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Lenin kam nur bis Lüdenscheid: Meine kleine deutsche Revolution
 
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Lenin kam nur bis Lüdenscheid: Meine kleine deutsche Revolution [Taschenbuch]

Richard David Precht
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: List; Auflage: 1. (1. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548606962
  • ISBN-13: 978-3548606965
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.655 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Richard David Precht
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Das Buch ist keine der modischen Abrechnungen mit 1968 ff und verzichtet auch auf wohlfeile Besserwisserei des Zurückblickenden. Vorsichtig, den eigenen Erinnerungen misstrauend und mit unverkennbarer Wehmut nähert er sich einer versunkenen Epoche mit ihren Idealen und Hoffnungen. « DAS MAGAZIN »Prechts Erinnerungen sind weit mehr als nur unterhaltsame Anekdoten aus dem Leben unter der linken Käseglocke im provinziellen Solingen. Sowohl aus der Sichtweise des Kindes, das er damals war, wie auch aus der Perspektive des inzwischen Erwachsenen reflektiert er die politischen Mentalitäten aus der Epoche zwischen Apo und Gründungskongress der Grünen. Genau das macht den Reiz des Buches aus.« HANDELSBLATT, Ralf Balke, 16.12.05 »Unbedingt lesenwert!« LAUSITZER RUNDSCHAU (bran), 13.03.06 »Unterhaltsam, manchmal komisch und auch sehr melancholisch, schildert Precht  in seinem westdeutschen Wenderoman ... seine Kindheit in den Siebzigern - das revolutionäre Gegenstück zu Floriena Illies` Generation Golf.« BERLINER MORGENPOST, sb, 26.01.06 »Prechts Verquickung aus persönlichen Erinnerungen und Zeitgeschichte der 1960er und 1970er Jahre ist liebevoll, amüsant und oft sehr poetisch.« BÜCHER, RÜB, 05/06

HANDELSBLATT, Ralf Balke, 16.12.05

»Prechts Erinnerungen sind weit mehr als nur unterhaltsame Anekdoten aus dem Leben unter der linken Käseglocke im provinziellen Solingen. Sowohl aus der Sichtweise des Kindes, das er damals war, wie auch aus der Perspektive des inzwischen Erwachsenen reflektiert er die politischen Mentalitäten aus der Epoche zwischen Apo und Gründungskongress der Grünen. Genau das macht den Reiz des Buches aus.«

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
165 von 170 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rundum gelungen! 14. Februar 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Richard David Precht erzählt von seiner marxistischen Kindheit im westdeutschen Solingen. Die Eltern sind überzeugte Linke, sie adoptieren Waisenkinder aus Vietnam und träumen vom sozialistischen Einheitsstaat. Raumschiff Enterprise und Coca-Cola kommen ihnen nicht ins Haus. Dafür Frederik Vahle, Franz Josef Degenhardt und das GRIPS Theater.

In der Schule ist der Amerikaner der Freund, zu Hause ist er der Klassenfeind. Richard sitzt zwischen den Stühlen, bleibt ein Außenseiter, schwärmt für Dynamo Kiew und die DDR. Das erste Mal wird die Welt seiner Eltern vom Baader-Meinhoff-Terror erschüttert, das zweite Mal vom Mauerfall.

Der Zeitgeist der Siebziger weht durch die Seiten dieses informativen, unterhaltsamen und bewegenden Buches. Der Autor beschönigt nichts, erzählt aus kindlicher Perspektive, in einer anspruchsvollen Sprache und in hübschen Bildern. Ein wunderbarer Roman über ein Stück deutsche Vergangenheit. Absolut lesenswert!

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136 von 141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Zabou1964
Format:Gebundene Ausgabe
Richard David Precht ist im selben Jahr wie ich geboren. Er wuchs in Solingen auf, das nicht weit von Krefeld, meinem Heimatort, entfernt liegt. Und doch scheint es mir, als sei er auf einem anderen Stern aufgewachsen.

Seine Eltern sind stark links orientiert, meine Eltern waren eher konservativ. Natürlich habe ich die meisten Sachen, die er beschreibt, auch mitbekommen, aber aus einem ganz anderen Blickwinkel. Und genau das hat das Buch für mich außerordentlich interessant gemacht.

Precht beschreibt das Leben in seiner Familie im beschaulichen Solingen. Der Vater arbeitet als Designer, die Mutter kümmert sich um drei eigene Kinder und zwei aus Vietnam adoptierte. Die Eltern gehören zur linken Szene und leben vollkommen anders: Die Kinder wachsen mehr oder weniger frei auf. Sie dürfen sich schmutzig machen, müssen ihre Zimmer nicht aufräumen, etc. Aber: Sie dürfen nichts "konsumieren", was irgendwie kapitalistisch ist (also keine Cola, keine Micky Mouse, nicht mal Astrid Lindgren).

Precht beschreibt dies alles außerordentlich interessant, mal humorvoll, mal nachdenklich. Er beschreibt die politischen Hintergründe so, dass sie nie langweilig werden. Der Vietnamkrieg, Terre des Hommes, die 68er Revolution und auch der Deutsche Herbst (Baader-Meinhoff) werden so erklärt, dass ich alles, was in meinem wohlbehüteten Elternhaus an mir vorüber rauschte, nachleben konnte.

Dieses Buch ist keine leichte Lektüre, ich habe oft innegehalten und nachgedacht. Und gerade deshalb kann ich es nur empfehlen.
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
ich teile die Meinung meiner Vorschreiber in beinahe allen Punkten. Und doch möchte ich zwei Ergänzungen beitragen.

Für mich kommt der Punkt Pubertät ein wenig zu kurz. Precht schreibt hierzu lapidar: ...fand einfach nicht statt. Gerade diese Umstände schreien doch geradezu nach Widerstand gegen die Eltern. Wenn ich mir vorstelle: Alle fahren in das Phantasialand, Brühl und Prechts dürfen nicht mit; gehen stattdessen zum Unterricht in die Paralellklasse. Ich hätte getobt. Er nimmt es einfach hin. Schwer, wirklich sehr schwer nachvollziehbar.

Im Übrigen hat mich das Buch ein wenig traurig zurückgelassen. Es kommt für mich so rüber als wären Prechts Eltern von der Realität schließlich rechts und links überholt worden. Schade für Menschen, die derart engagiert für Ihre Ideale, was immer man davon halten mag, eingetreten sind.

Ich bin zur selben Zeit aufgewachsen und dieses Buch hat mich sehr aufgewühlt. Es wird mich noch eine Weile beschäftigen. Danke!
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Linke Zeitreise
Richard David Precht erzählt seine Biographie als Familiengeschichte. Aufgewachsen im Solingen der 70er Jahren, gedieh er in einem sozialistisch geprägten Elternhaus, in... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Hanno Schimpf veröffentlicht
Prechts Familienbiographie ist antikommunistischer Mainstream
R. Precht hat als Kind die DDR und UDSSR geliebt und Oleg Blochin war sein Star. Das versteht die FAZ unter Kommunismus. Denn sie schreiben lt. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Hubert Bauer veröffentlicht
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Ich bin zwar erts Mitte der 70er geboren, bin aber, meiner Mutter sei Dank, in der "linken Szene" aufgewachsen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Anubis veröffentlicht
Must read!
Ein MUSS für alle, die die 60er und 70er Jahre schon bewusst erlebt haben.Lenin kam nur bis Lüdenscheid: Meine kleine deutsche Revolution

Dieses Buch erinnert... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Jacob Fuhrmann veröffentlicht
erwartungsgemäß
richard david precht vermittelt mir eindrucksvoll die erwarteten konsequenzen "linker/alternativer" lebensweise und deren auswirkungen - im guten wie im schlechten. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von theo veröffentlicht
Interessantes Zeitzeugnis!
Der Journalist, Publizist und Philosoph R.D.Precht beschreibt anschaulich seine Kindheit und Jugend im Milieau der 68er und vor der Kulisse des eher provinziellen Solingen. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Joachim Klotz veröffentlicht
Einsichten in die deutsche Geschichte
Das Buch gibt einem gute Einsichten in die siebziger Jahre in deutschen Provinz und die linke Szene in dieser Zeit.
Vor 17 Monaten von Michael Pusch veröffentlicht
Blick auf eine völlig andere Jugend
Da Lenin in Lüdenscheid hängenblieb, kam er natürlich auch nicht nach Süddeutschland. Ich gehöre also auch eher der Generation Golf an. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Floetelei veröffentlicht
Zeitgeist und Humor!
Ich hatte zuerst den gleichnamigen Film gesehen und als relativ gleichaltriger Zeitgenosse von Precht kamen viele Erinnerungen an die eigene Vergangenheit dabei zu Tage. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Dr. Jochen Heistermann veröffentlicht
Größtenteils großartig
Der Anfang ist absolut großartig. Eine Darstellung, die es einem unmöglich macht, nicht sofort Bilder der Geschichte vor sich zu sehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2010 von hoopsi
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