anklänge an vergangene Zeiten aufleben lassen – an klassischen Rock, Old-School-Soul, griffigen Funk und den Popkonfekt der 1960er – und legt dabei immer eine Dringlichkeit und ein solides handwerkliches Können an den Tag, die fest in der Gegenwart verwurzelt sind. It Is Time For A Love Revolution ist ein mutiges, zeitgenössisches Rockalbum, und seine Spannbreite untermauert die Behauptung, dass Kravitz’ größte Leistung im Laufe seiner inzwischen fast zwanzig Jahre währenden Karriere vielleicht in der Aufrechterhaltung einer unglaublichen Kontinuität in seiner Eigenschaft als erstklassiger Sänger, Songwriter und Performer besteht.

„Ich bin ein Mensch, der ständig neue Dinge erleben und seine Perspektive verändern will“, meint er. „Ich versuche wirklich, wach zu bleiben, mich mit anderen Menschen und Einflüssen zu umgeben. Ich gehe irgendwo hin, wo ich noch nie zuvor gewesen bin, wo ich niemanden kenne, und ziehe daraus Erfahrungen. Das spiegelt sich in meiner Musik.“

It Is Time For A Love Revolution ist für Kravitz gleich in mehrfacher Hinsicht ein neuer Anfang. Mit seinem letzten Album Baptism (aus dem die Hitsingles „Where Are We Runnin’“ und „Lady“ ausgekoppelt wurden) beendete er einen 15-jährigen Karrierezyklus, der seine musikalische Entwicklung nachzeichnete, angefangen bei seinen bescheidenen Anfängen als um Anerkennung kämpfender Musiker. „Ich hatte so gut wie alles gesehen und ausprobiert“, erklärt er. „Besonders danach (nach Baptism) hatte ich das Gefühl, dass ich bereits die meisten meiner musikalischen Träume verwirklicht hatte; nach dieser Platte und der darauf folgenden Tour kam es mir also wirklich so vor als ob etwas zu Ende gegangen wäre.“

Als er dann an den Songs für das neue Album zu arbeiten begann, passierte etwas Seltsames: „Ich fühlte mich einfach frei. Das kann ich nicht erklären, es war so, als ob ich noch einmal von vorn anfangen würde, und die Energie und Spannung dieses Gefühls verselbstständigten sich.“

Diese Freiheit ist das Feuer, das auf It Is Time For A Love Revolution brennt – ein Album, das gesellschaftlich und – was vielleicht noch wichtiger ist – spirituell so lebendig daherkommt wie Kravitz’ Debütalbum Let Love Rule. „Stimmt, so frei hatte ich mich seit Beginn meiner Karriere als professioneller Musiker nicht mehr gefühlt“, gibt er zu. „Bei Let Love Rule gab es keine festen Vorstellungen, niemanden aus dem Business, keinen Druck, eine bestimmte Vision meiner selbst ‚abzuliefern’. Und genau so habe ich mich bei diesem Album gefühlt – wie am Beginn eines neuen Kapitels."

It Is Time For A Love Revolution wurde im Laufe des letzten Jahres in New York, Miami, Paris, auf den Bahamas und in Brasilien geschrieben und aufgenommen. Wieder einmal hat Kravitz die meisten Instrumente selbst eingespielt, und was an den Songs als erstes auffällt ist die Kühnheit ihres Sounds. Schwere Drums, straffe, in die Hüften gehende Grooves, frenetische Gitarren, und Kravitz' unverkennbarer Gesang mischen sich zu großen, lauten Rock’n’Roll-Jams.

Wie der Titel des Albums bereits vermuten lässt, handeln viele der Songs von der Liebe und emotionalen sowie spirituellen Revolutionen. Kravitz singt Stücke voller Optimismus, fordert sein Publikum dazu auf, die Herzen zu öffnen und die Liebe hineinzulassen. Dazu erklärt er: „Ich kenne Leute, die unglaublich reich sind und alles haben, dabei sind einige von ihnen die unzufriedensten Menschen der Welt. Andere haben zwei Dollar auf dem Konto und sind die glücklichsten Menschen auf diesem Planeten. Nichts, was ich mir kaufen kann, kann mich glücklicher machen als das Gefühl, Gott und die Liebe in meinem Herzen zu tragen.“

Dass es bei einem großen Teil seiner Musik darum geht, seine Hörer zu inspirieren, ist ein Produkt seiner Erziehung, meint Kravitz. „Es mag naiv sein, aber so war ich schon immer. Ich bin nicht in einem zynischen, sondern in einem positiven und produktiven Umfeld aufgewachsen. Wenn man sich die Fernsehnachrichten ansieht, wird ganz deutlich, dass nichts auf der Welt besser wird.“ Meiner Meinung nach ist es höchste Zeit, dass dieser Umstand in Frage gestellt wird. Der Zeitpunkt ist gekommen, radikal zu reagieren und das Böse auf dieser Welt mit dem Guten zu bekämpfen.“

Kravitz’ persönlicher Glaube an Liebe und Frieden drückt sich auf diesem Album auf unterschiedliche Weise aus, unter anderem in Songs, die Parallelen zwischen dem aktuellen Krieg der USA im Irak und der Vietnam-Ära ziehen. „Ich habe mich nie davor gescheut, das zu sagen, was ich denke“, erklärt er. Tatsächlich kann Kravitz auf eine Tradition von Protestsongs verweisen. Sein erstes offiziell erschienenes Stück nahm er für das Spirit of the Forest-Projekt auf, eine Compilation zur Unterstützung des Kampfes für den brasilianischen Regenwald. In diesem Jahr steuerte er eine Coverversion von John Lennons „Cold Turkey“ zum Benefizalbum Instant Karma: The Amnesty International Campaign To Save Darfur bei. 2003 veröffentlichte Kravitz den nur als Download erhältlichen Song „We Want Peace“ als seine Form des Protests gegen den Krieg als Lösung für den Irak. „Dieses Stück war umstritten wegen der Mitwirkung von Kazem Al Sahir, damals der größte Popstar im Irak, führte aber trotzdem die weltweiten Download-Charts an.“ Im Juli 2007 trat er als Headliner beim Live Earth-Konzert in Brasilien vor 750.000 Menschen im Rahmen der vom ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore initiierten Konzerte im Kampf gegen die Klimaerwärmung auf.

Doch neben den hymnischen, klassischen Rocknummern auf It Is Time For A Love Revolution gibt es eine Reihe nicht minder intensiver, dabei jedoch wesentlich ruhigerer und persönlicherer Stücke. Kravitz nutzt dieses Album als Gelegenheit, über seinen Vater Sy Kravitz, der 2005 starb, zu sprechen und sich zu der von Höhen und Tiefen geprägten Beziehung der beiden zu bekennen. „Wir waren nie einer Meinung, und ich zog schon mit 15 von zu Hause aus“, erklärt er. „Ich hatte Probleme mit ihm als Vaterfigur. Ich stand meiner Mutter nahe – und nahm seine Affären sehr persönlich. Als wir beide älter wurden, entfernten wir uns immer weiter von einander, und so war es ein langer und trauriger Abschied von der Vater/Sohn-Beziehung, die es einmal gab. Aber wir haben unseren Frieden gemacht, und in dieser Hinsicht ist es heute nicht mehr so traurig für mich.“

Dieses spezielle Thema auf It Is Time For A Love Revolution anzusprechen war eine Art seelische Läuterung für Kravitz und trägt weiter zur Tiefe und Spannbreite des Albums bei – die gleichen Merkmale, die seinerzeit Let Love Rule bestimmten und ihn seit 18 Jahren zu einem bedeutenden Musiker machen. „Ich liebe dieses Album und sein Feeling“, sagt er. „Ich fühlte mich wie ein Kind, das in seinem Zimmer spielt, und das ist das wichtigste Gefühl, das man haben kann – dieses Gefühl der Freiheit.“

Einiges von dieser Freiheit dürfte sich auf seine Fans auf der ganzen Welt übertragen, wenn Kravitz sich nach der Veröffentlichung von It Is Time For A Love Revolution auf seine geplante zweijährige Tour begibt.

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