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Lennon ist tot
 
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Lennon ist tot [Audiobook] [Audio CD]

Alexander Osang , Stefan Kaminski
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Der Audio Verlag, Dav; Auflage: 1., Aufl. (21. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898136809
  • ISBN-13: 978-3898136808
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 12,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.039.087 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Alexander Osang
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Robert wollte in New York studieren. Doch stattdessen sitzt er in einem Keller in Manhattan und beobachtet im Auftrag einer Detektei Wohnungseingänge. Als ihm ein Mann auffällt, folgt er ihm bis in ein Haus, in dem John Lennon lebte. Robert fängt an, sich mit dem toten Musiker zu beschäftigen, bis er merkt, dass er sich zum ersten Mal auch mit seinem eigenen Leben auseinandersetzt. Ein packender Roman über New York und die Schwierigkeit des Erwachsenwerdens - mitreißend gelesen von Roman Knizka.

Über den Autor

Alexander Osang, geboren 1962 in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete nach der Wende als Chefreporter der Berliner Zeitung. Für seine Reportagen erhielt er mehrfach den Egon-Erwin-Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. Nach sieben Jahren als Reporter für den Spiegel in New York lebt er heute wieder in Berlin. Alexander Osangs erster Roman »die nachrichten« wurde verfilmt und mit zahlreichen Preisen, darunter dem Grimme-Preis, ausgezeichnet.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
New York, New York 1. Juli 2008
Format:Audio CD
Erwachsen werden muss jeder mal. Robert Fischer aus Berlin Friedrichshagen versucht eben dies in New York. Allerdings steckt er recht bald in einer Lebenskrise. Er hängt fest zwischen der Sehnsucht nach seiner Familie und dem Wunsch endlich sein eigenes Leben zu leben. Sein Studium, für welches er eigens in die Metropole gereist ist, schmeißt er relativ schnell hin und arbeitet fortan als Aushilfe in einer Detektei. Dabei fällt ihm ein Mann auf, der scheinbar verdächtig wirkt. Robert verspürt das Bedürfnis ihn zu beschützen und folgt ihm durch die Stadt und so auch in ein neues Leben.
Osangs Werk ist eine wunderbar poetische und trotzdem ernsthafte Geschichte des Erwachsenwerdens. Eine Geschichte vom Ankommen und Losleben, vom Entdecken und Verstehen und auch vom Verzweifeln an der Kompliziertheit des Lebens.
Mal verträumt, mal wehmütig, mal ausgelassen, mal abenteuerlustig liest Stefan Kaminski von den skurrilen und seltsamen Begegnungen die Robert macht, bis er endlich gefunden hat was er sucht und zeitgleich selbst wiedergefunden wird.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Osang ist Pointenjäger. Aber nicht nur das. Er bringt seine Fundstücke auch auf unnachahmliche Weise in den Text. Seine Reportagen waren immer egozentrisch, nicht im prahlerischen Sinn, sondern verbunden mit einer rückhaktlosen Selbstreflexion. Oft, auch wenn es um scheinbar große Dinge oder Personen ging, kam der unvermeidliche DDR-Vergleich, die Entlarvung des Provinziellen in der Weltgeschichte gewissermaßen. Von all seinen Stärken profitiert auch sein neuer Roman. Er ist in vielen Momenten unterhaltend und macht gute Laune. Die DDR kommt so gut wie nicht vor, denn Osang beschreibt die New York-Erfahrung eines 19-Jährigen. Und da gehts los. Ich habe den Verdacht, Osang hat während seines NEW York Aufenthaltes gesammelt: Eindrücke, kleine Episoden, Typen usw. Die Idee, dies jetzt in einem Roman zu bündeln, wurde wahrscheinlich wesentlich von Salingers "Der Fänger Im Roggen" inspiriert. "Lennon ist tot" ist ein bisschen wie Holden Caulfield dreißig Jahre später. Allerdings, und das ist nicht unerheblich, ohne die adäquate Ausdrucksweise und zum Teil auch Gedankenwelt eines 19-Jährigen. Dieser Robert Fischer lässt sich ähnlich wie sein amerikanisches Vorbild durch die Stadt treiben, begegnet skurrilen Menschen, landet schließlich auf einem Eiland, macht eine Art innere Entwicklung durch usw. Aber während Salinger damals aufregend und provokativ war, ist Osang bestenfalls unterhaltend, oft auch banal, manchmal langweilig. Musik in Form von Kassetten sollen bestimmte Dinge illustrien, ok. - Nick Hornby lässt grüßen. Zum Glück lenken einen hübsche Pointen, der provinzielle Abgleich mit Friedrichshagen, von der ziemlich wackligen Konstruktion des Romans ab. Lesenswert, aber keine große Sache.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ein kleines Meisterwerk 6. Oktober 2007
Von Yve
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist wirklich eine Perle, ein Schatzstück, ich las es innerhalb von 2 Tagen und war sehr gerührt, ein so leises, stilles, fast zärtlich geschriebenes Buch mit dem sich Alexander Osang mühelos in die Kunst der amerikanischen Erzähltradition einreiht. Man möchte den Autor für diesen Roman in die Arme nehmen und mehr davon lesen. Sehr viel Dichte und Tiefgang. Und so ehrlich, stimmungsvoll. Ein grandioser coming-of-age-Roman. Hervorragend auch der Vergleich zwischen Friedrichshagen und New York City. Eine Hymne.
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