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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
New York, New York,
Von
Rezension bezieht sich auf: Lennon ist tot (Audio CD)
Erwachsen werden muss jeder mal. Robert Fischer aus Berlin Friedrichshagen versucht eben dies in New York. Allerdings steckt er recht bald in einer Lebenskrise. Er hängt fest zwischen der Sehnsucht nach seiner Familie und dem Wunsch endlich sein eigenes Leben zu leben. Sein Studium, für welches er eigens in die Metropole gereist ist, schmeißt er relativ schnell hin und arbeitet fortan als Aushilfe in einer Detektei. Dabei fällt ihm ein Mann auf, der scheinbar verdächtig wirkt. Robert verspürt das Bedürfnis ihn zu beschützen und folgt ihm durch die Stadt und so auch in ein neues Leben.Osangs Werk ist eine wunderbar poetische und trotzdem ernsthafte Geschichte des Erwachsenwerdens. Eine Geschichte vom Ankommen und Losleben, vom Entdecken und Verstehen und auch vom Verzweifeln an der Kompliziertheit des Lebens. Mal verträumt, mal wehmütig, mal ausgelassen, mal abenteuerlustig liest Stefan Kaminski von den skurrilen und seltsamen Begegnungen die Robert macht, bis er endlich gefunden hat was er sucht und zeitgleich selbst wiedergefunden wird. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Friedrichshagen ist überall,
Von Dolly Bell (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Lennon ist tot (Gebundene Ausgabe)
Osang ist Pointenjäger. Aber nicht nur das. Er bringt seine Fundstücke auch auf unnachahmliche Weise in den Text. Seine Reportagen waren immer egozentrisch, nicht im prahlerischen Sinn, sondern verbunden mit einer rückhaktlosen Selbstreflexion. Oft, auch wenn es um scheinbar große Dinge oder Personen ging, kam der unvermeidliche DDR-Vergleich, die Entlarvung des Provinziellen in der Weltgeschichte gewissermaßen. Von all seinen Stärken profitiert auch sein neuer Roman. Er ist in vielen Momenten unterhaltend und macht gute Laune. Die DDR kommt so gut wie nicht vor, denn Osang beschreibt die New York-Erfahrung eines 19-Jährigen. Und da gehts los. Ich habe den Verdacht, Osang hat während seines NEW York Aufenthaltes gesammelt: Eindrücke, kleine Episoden, Typen usw. Die Idee, dies jetzt in einem Roman zu bündeln, wurde wahrscheinlich wesentlich von Salingers "Der Fänger Im Roggen" inspiriert. "Lennon ist tot" ist ein bisschen wie Holden Caulfield dreißig Jahre später. Allerdings, und das ist nicht unerheblich, ohne die adäquate Ausdrucksweise und zum Teil auch Gedankenwelt eines 19-Jährigen. Dieser Robert Fischer lässt sich ähnlich wie sein amerikanisches Vorbild durch die Stadt treiben, begegnet skurrilen Menschen, landet schließlich auf einem Eiland, macht eine Art innere Entwicklung durch usw. Aber während Salinger damals aufregend und provokativ war, ist Osang bestenfalls unterhaltend, oft auch banal, manchmal langweilig. Musik in Form von Kassetten sollen bestimmte Dinge illustrien, ok. - Nick Hornby lässt grüßen. Zum Glück lenken einen hübsche Pointen, der provinzielle Abgleich mit Friedrichshagen, von der ziemlich wackligen Konstruktion des Romans ab. Lesenswert, aber keine große Sache.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ein kleines Meisterwerk,
Von Yve "Nordstern" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Lennon ist tot (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist wirklich eine Perle, ein Schatzstück, ich las es innerhalb von 2 Tagen und war sehr gerührt, ein so leises, stilles, fast zärtlich geschriebenes Buch mit dem sich Alexander Osang mühelos in die Kunst der amerikanischen Erzähltradition einreiht. Man möchte den Autor für diesen Roman in die Arme nehmen und mehr davon lesen. Sehr viel Dichte und Tiefgang. Und so ehrlich, stimmungsvoll. Ein grandioser coming-of-age-Roman. Hervorragend auch der Vergleich zwischen Friedrichshagen und New York City. Eine Hymne.
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